VISION 20006/2000
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Leserbriefe

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Tims Zeugnis gab mir Hoffnung

Ich habe Euren Artikel über Tim Guénard gelesen und er hat mich sehr fasziniert und mir wieder etwas Hoffnung gegeben. Von meinem Vater habe ich nur Schläge erfahren und außerdem ist er pädophil und hat mich brutalst mißbraucht. Schon früh mußte ich von zu Hause ausziehen, weil es so gefährlich war und immer gefährlicher geworden ist. Jetzt wohne ich in einer tollen Wohngemeinschaft und das Jugendamt hat mir eine Gesprächstherapie bezahlt. Daher kann ich schon relativ gut darüber sprechen. Trotzdem quälen mich sexuelle Alpträume und Panikattacken. Wenn ich aber weinen kann, geht es mir meist besser... Ich versuche mich durch's Leben zu kämpfen, aber es ist schwierig.

Als ich Tims Lebensgeschichte verschlungen habe und las, daß er es geschafft hat, hatte ich wieder Hoffnung, daß ich es vielleicht auch schaffen könnte, mit Jesu Hilfe ein “normales" Leben zu führen.

Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt


Wir suchen junge Leute, die helfen

Eine junge Frau war in Wien durch VISION 2000 auf unser Musisch-Soziales Projekt (siehe das Portrait in VISION ) gestoßen und darauf aufmerksam gemacht geworden, daß unsere Gruppe auf Anfragen Messen musikalisch gestaltet. Sie kam zu einer der in der Zeitschrift angekündigten Messen und bat uns in der Kirche des Geriatriezentrums Lainz ebenfalls Messen musikalisch zu gestalten und zwar für die Patienten.

Nun gibt es dieses Angebot schon seit bald drei Jahren. Die Patienten freuen sich darüber, doch allzu viele von ihnen sind an einen Rollstuhl gebunden und können nicht allein den Weg zur Kirche zurücklegen.

Was wir uns daher sehr wünschen würden: Könnten nicht Jugendgruppen, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten und etwas für hilfsbedürftige Menschen tun möchten, diesen Dienst an den alten und behinderten Patienten in Lainz übernehmen?

Die Messen finden einmal im Monat statt. Die jungen Leute müßten sich jeweils etwa eine Stunde vor Beginn der Messe im Geriatriezentrum einfinden. Alle näheren Informationen bei Prof. Renate Spitzner. Tel: 01 6072476. Nächste Termine sind übrigens der 26. November und der 21. Dezember jeweils um 15 Uhr 30 in der Kirche im Geriatriezentrum Lainz Versorgungsheimplatz.

Prof. Renate Spitzner, Inzersdorferstr. 64, A-1100 Wien


Herzlichen Dank

Ich möchte meine neue Adresse bekanntgeben und mich aus diesem Anlaß auch einmal ganz herzlich für die ganz ausgezeichnete Zeitung bedanken.

Elfriede Engeler, Perfuchsberg 7, A-6500 Landeck

Darf ich diesen Leserbrief wieder einmal zum Anlaß nehmen, Sie, liebe Leser, darum zu bitten, uns Adreßänderungen mitzuteilen, damit wir nicht endlos lang die Zeitschrift an falsche Adressen schicken? Und noch etwas: Bitte schreiben Sie Name und Adresse möglichst in Blockbuchstaben. Wir tun uns nämlich oft schwer mit dem Lesen.


Die Anbetung löst alle Probleme

Vor 2000 Jahren brachte der Engel Gottes die Kunde der Ankunft des Erlösers Jesus Christus und sprach: “Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!" In dieser Botschaft ist der Schlüssel des Himmels für alle, die Jesus wirken lassen in ihrem Herzen. Gott ähnlich werden in Geist und Wahrheit ist die Menschwerdung aller Menschen. Ein Auftrag der Christen in der gesamten Welt. Jesus sprach: “Es kommt die Stunde, und sie ist jetzt da, in der die wahren Anbeter zum Vater beten werden im Geist und in der Wahrheit!" (Joh 4,23) Damit der Friede komme, den alle ersehnen. Nicht durch Gerede und Verhandlungen allein kommt der Friede, nein, durch die gläubige Annahme des Wortes Gottes in unserem Herzen. Durch die Anbetung Gottes, der sich so klein macht für uns, damit wir Ihn erfassen können und deshalb: Schenkt Jesus eine viertel bis halbe Stunde täglich Anbetung! Sprecht mit Ihm und gebt Ihm Euer Herz zum Heiligen - zum Gesundmachen, denn Er ist der Arzt, der alle heilt, die sich Ihm gläubig anvertrauen.

Er ist gekommen, um die Kranken zu heilen und die Menschen zu stärken, die gesund sein wollen und im Sturm des Zeitgeistes der eisigen Kälte trotzen und die Gnadenschätze behalten und erhalten wollen, die Gott für jeden von uns bereithält, der sich dem nicht verschließt.

Gott dankt es in unbeschreiblichem Maße demjenigen, der Ihn liebt.

Deshalb ersuche ich Sie, geschätzte Leser von VISION 2000, Jesus zum 2000. Geburtstag ein Geschenk des Dankes und der Anbetung zu überreichen. Er ist in Wahrheit in der Hl. Eucharistie gegenwärtig und verdient es, daß wir nach der Hl. Messe mit Kommunion bei Ihm ein wenig verweilen, wenigstens eine viertel oder halbe Stunde, um Sein Geschenk der Liebe und des Segens zu empfangen.

Anbetung heißt das Zauberwort, welches alle Probleme unserer Zeit in Luft auflösen kann.

Erika Palige, Schulg. 37, A-1180 Wien


Fügt der Bibel nichts hinzu!

Ich danke für die Zusendung Ihrer Zeitschrift, die wertvolle Beiträge enthält. Aber ich verkrafte es einfach nicht, wenn immer noch keine Korrektur stattfindet, bezüglich der biblischen Wahrheiten und der kirchlichen Gebote. Nie hat es zum Beispiel einen “heiligen Vater" in der Bibel gegeben außer unserem himmlischen Vater. Oder die Anrufung der Heiligen. Wenn ich meinen Glauben an Jesus Christus festmache ist auch die Bibel, Gottes Wort, mein Maßstab. Wenn ich dem etwas hinzufüge, habe ich entweder Angst oder man ist verblendet. Die Wahrheit aber macht uns frei. Deshalb möchte ich die Zeitung abbestellen.

Inge Polnik, Seewaldweg 3, D-70825 Korntal

Sie nehmen Bezug auf die Stelle: “Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel." (Mt 23,9) Für sich genommen, ist das eine eindeutige Anweisung, die das Wort vom “Heiligen Vater" wie einen Verstoß erscheinen läßt. Andererseits aber schreibt der Apostel Paulus, er habe die Thessalonicher wie ein “Vater" seine Kinder ermahnt (1Thess 2,11). Und im Brief an die Römer (9,11) spricht der Apostel von “unserem Vater Isaak". Daraus wird ersichtlich, daß zwar alle Vaterschaft von Gott allein ausgeht, dies aber nicht ausschließt, daß im Zusammenleben Männer zu einem väterlichen Dienst berufen sind. Sie sollen die Güte des einzigen Vaters erfahrbar machen, eine Brücke zu Ihm schlagen. Gerade an Johannes Paul II. ist erfahrbar, was geistige Vaterschaft bedeutet, verwirklicht in einem heiligmäßigen Leben. Darum versammeln sich ja auch Millionen von Jugendlichen um ihn.


Ich bin befremdet und verzichte

Seit Beginn lese ich Ihre Zeitschrift, in letzter Zeit oft auch mit Befremden. Der Artikel von Christa Meves in der letzten Ausgabe und insbesondere die darin getätigten diskriminierenden Aussagen zur Homosexualität veranlassen mich dazu, in Zukunft dankend auf die Vision zu verzichten.

Mag. Astrid Unfried, Widmannstettergasse 3, 8053 Graz

Christa Meves hat in ihrem Beitrag nichts anderes festgestellt, als die unvoreingenommene Sozialwissenschaft heute erkennt und die Kirche seit jeher lehrt.


Jetzt bin ich zu alt

Da ich im Altenheim gelandet bin (über 85), brauchen Sie mir VISION 2000 nicht mehr zuzusenden. Das hat nichts mit Desinteresse zu tun - ich finde VISION 2000 sehr gut -, sondern mit zu viel Zeitungen und Zeitschriften für nur mehr ein Auge und Zeitmangel.

Anton Rehm D-88339 Bad Waldsee, Spital zum Hl. Geist

Vielleicht eine Anregung für Leser in einer ähnlichen Situation: Wenn Sie VISION 2000 schätzen, aber sie selbst nicht mehr lesen können, geben Sie doch die Zeitschrift einfach weiter. Wir sind ganz auf Ihre Mithilfe bei der Verbreitung des Mediums angewiesen. Und noch etwas: Wir sind sehr dankbar, wenn Sie uns weiter im Gebet begleiten.


Freue mich im voraus auf VISION

Ich finde es einfach fabelhaft, was aus der VISION in den letzten vielen Jahren geworden ist. Eine Zeitschrift auf deren Erscheinen jeder sich im voraus freut - eine Zeitschrift, die inhaltlich großes Niveau hat - die nach der Wahrheit sucht - und den Mut hat, Themen anzusprechen, die oft heiß umstritten sind, die von anderen Medien aufgegriffen werden - und weil falsch dargestellt - Verwirrung schaffen.

Sie klären auf und rücken die Dinge ins rechte Licht. Sie schaffen Klarheit und verbreiten dadurch das gute Wort. Sie sind fair der Kritik gegenüber und entschuldigen sich auch, wenn Ihnen mal ein Fehler unterlaufen ist. Ich glaube, da hat unser Herrgott die Hand im Spiel.

Es drängt mich auch mal meinerseits ein herzliches Vergelt's Gott zu sagen für all Ihre Mühe, der Sie sich für Ihre Leserschaft unterziehen.

Nadine von Redwitz Denningerstr. 108, D-81925 München


In der Eucharistie ist Christus

Das kann doch keinen Menschen unberührt lassen. Gott, der mehr geschaffen hat, als der Mensch je zu entdecken fähig sein wird, war als Mensch Jesus von Nazaret unter den Menschen. Bevor er als Unschuldiger hingerichtet wurde, gab er das Vermächtnis an Seine Kirche weiter, Ihn in Brot und Wein gegenwärtig zu setzen. Diese Wirklichkeit überfordert unser Vorstellungsvermögen bei weitem.

Jedoch: Wäre es nicht so, würde es sich dabei um den größten Betrug handeln, den die Menschheit je erfahren hat. Gott sei es gedankt, daß es genügend Zeichen und Wunder gibt, welche die Realpräsenz Christi in Brot und Wein bezeugen und absichern. Danken wir unseren Priestern, daß sie zu diesem verantwortungsvollen Auftrag Ja gesagt haben.

Gebhard Blesl Andritzer Reichsstraße 58 d A-8045 Graz


Freude über Schwester Zdenka

Es war eine große Freude für mich, als ich in der Nummer 5 den Text über Schwester Zdenka gefunden habe. Es ist gut, daß Ihre Leser, nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in vielen Ländern, es erfahren können, wie die Lage in der kommunistischen Zeit bei uns in der Slowakei war. Wie schwer war das Leiden und die Unterdrückung in den Gefängnissen!

Justin Benuska Klástor sestier Notre Dame SK-97271 Novaky

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