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Liebe Leser!
Diese Zeilen sind stets die letzten, die bei
jeder Nummer in den Computer getippt werden. Das Gros der Arbeit
ist also getan. Jetzt müssen noch einige Bilder eingescannt
und die Korrekturen durchgeführt werden. Hoffentlich haben
wir diesmal nicht zu viele Fehler übersehen, denn meine Töchter
sind diesmal als Korrektorinnen ausgefallen. Ja, man merkt eben,
daß die Ferienzeit angebrochen ist.
A propos Ferien: Vor zwei Wochen bin ich von
einer besonderen Urlaubsreise zurückgekommen. Mit meinem
Freund Helmut Hubeny war ich 16 Tage unterwegs auf einer Fußwallfahrt
nach Rom. Genaugenommen war es nur eine Etappe, denn wir sind
nur bis Pomposa, nördlich von Ravenna, gekommen. Dort befindet
sich eine der ältesten Benediktiner-Abteien. Im Herbst wird
die Wallfahrt bis Rom fortgesetzt.
Diese zwei Wochen waren eine wunderbare Erfahrung,
eine Periode der vollständigen Änderung des Lebensstils:
Körperliche Betätigung, Schwitzen, Zeit zum Betrachten
der Landschaft (wie schön und verschieden ist doch die Landschaft
Kärntens, Friauls und Venetiens, die wir durchwandert haben!),
Zeit zum Beten, die Freude des Ankommens und des Trinkens von
köstlichem aqua minerale" (abends vino rosso"),
das Bangen, ob man eine Unterkunft finden wird... Kein Computer,
kein Übersiedeln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten,
kein fortwährend läutendes Telephon, keine Termine...
Wir haben die Zeit auch genutzt, für Sie, liebe Leser, zu
beten.
Weil ich schon beim Thema Beten bin: Wir möchten
uns ganz herzlich bei allen bedanken, die auf meine Bitte, für
meine Frau zu beten, reagiert haben. Viele Leser haben uns das
auch mitgeteilt, was uns sehr gefreut hat. Ganz herzlichen Dank
Ihnen allen! Was die Gesundheit meiner Frau anbelangt, ist zu
sagen, daß sie dank Ihrer Gebete und des Cortisons wesentlich
weniger Schmerzen hat.
Was gibt es sonst zu berichten? Wir sind mit
der Sichtung unserer Adressen fast durch. Die Zahl der Rücksendungen
hat sich daher deutlich reduziert. Dürfen wir Sie aber noch
einmal bitten, Ihre Adresse genau zu kontrollieren, denn die Post
schickt uns oft Exemplare zurück, bei denen nur eine Kleinigkeit
nicht stimmt.
Froh sind wir auch darüber, daß die
Posttarife in Österreich zunächst nicht - wie befürchtet
- drastisch verteuert wurden. So müssen wir Sie auch nicht
bitten, diesem Umstand beim Spenden Rechnung zu tragen. Da bleibt
alles beim Alten: Wir verschicken die Zeitschrift überallhin,
wo sie nachgefragt wird, und schauen nicht auf das, was die Versendung
an Spenden einbringt. Daher kann jeder guten Gewissens VISION
2000 beziehen, ohne etwas dafür zu bezahlen.
Bleibt mir zum Schluß, Ihnen allen einen
erholsamen Sommer zu wünschen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
im Herbst.
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