VISION 20004/2002
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Warum der Papst nicht zurücktreten sollte

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weil getragene Leiden zu großer menschlicher Reife und tiefster Gotteserfahrung führen und aufgeopfert zu Heil und Segen für andere werden können.

* weil er geistig hellwach ist und aufgrund seines tiefen Glaubens, seiner Erfahrung und Gottesbeziehung immer noch wegweisende Entscheidungen trifft

* weil er ein Königreich vertritt, das nicht von dieser Welt ist.

* weil Kreuz, Leiden und Schwachheit Insignien des Christentums sind.

* weil er einer Welt, in der nur Macht, Geld, Jugend, Gesundheit und Vitalität zählen, ein anderes Beispiel gibt.

* weil die Größe, Bedeutung und Würde eines Menschen von Krankheit und Schwachheit unabhängig sind.

* weil er damit ein wahres Vorbild der Nachfolge Christi gibt: “Wer mein Jünger sein weill, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!"

* weil nicht Medien, kirchliche Interessengruppen oder der Zeitgeist bestimmen, wann seine Mission zu Ende ist.

* weil er schon seit vielen Jahren krank und mit Rücktrittsforderung konfrontiert ist und in deser Zeit doch historische, pastorale und spirituelle Höhepunkte gesetzt hat.

* weil er so glaubhaft solidarisch ist mit allen Kranken, Leidenden und Schwachen dieser Welt.

Aus: PUR-Magazin 6/2002

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