VISION 20003/2006
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Leserbriefe

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Sonderausgabe?

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Danke für die gelungene Ausgabe “Christus, Hoffnung Europas" (Unsere Tochter Martina hat sich besonders gefreut, sich selbst am Titelblatt zu entdecken...) Bezüglich der Sonderausgabe zum Thema “Islam": Ja, das wäre toll! Der Brief eines Muslim an VISION hat mich sehr erschüttert und aufgerüttelt. Mir ist bewußt geworden, welch furchtbare Überzeugungen man durch Gehirnwäsche erreichen kann. Eigentlich tut mir der Mann sehr leid und ich habe mir vorgenommen, für ihn und die wahrscheinlich Millionen Muslime, die genauso denken, besonders zu beten. Ja, wir Katholiken müssen wirklich mutig und überzeugend verkünden und vor allem vorleben...

Eva Buchreiter, A-8020 Graz


Sakrileg

Vielen Dank, daß Sie mit Ihrem Hinweis auf das Buch Die Sakrileg Verschwörung dem Roman Sakrileg von Dan Brown ein aufklärendes Werk entgegensetzen, das dem Irrtum entgegentritt. Es ist besonders traurig, daß in unserem Lande ein kircheninterner Verlag eine groß angelegte Werbung für das widergöttliche Buch Sakrileg betrieben hat. Wo das wahre Bild Jesu auf spekulative Weise zerstört und seine Gottheit durch allzumenschliches verdunkelt oder gar geleugnet wird, ist der Widersacher Gottes gezielt am Werk. In der Kirche Jesu Christi dürfte kein Raum für ihn sein, denn ihr sind die unsterblichen Seelen anvertraut, deren Retter und Erlöser Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch - ist.

Maria Schulte-Eickhoff, D-86473 Ziemetshausen


Hand- oder Mundkommunion?

Immer wieder taucht in Zeitschriften oder Auslagen in Kirchen die Frage auf, ob die Kommunion kniend oder stehend, mit der Hand oder dem Mund empfangen werden dürfe, meist verbunden mit scharfen Verurteilungen der stehend und mit der Hand empfangenen Kommunion. Jesus hat dem Petrus (und seinen Nachfolgern, den Päpsten) die “Schlüssel des Himmelreichs" und damit die Vollmacht zu “binden" und zu “lösen" (Mt 16,19) gegeben. Der Himmel wird sich an diese Anordnung Jesu halten, auch die Muttergottes. Einige Christen auf Erden scheinen das allerdings zu ignorieren.

Papst Johannes Paul II. hat entschieden: “Die Gläubigen empfangen die Kommunion kniend oder stehend, wie es die Bischofskonferenz festgelegt hat"... Ferner: “Es ist also nicht gestattet, einem Christgläubigen die heilige Kommunion beispielsweise nur deshalb zu verweigern, weil er die Eucharistie knieend oder stehend empfangen möchte." Und weiter: “Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen, soll...auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte." (Instruktion Redemptionis Sacramentum) Hier empfiehlt sich Gehorsam gegenüber dem Stellvertreter Christi, nicht Kritik.

Unser jetziger Papst sagt (schon 1978!) dazu: “Nun, zunächst möchte ich sagen, daß beide Haltungen möglich sind und alle Priester darum bitten, die Toleranz zu üben, die eines jeden Entscheidung anerkennt; ich möchte darüber hinaus Sie alle bitten, solche Verträglichkeit zu üben und nicht den anderen zu verdächtigen, der sich zu einer bestimmten Form entschieden hat." (“Gott ist uns nah", Augsburg 2001, S. 68f)

Helmut Arz, D-65391 Lorch, Helmut.Arz@gmx.de


Gott hat sie so erschaffen...

VISION ist für mich eine gute Zeitschrift! Nicht immer bin ich einer Meinung z.B. Homosexualität. Denn schon Kinder spüren, daß sie in diesen Körper nicht hineinpassen; Männer haben typisch weibliche Bewegungen, hohe Stimme, etc... Haben wir als normal geltende Erdenbürger das Recht, ihnen die Ausübung der Sexualität zu verbieten? Gott hat sie so erschaffen! Die Kirche hat sich im Laufe der Jahrhunderte allzu oft geirrt und sich auf Gott ausgeredet. Diese Menschen leiden sehr und werden von Christen verurteilt, beurteilt und erbarmungslos behandelt. Wo bleibt die Barmherzigkeit?

Maria Reda, A-1120 Wien

Wir verurteilen niemanden, weisen aber darauf hin, daß der ungeordnete Umgang mit der Sexualität (in jeder Form) den Menschen und dessen Partner entwürdigt, ihm schadet und daher abzulehnen ist.


Manchmal kommen mir Bedenken

Jetzt lese ich Ihre Zeitschrift schon so lange und immer ist sie interessant, lehrreich, hilfreich für manche Argumentation - einfach gut. Manchmal kommen mir Bedenken, ob Ihnen wieder neue Ideen kommen, ob Sie genügend Referenten finden usw. Aber da hat offensichtlich der Himmel die entscheidende Weitsicht und Leitung und das ist gut so. Was mir auch immer wieder zu denken gibt: Hoffentlich können Sie, liebe Gasparis, noch lange die Leitung behalten, wenn nicht, haben Sie hoffentlich nach einem guten Nachfolger Ausschau gehalten.

Ich bitte um einige Probehefte zum Auslegen in der Kirche.

Maria Schwarzenbach, D-87672 Roßhaupten


2000 Jahre Pleite

Glauben, christlich, beten, Glaube, .... So geht es ihr Heft querdurch. Heißt es nicht “An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen"? Also machen sie doch bitte 2000 Jahre nach diesem wunderbaren Jesus Christus einen Kassasturz! Wie viele der sogenannten Christen lieben denn ihre Nächsten? Was hat sich in dieser langen Zeit zum Besseren gewendet? ... Sehen sie sich doch einmal so anscheinend Ungläubige wie Vegetarier, Veganer oder Rohköstler an. Die tragen zwar nicht ständig eine Gaubensfahne vor sich her, lassen aber weder (Tiere) morden, noch unschuldig inhaftieren. Sie erleben Gott tagtäglich in seiner wunderbaren Schöpfung und brauchen auch nicht “Wie kann Gott nur so etwas zulassen" zu winseln und um Hilfe zu beten, denn im schöpfungskonformen Leben gibt es praktisch kaum Krankheiten, Probleme oder Katastrophen.

Wilhelm Lackner, naturpur@gmx.at


Christen in der Medizin

Ich möchte das Portrait der Familie Dr. Foff zum Anlaß nehmen, um ihnen christliche Medizinerarbeit vorzustellen. Auch ich bin über den Umweg von überkonfessionellen Gebetskreisen der Österreichischen Studentenmission zum Glauben gekommen. Dabei bin ich auch auf christliche Medizinerkreise gestoßen und habe dabei so manchen engagierten Christen kennenlernen dürfen. Seit 1988 gibt es die AR.CH.AE in Österreich (www.archae.at) und wir veranstalten regelmäßig Treffen und Fortbildungen. Wie Sie selber immer wieder ausführen, gibt es gerade als Arzt viele kontroversielle Standpunkte, zum Beispiel das Recht auf Abtreibung in öffentlichen Spitälern, das uns christliche Ärzte herausfordert und unter Druck setzt. Eine Kollegin von mir mußte z.B. in die Schweiz übersiedeln. In Österreich fand sie für sich keine Gynäkologie, wo sie ihre Ausbildung machen konnte, ohne eine Abtreibung zu machen; eine Oberärztin in Anästhesie mußte den Arbeitsplatz wechseln, weil sie nicht bereit war, an Abtreibungen teilzunehmen. Der Herr hat seine Wege, um solche Kollegen zu führen und zu leiten, aber viele Kollegen gehen den einfacheren Weg.

Dr. Friedrich und Barbara Ritter, A-8616 Gasen, friedrich.ritter@aon.at


Darf VISION 2000 man zitieren?

Seit Jahren bin ich mit meiner Frau Fan Ihrer wertvollen Zeitschrift: Wir danken Ihnen für viele Anregungen und Inspirationen! Wir zitieren gerne kurze Gedanken daraus auf verschiedenen Foren. Jetzt möchten wir um Ihre freundliche Bewilligung bitten, den Artikel “Setze auf eine neue Generation von Politikern" von Frau Gudrun Kugler-Lang aus 2/06 übersetzen und in der Zeitschrift unserer nichtstaatlichen Organisation “Slowakische Gesellschaft für Familien und verantwortete Elternschaft" veröffentlichen zu dürfen.

Ladislav Lencz, SK-Bratislava

Wir freuen uns über die Verwendung unserer Texte, bitten aber um Quellenangabe.


Habe viel verloren

Es ist jedesmal eine Freude, die VISION im Postkasten zu erblicken. Es passiert auch, daß ich beim Lesen vor Gerührtheit über Ihren spürbaren Einsatz und darüber wie auch Gottes Liebe “rüberkommt" weinen muß. Ich habe einen 3jährigen Sohn vor knapp drei Jahren durch einen Unfall ( Ertrinken) und vor einem Jahr meinen Mann durch Krebs “verloren". Ich habe noch eine 8jährige Tochter. Habe also viel “verloren", aber mir wurde auch viel geschenkt: viel Gottvertrauen und wunderbare Freunde, die stark im Glauben stehen. Die Existenz Gottes ist für mich nicht Glaube, sondern Gewißheit. Ich durfte Ihn in meinem eigenen Leben erfahren. Seither versuche ich, ein Leben aus dem Glauben zu leben - eine große Herausforderung, aber das größte Abenteuer. Gottes Gedanken sind soweit über unseren Gedanken, soweit der Himmel über der Erde ist. Für Ihn ist nichts unmöglich - und das macht Mut. Auch die Muttergottes hat uns von Anfang an stark in unserem Leid geholfen. Wir waren und sind wunderbar getragen. Soviele haben für uns gebetet. Ich weiß um die Macht des Gebetes.

Maria Preyer, Maria.Preyer@aon.at


Den Engel des Herrn beten

Vor 550 Jahren hat der Papst wegen der Bedrohung durch den Islam angeordnet, alle Gläubigen sollten dreimal täglich den “Engel des Herrn" beten. Die Moslems müssen sich fünfmal am Tag auf den Gebetsteppich in Richtung Mekka niederwerfen und ihr vorgeschriebenes Gebet verrichten. Weil viele Moslems dies auch tun und viele alles Allah - auch das Leben als Selbstmordattentäter - geben, hat der Islam diese alles Allah unterwerfende Macht. Mögen doch recht viele Katholiken dreimal täglich, möglichst kniend, den “Engel des Herrn" beten und viele sich dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen, wie es unsere Rosenkranzkönigin in Fatima forderte. Dann würden die Moslems zu Christus und der Kirche finden.

Richard Reingruber, A-4190 Bad Leonfelden


Neue Adresse

Ich möchte Ihnen mitteilen, daß ich eine neue Adresse besitze. Es ist zur Zeit sehr schwer für mich und ihre Zeitung ist für mich so viel Hoffnung, so viel Licht und lenkt mich ab von meinem Schmerz. Es ist die beste christliche Zeitung die mir je untergekommen ist und ich lese sie immer mit großer Begeisterung. Sie hilft mir, mich abzulenken und auf Gott zu schauen, der weiß warum und mich in meinem Schmerz begleitet und versteht. Die Freude, die ich jedesmal verspüre, wenn sie im Briefkasten liegt, ist unbeschreiblich und sehr wertvoll für mich. Weil es mir so gut tut !!! Ich schließe Sie in mein Gebet ein und Gott möge Euch und eure Arbeit segnen.

Angelika Reiter, A-4802 Ebensee

Auf Ihr Gebet sind wir sehr angewiesen. Danke! Und noch etwas: Teilen Sie uns bitte Adreßänderungen mit. Nur so bleibt unsere Adreßdatei auf dem aktuellen Stand.

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