VISION 20006/2005
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Vorbild für den Glauben

Artikel drucken Das Beispiel der Eltern ist maßgebend

Vor circa zehn Jahren führten die schweizerischen Behörden eine Umfrage durch, die untersuchen sollte, wie Religion von einer zur nächsten Generation weitergegeben wird.

Die Umfrage ergab, daß in Familien, in denen der Vater regelmäßig zur Kirche ging und die Mutter ihren Glauben nicht praktizierte, 44 Prozent der Kinder später regelmäßig Kirchgänger wurden. War jedoch der Vater nicht praktizierend, selbst wenn die Mutter regelmäßig die Kirche besuchte, so wurden nur zwei Prozent dieser Kinder regelmäßige Kirchgänger, während mehr als 60 Prozent niemals zur Kirche gingen.

Ein anglikanischer Vikar kommentierte dies, wie folgt:

“Die Ergebnisse sind schockierend, sollten aber nicht überraschen. Sie sind so politisch unkorrekt wie nur denkbar, bestätigen jedoch einfach nur das, was Psychologen, Kriminologen, Erziehungswissenschaftlern und traditionellen Christen bereits bekannt ist: Gegen die Biologie der schöpferischen Ordnung kommt man nicht an. Der väterliche Einfluß steht in keinem Verhältnis zu der ihm in der liberalen westlichen Gesellschaft zugewiesenen - und stark reduzierten Rolle."

Inge M. Thürkauf

Auszug aus “Timor Domini" v. 17.9.05

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