VISION 20003/2005
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Leserbriefe

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Wenn Gott mich zum Mahl einlädt

Es ist wohl der Tag meiner höchsten Ehre, wenn Gott in der Heiligen Eucharistie mich zum Mahl mit Ihm einlädt. Er selbst bereitet das Mahl. Er nimmt Brot von unserem irdischen Brot. Er nimmt Wein von unserem irdischen Wein, also Speise und Trank, wie wir sie haben, und dann geschieht das Einmalige: Er spricht sich hinein in das Brot und in den Wein und sagt: “Das ist mein Leib, das ist mein Blut." Zwar sehe ich den unsichtbaren Gott nicht, aber ich habe Sein Wort gehört. Mir Speise und Trank zu sein, habe ich ganz deutlich vernommen. Und daß ich dies tun soll zu Seinem Gedächtnis, das ist mir Grund genug, zu dieser Himmlischen Eucharistie zu kommen.

Markus Pichler, A-6713 Ludesch


In Stücke gerissen

Ich habe diese neue VISION-Ausgabe sofort regelrecht in Stücke gerissen - ganz spontan: Jeder Artikel mußte sofort an irgendwen weitergeschickt werden. Manch einer ist mit einer regelmäßigen vollen Ausgabe der Zeitschrift überfordert - zu viel des Guten! Aber einzelne Artikel sind oft ein Anstoß zur Umkehr in vieler Hinsicht...

Ich bin Krankenschwester im ambulanten Pflegedienst; besonders der Artikel: “Die Menschen kamen und kamen und kamen..." hat mich so fasziniert, daß ich ihn ausgeschnitten habe und kopieren werde, um ihn als Osterbrief zu verschicken an meine diversen Schäfchen, die mir in der Pflege anvertraut sind. Er spricht so sehr die Not der “Überflüssigkeit" und “Nutzlosigkeit" alter und kranker Menschen an und drückt wunderbar das aus, was ich an unserem Papst so besonders schätze: eben daß er wie ein Wahrzeichen gegen die “Politik" der Jugendlichkeit ist...

Ina-Maria Akila, inaakila1@web.de


Zu: Es wird viel gebeichtet - nur nicht bei Priestern (VISION 1/05)

Daran sind auch die Priester schuld

Daß heute mehr außerhalb der Kirche - bei Psychiatern und sonstwo - gebeichtet wird, als bei den Priestern, liegt zum großen Teil an diesen selbst. Sie haben durch die Bußandachten und die Minimierung der Beichtgelegenheiten dem Volk das sakramentale Beichten abgewöhnt. Viele Menschen leben in der verhängnisvollen Annahme, daß es reicht, an den angebotenen Bußandachten teilzunehmen. Es gibt viel zu wenig Priester in den Pfarreien, die die Gläubigen zum regelmäßigen Empfang des Bußsakramentes einladen und verkünden, daß die Bußandacht kein Ersatz für die Hl. Beichte ist. Diese Bequemlichkeit raubt den Priestern die nötige Amtsgnade und hindert sie, das Priestergewand zu tragen.

Sofie Christoph, sofie.christoph@gmx.de


Manche Fakten sind erschreckend

Bei dieser Gelegenheit möchte ich zur äußerst - in allen Bereichen - gelungenen, letzten Ausgabe gratulieren. Auch wenn manche Fakten erschreckend sind, wie zum Beispiel die Anzahl der im Mutterleib getöten Embryos, ist es wichtig, diese zu kennen, um in Gesprächen mit Nachdruck auf dieses schlimme Übel unserer Zeit hinweisen zu können. Ganz tief angesprochen und inspiriert hat mich auch der Bericht vom Priester aus Frankreich (der vorher Jünger eines indischen Guru war). Mein Kompliment zu Ihrer tollen Zeitung. Nur weiter so !

Josef Jäger, A-4090 Engelhartszell


Wie schön ist doch die Kirche!

Ich bin Jahrgang 42, war evangelisch und meine Firmung war erst am 27. Juni 2004. Es war ein Wunder, daß ich in die Katholische Kirche kam. Die Katholische Kirche ist so reich. Die Heiligen, die Engel, die Muttergottes - ich darf den Namen Maria tragen - und Jesus. Er ist da. Die Gebete für die Verstorbenen, überhaupt die vielen Gebete, Novenen. Und diese wunderschönen Kirchen, Wärme, Geborgenheit...

Bärbel Schlichting, D-13509 Berlin


Wunderbar geheilt

Vor mehreren Jahren wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, daß sich bei mir ein Dickdarmkrebs (mit Tumoren an mehreren Stellen) gebildete hatte. Es folgte eine Operation und anschließend Chemotherapie mit sehr belastenden Nebenwirkungen und Folgen.

Bei den Nachuntersuchungen nach etwa einem Jahr wurde neuerlich dieselbe Diagnose gestellt. Es erfolgte die zweite Operation mit anschließender Chemotherapie in noch höherer Dosis. Sie mußte nach der sechsten Behandlung wegen der Nebenwirkungen (Herzbeschwerden, Atemnot, allgemeine Schwäche - ich vertrug fast keine Speisen mehr) abgebrochen werden.

Nach einem weiteren Jahr zeigte sich bei der Kontrolluntersuchung, daß sich mehrere Polypen im Dickdarm gebildet hatten. Im Zuge einer Darmspiegelung versuchte der Operateur, die Polypen abzutrennen, was jedoch mißlang. Da solche Polypen sich in bösartige Neubildungen entwickeln können, wurde eine dritte Operation beschlossen.

Vier Wochen nach der erwähnten Darmspiegelung wurde zur Vorbereitung der Operation eine Kontraströntgenuntersuchung (Endoskopie) vorgenommen. Das Ergebnis: Kein einziger der Polypen war mehr vorhanden! Einige mir nahestehende Menschen hatten für mich gebetet und ich hatte eine Medjugorje-Gebetsgruppe um eine Fürbitte in der Heiligen Messe ersucht. Ich selbst betete natürlich auch. Ich sagte: “Herr, ich glaube, daß Dir nichts unmöglich ist. Wenn es Dein Wille ist, mach mich bitte gesund - wenn nicht, dann bitte schenke mir die Kraft, alles, was jetzt vor mir liegt, durchzustehen."

Und so bin ich über jede Erwartung erhört worden. Dem Herrn sei Dank und Lopreis!

Seither bemühe ich mich noch mehr, die mir noch geschenkte Lebenszeit für den Herrn und Seine Anliegen nach besten, wenn nicht mehr großen Kräften zu leben.

A.L., Wien


Kinder und Beichte

Ihre letzte Nummer (1/2005) war wirklich erbaulich - vielen Dank! Besonders habe ich mich über Ihren Beitrag zur Frühkommunion gefreut! Wir machen für unsere Kinder von diesem Angebot Gebrauch und haben die allerbesten Erfahrungen dabei gemacht. Ein ganz wichtiger Aspekt scheint mir in diesem Zusammenhang die Beichte zu sein. Da sich in unserer Nähe ein Tagungszentrum befindet, dessen geistliche Betreuung dem Opus Dei anvertraut ist, haben unsere Kinder bereits sehr früh die Beichte und die damit verbundene Freude entdeckt. Für uns ist es herrlich zu sehen, wie unsere Kinder jedes Mal glücklich und strahlend aus dem Beichtstuhl kommen. Und wenn einmal “gar nichts mehr läuft" und sie vor Grant und Frust nicht mehr weiter wissen, dann fragen sie von selbst nach der nächsten Beichtgelegenheit. Es ist dies wirklich das Sakrament der Freude! Es wäre lohnenswert, diesem Thema einmal einen Beitrag zu widmen.

Maria Loe, 320075870138-0001@T-Online.de

PS: Niemals darf die Beichte als Erziehungsmittel mißbraucht werden!


Viele Zuschriften bekommen

Ich möchte Sie an meiner Freude teilhaben lassen, da durch Ihre Bereitschaft, meinen Leserbrief (Mönche als Zenmeister) zu veröffentlichen, es möglich wurde, daß ich Briefe aus Salzburg, Stockerau, von Christen in Polen sowie einen Anruf aus Niederösterreich erhielt. Und vor Ostern kam ein Brief aus Uganda! Es gibt wirklich keine Grenzen für Jesu Macht!

Rosemarie Vallant, A-9400 Wolfsberg


Von Anfang an dabei

Seit Einrichtung von Vision 2000 sind mein Mann und ich gründliche Leser Ihrer Zeitung. Jahrelang waren wir fasziniert von der Themenbreite und -tiefe, die Sie mit größtem persönlichen Einsatz uns Lesern vermitteln. Im vergangenen Jahr konnten wir uns leider nicht mehr, wie gewohnt (und verwöhnt!) mit Ihrem Blatt identifizieren und wollten Sie bitten, die Sendung an uns einzustellen. Doch scheint der Chef von oben die Nr. 2/2005 von Vision 2000 persönlich inspiriert zu haben. So danke ich Ihnen für jeden einzelnen Artikel, sei es über Pater Verlinde oder Christian Chesnot, über die säkularisierte Demokratie oder die guten Texte über den Schutz des Lebens... Haben Sie herzlichen Dank für dieses wunderbare Ostergeschenk. Natürlich bleibt das Abo erhalten.

Benedikta Waldburg-Zeil, 520009406843-0001@T-Online.de


Ab jetzt lese ich VISION im Internet

Ich möchte mich ganz herzlich bei Euch bedanken für den Versand eurer Zeitschrift und dies beinahe drei Jahren hier nach Kanada. Immer wieder hatte ich vor, die Zeitschrift abzubestellen, um eure Portokasse nicht mehr zu belasten, aber dann hat mich der eine oder andere Artikel davon abgehalten. Nun habe ich inzwischen die Möglichkeit, Internet zu benutzen, und somit möchte ich nicht länger eure großmütige Geste ausnutzen. Wenn alles gut geht, werde ich im Sommer nächsten Jahres meine privaten Gelübde hier in der Gemeinschaft “L'Alliance" ablegen, die zu einer der neuen Gemeinschaften gehört.

Anita Guiot, alliancetrinscript@yahoo.ca

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