VISION 20002/2000
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Leserbriefe

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Gebe VISION weiter
Ich möchte mich bedanken, daß Sie mir das Vertrauen schenken, diese Zeitschrift an andere weiterzugeben. Denn es ist manchmal nicht so einfach, wenn man das Gute verbreiten will. Für mich ist es eine Zeitschrift, aus der ich wieder viel herausnehmen kann.
Hilda Camper, A-6863 Egg, Kammern 604

Eigentlich sind es wir, die allen unseren Lesern, die sich so zahlreich um die Verbreitung der Zeitschrift bemühen, herzlich zu danken haben.


Kritik an Ratzinger
Es bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal zu antworten. Was für ein trauriges Dokument! Denn einst, zu Zeiten des II. Vaticanischen Konzils, ist auch Kardinal Ratzinger zu anderen Ufern aufgebrochen.
Nun aber der Reihe nach: Durch den Relativismus sind also heute die Menschen in Gefahr? Die Menschen waren auch in Gefahr, als die Kirche praktisch unhinterfragt und effizient für die alleinige und absolute Wahrheit zuständig war. Ob es nun die gewaltsam missionierten Heiden oder die grausam zu Tode gekommenen Opfer der
Inquisition waren...
Weiters: Freie Gewissensentscheidungen sollten nicht automatisch als willkürliche und rein subjektive Libertinage denunziert werden! Man kann sich auch ernsthaft mit seinem Gewissen auseinandersetzen und dabei dennoch nicht zur Konkordanz mit den kirchlichen Vorschriften gelangen. Hingegen schafft der Anspruch der Kirche, das letzte Wort bei Gewissensentscheidungen zu haben, letztlich das Gewissen gänzlich ab... Wem steht es zu, dem Betroffenen gleich den Glauben an den Sohn Gottes abzusprechen, nur weil er nicht zulassen will, daß eine durchaus auch mit menschlichen Mängeln behaftete Kirche bestimmend wirkt für seine privatesten, grundlegendsten und ernstesten Entscheidungen?
Wer sagt, daß nicht auch ernstzunehmende Konflikte durchleidet, wer seine Entscheidungen selbständig und nicht in Übereinstimmung mit der Kirche trifft? ... Gilt es nicht vielmehr, daß es auch sehr bequem sein kann, Entscheidungen an eine übergeordnete Macht zu delegieren? Diese Alles-oder-Nichts-Position ist zutiefst unchristlich. Ich meine, daß eine Prise Relativismus der Glaubwürdigkeit noch nie geschadet hat.
Nandi Friedel, A-3233 Kilb, Grünbichl

Jesus Christus selbst hat den Anspruch gestellt, die Wahrheit zu sein. Seine Kirche ist Zeugin dieser Wahrheit. Sie kann nicht anders. Ihren Wegweisungen zu folgen oder nicht, das kann jeder frei entscheiden. Daß nicht immer liebevoll Zeugnis für die Wahrheit abgelegt wurde, ist ein berechtigter Vorwurf, der gleichzeitig für alle Christen eine Mahnung darstellt.


Freude am Glauben
Der Glaube an Gott macht mich selig. Arm, wer an Gott nicht glauben kann. Gott ist das Gute in uns und hilft alles Böse (Sündhafte, Kranke und alles, was schadet und unglücklich macht) zu bekämpfen. Natürlich müssen wir Gott, die Gottesmutter und die Heiligen um Hilfe bitten und uns um Gutes bemühen. Gott zwingt niemanden zu etwas, daher kann Er nur denen helfen, die Seinen Weg gehen. Das Böse, Teuflische lockt uns mit Macht und Geld, Böses zu tun. Viele erliegen dieser Versuchung, um auf Kosten anderer reich und mächtig zu werden. Sie säen dabei Haß, Neid und Unfrieden. Jeder muß sich entscheiden.
Franz Gleissner, A-2860 Kirchschlag, Stangerstr. 17c


Ich bekam viele Zuschriften
Ich möchte nur mitteilen, daß ich viele Zuschriften bekommen habe, die mich getröstet und ermuntert haben, weil ich dadurch erfahren habe, daß ich mit meinen Erfahrungen nicht allein stehe, sondern daß es vielen ähnlich geht. Die Konsequenzen für mich daraus sind, in der Kirche bleiben, beten, aber seine Meinung auch gegebenenfalls in höflicher und liebevoller Form - ohne Zuhilfenahme der öffentlichen Medien - in kirchlichen Gremien einzubringen, damit nicht durch Stillschweigen der Eindruck entsteht, die schweigende Mehrheit heißt alles gut, was da passiert.
Dr. Heinz Lackner, A-8054 Graz, Hartterstr. 195


Medjugorje
Den Kritikern von Medjugorje möchte ich das Wort Jesu sagen: "Komm und sieh!" Schauen Sie sich an: den Ort Medjugorje, die spürbare Liebe der Himmlischen Mutter dort zu ausnahmslos jedem einzelnen, den unsagbaren Frieden, schauen Sie sich an: Cenacolo, die so ergreifende und erschütternde Gemeinschaft der ehemaligen Drogenabhängigen, die Lebensweise der Seher(innen), die praktischen Konsequenzen im religiösen Leben der Glaubenden, die unzähligen geistlichen Früchte. Die Muttergottes hat versprochen, daß sie beweisen wird, daß ihre Botschaften echt sind... Aber man muß ihr auch die Chance geben, beweisen zu können durch die eigene Offenheit. ... Die Welt wäre ohne Medjugorje (und auch andere Erscheinungsorte) um unzählige Berufungen, Bekehrungen, seelische und körperliche Heilungen, Wärme, Vergebungsbereitschaft, Gottes- und Nächstenliebe, Klarheit, Orientierung ärmer.
Edith Salomon, A-1140, Salzwieseng. 46/1/7


Danke
Da ich gerade in der Schule am Computer sitze, möchte ich die Gelegenheit nützen und euch ein herzliches Dankeschön für die tollen Berichte in dieser Nummer sagen. Besonders beeindruckte mich der Text von P. Pilar über Gott, der ein Baby wurde. Grüße aus dem verschneiten Bregenzerwald.
PS: Gut, daß es euch im Internet gibt, damit Christen auch surfen können und dann auch Christen bleiben!
Anna Düringer, Anna. Dueringer@blabezua.at

Angesichts des vielen Gedruckten, das die verführte Menschheit ganz nahe an den Abgrund bringt, möchte ich Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz danken. Wie gerne würde ich Ihren Anregungen Folge leisten, aber Schwindel, Asthma und meine fast 93 Jahre lassen es nicht zu. Im Gebet innig verbunden
Dr. Hedwig Petermichl, A-3034 Ma Anzbach, Meierhöfen 1


Ein tolles Buch
Euer Buch ("Die den Sprung wagen", eine Sammlung der von Alexa Gaspari verfaßten Portraits aus VISION 2000, Anm.) ist einfach wunderbar - diese Sammlung von erwärmenden Streicheleinheiten. Man kann sie so gut brauchen in einer Zeit, in der man sich "verkühlt", wohin man auch blickt.
Martha Knett, A-1030 Wien, Jacquing. 6/3


Eine Verführung der Kinder
Mit der "Pille danach", die Mädchen in Frankreich in der Schule bekommen können, gibt man den Schülerinnen nicht ein Medikament, sondern ein Mordinstrument, um ein eventuell empfangenes Kind abzutreiben. "Rot-grün" befürwortet die Praxis nun auch in Deutschland. Es gibt eine Folgerichtigkeit im Bösen. Als im Gefolge der sexuellen Revolution die Sexual"erziehung" in den Schulen eingeführt wurde, zerstörte man zuerst das Schamgefühl junger Menschen, das ein wesentlicher Schutz zur Bewahrung der Keuschheit ist. Die sexuell aktiven Schüler wurden zur Verhütung angehalten, und jetzt soll die Schule für sie die "Pille danach" zur Verfügung stellen. Der stimulierte Sexualtrieb geht über die Leichen ungeborener Kinder.

Und jene Eltern, die sich für die ihnen anvertrauten Kinder vor Gott verantwortlich wissen, mit der Verführung ihrer Kinder nicht einverstanden sind und auf das ihnen vom Schöpfer verliehene vorrangige Elternrecht pochen? Mit Berufung auf das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 21.12.97 ... heißt es, das Elternrecht sei dem Auftrag der Schule "zur Erziehung der Kinder" "gleichgeordnet" - eine unerhört falsche Behauptung, die den Vorrang des Elternrechts negiert ("die Eltern haben das ursprüngliche und unveräußerliche Recht, ihre Kinder zu erziehen", 2. Vat. Konzil). Der Päpstliche Rat für die Familie hat das Dokument "Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung" herausgebracht. Es ist eine hervorragende Hilfe für die Eltern, den Wert der Keuschheit tiefer zu erkennen und ihre Kinder auf diesem Gebiet
recht zu erziehen.
Dr. Rita Stumpf, D-82541 Münsing, Ammerlander Str. 8


Sie dreschen nur altes Stroh
Ihre Zeitschrift fand ich in einer Leseecke. Ich las die Artikel, die so gemütsbewegend geschrieben waren. Schon viele Jahrzehnte werden in diesem Stil Geschichten geschrieben, besonders die Heiligenlegenden. Ich las sie als Kind mit Eifer und wollte eine Heilige werden, aber mit den Methoden, die da angepriesen wurden, nicht.
Da kann etwas nicht stimmen. Das wußte ich damals schon. Die Kirchen predigen Gott als allmächtig und weder Mensch noch Gotteshäuser werden geschützt. Jesus als Vorbild der Liebe, der seine Nachfolger der Verfolgung preisgibt und ihnen überdies noch einredet, daß sie dann glücklich sind? Heute bin ich geschult in Philosophie und Psychologie und habe mit vielen anderen Erfahrungen gesammelt. Man erkennt die Irrtümer. ... Wir wissen, daß man nicht selig ist, wenn man trauert und getröstet wird und wir wissen auch, daß man keineswegs selig ist, wenn man verfolgt wird. Wenn wir diesen Seligpreisungen glauben, werden wir nicht selig, sondern auf Dauer verrückt und bringen viel Leid.
Magda Pjetri, Tassiloweg 2, D-85457 Hofsingelding

Die Heiligen bezeugen das Gegenteil.


Vorsicht mit Kritik
Zum wievielten Male darf ich Ihnen mitteilen, daß bei der Verurteilung alles Okkulten Vorsicht geboten ist. Es ist eben nicht alles naturwissenschaftlich erklärbar. Und nahezu alle biblischen Geschehnisse samt Sakramenten sind als "okkult" zu bezeichnen, weil nicht logisch erfaß- und erklärbar. Mit der Parapsychologie hatten die Theologen ein wirksames Werkzeug zum Verständnis religiöser Phänomene, das in unserer säkularisierten (gottlosen!) Zeit so dringend nötig wäre. Die Ablehnung der Transzendenz ist ja die große Gefahr des heutigen modernen Menschen.
Carl J. Schilling, A-5400 Hallein, Postfach 152

Alle New-Age-Anhänger wissen um die Transzendenz. Das Heil des Menschen entscheidet sich jedoch nicht am Wissen um die Transzendenz, sondern an der vertrauensvollen Beziehung zu Jesus Christus.


Und nochmals das Enneagramm
Seit dem Sommerlager in Goldegg mit Pater Clemens Pilar habe ich die Zeitschrift Vision 2000. Es sind sehr aufschlußreiche Artikeln und viele Entscheidungshilfen darin zu finden, vor allem für mich, der erst seit Mai 1999 zum Glauben bekehrt wurde. Ich war circa 20 Jahre praktizierender Esoteriker und habe auch selber Seminare
geleitet und Programme geschrieben. Mit Erstaunen lese ich die Leserbriefe in der Ausgabe 1/2000 über das Enneagramm. Was ist Enneagramm? Meiner Meinung nach ist alles, was von unserem Gott wegführt, wenn auch langsam, Esoterik.
Reinhard Vent, 1133@iname.com


Beruf im Kopf - Kind am Arm
Wann bemerkt man endlich, unter welchen Druck Ihr die Mütter bringt? Kleine Kinder brauchen die ganze Mutter. Der Beruf verlang vollen Einsatz. Irgendwas bleibt da hinten. Wenn es der Beruf ist, dann bekommen sie den Vorwurf zu hören, sie könnten nicht mithalten. Wenn das Kind zu kurz kommt, wird es das später in Schule und Beruf büßen. Und immer ist die Mutter schuld! Laßt doch endlich die Mütter in Ruhe! Gönnt den Kindern doch ihre Kindheit in der Sicherheit und Geborgenheit der Familie mit der Mutter verläßlich zuhause. Anerkennt doch endlich die großartigen Leistungen unserer Vollzeitmütter!
Alois Wolfmayr, A-4593 Obergrünburg 389


Vergelt's Gott
Vergelt's Gott die Mühen, die für das Erscheinen von Vision 2000 nötig sind. Es gibt, nehm' ich an, auch viele Leser in Süddeutschland. Ich weiß nicht, wieviele davon wissen, daß ziemlich regelmäßig der Friedensgottesdienst am dritten Donnerstaqg im Monat in der Bürgersaalkirche in München stattfindet. Dies könnte für die Müncher veröffentlicht werden.
Inigo Urach, Forstdienstleistungen @t-online.de

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