VISION 20002/2003
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Einleitung

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Wie viele Eltern und Großeltern leiden doch darunter, daß ihre Kinder und Enkel nichts vom Glauben wissen wollen. Religiös seien sie schon, die Jugendlichen Europas, bestätigen einschlägige Untersuchungen, aber von der Kirche und vom katholischen Glauben wollen die meisten eigentlich nichts wissen.

Viele von uns resignieren daher, sie meinen: Hauptsache, der Mensch glaubt irgendwie an Gott. Seien wir froh, daß Religion wieder in zu sein scheint. Es gibt ja doch überall wertvolle Ansätze. Man muß eben tolerant sein. Gibt es nicht viele Wege zum Heil?

Und doch: Solche Gedankenspielereien beruhigen nicht eigentlich. Denn wer wirklich einmal erkannt hat, daß alles Heil der Welt von Jesus Christus ausgeht, der wird nicht umhin können, zu bedauern, daß so viele an dieser das Leben bestimmenden Wahrheit vorbeigehen. Dessen sehnlichster Wunsch wird es bleiben, daß seine Liebsten sich Jesus zuwenden, ja nicht nur diese, sondern auch die Freunde, die Nachbarn, die Mitarbeiter, und, und...

Um die Weitergabe des Glaubens geht es daher in diesem Schwerpunkt. Wir haben zu diesem Thema keineswegs nur theoretische Überlegungen zusammengetragen, sondern wir wollten Ihnen, liebe Leser, vor allem Anregungen geben, wie diese Weitergabe auch noch heute Erfolg haben kann. Und Sie werden staunen: Es gibt durchaus erfolgversprechende und erfolgreiche Initiativen.

Daher finden Sie auf den folgenden Seiten neben grundsätzlichen Überlegungen vor allem eine Reihe von Zeugnissen. Diese sollen Mut machen, sich selbst wieder mehr einzubringen und anderen vom eigenen Glauben zu erzählen. Und all diese Erfahrungen lassen erkennen, daß auch heute keineswegs Grund zur Resignation besteht.

Christof Gaspari

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