VISION 20001/2007
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Leserbriefe

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Fragwürdige Bibelübersetzung

Infolge eines Mangels an Information halten viele gutgläubige Leser die neue “Bibel in gerechter Sprache" für eine interessante Übersetzungsvariante. Aber renommierte Theologen, wie Ingolf U. Dalferth, der systematische Theologie, Symbolik und Religionsphilosophie an der Universität Zürich lehrt, wenden sich aufs schärfste dagegen: Die Übersetzung sei nicht nur “hermeneutisch einseitig, sondern an vielen Stellen philologisch unzuverlässig, historisch irreführend und theologisch konfus. Philologisch, historisch und theologisch ist diese Übersetzung unbrauchbar."

Dalferth sagt weiters: “Daß weite Kreise der evangelischen Kirche und akademischen Theologie diese Neuübersetzung unterstützt und begleitet haben, ohne sich daran erkennbar zu stoßen, wirft ein trauriges Licht auf den Zustand der protestantischen Theologie."

Nach Ansicht des Münchner Professors für Neues Testament, Jörg Frey, werden in dieser Übersetzung biblische Urtexte verfälscht und Leser in die Irre geführt. An den Texten sei “herumgedoktert" worden, bis sie in die Ideologie der Herausgeber gepasst hätten.

Der Bremer Pastor Jens Motschmann befürchtet, “dass diese neue Bibelübersetzung ein weiterer markanter Schritt auf dem Weg der Selbstzerstörung der evangelischen Kirche ist. Für den Gebrauch in der Gemeinde sei diese Bibel ungeeignet, denn sie diene einem anderen Gott als dem Vater Jesu Christi und verleugne das urchristliche Bekenntnis.

MMag Sylvia Albrecht, Churerstr.42/4, A-6830 Rankweil


Vertrauen auf Gott und Seine Führung

Ich möchte mich - auch im Namen meiner ganzen großen Familie, sehr herzlich bedanken für Ihre hervorragend christlich gute Zeitung! Es steckt les- und fühlbar, soviel Herzenseinsatz, fortwährende Bereitschaft, sich diese “Arbeit" anzutun, Liebe und Vertrauen auf Gott und Seine Führung und Liebe zu Seinen Kindern, Zusammenarbeit mit Ihm an der Rettung, am Glück, am Lebenssinn finden für Seine Kinder, dahinter! Danke!

Claudia Duschek, cl.duscheck@aon.at


Grüße aus dem fernen Uganda

Lieber Freund, mir geht es hier gut in Uganda. Jesus Christus ist unser Herr! Danke, daß Ihr mir die Zeitschrift wieder geschickt habt. Die ist wirklich gut. Ich kann schon relativ gut Deutsch und möchte hauptsächlich meine Grammatik und meinen schriftlichen Ausdruck verbessern. Was kann ich da machen? Liebe Grüße aus Uganda, mach Dir keine Sorgen, es wird schon gut werden. Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln. Und frohe Weihnachten.

Eugine Musisi, euginemusisi@yahoo.com


Seelsorge an Homosexuellen

Mit diesem Schreiben möchte ich Ihnen ein Lob aussprechen für die Herausgabe Ihrer schönen Zeitschrift und mich bedanken für Ihren wertvollen Einsatz. Interessant sind die Bereichte, besonders gefallen haben mir in der Ausgabe 5 die Lesermeinungen zum Thema Homosexualität.

Vor genau einem Jahr gab es im Stift Heiligenkreuz ein Seminar zum Thema “In Wahrheit lieben" mit Mario Bergner, organisiert von Bischof Klaus Küng. Das Medienecho war schwach - ehrlich gesagt, habe ich die Berichterstattung durch VISION 2000 vermißt. Aus Erfahrung weiß ich, daß man in christlichen Kreisen nicht besonders gerne über diese Themen spricht. Weihbischof Laun schreibt in seinem Buch “Homosexualität aus katholischer Sicht" über so viel Schweigen in der Kirche...

Der katholische Psychologe Joseph Nicolosi sagt, daß die Katholische Kirche eine beredte Doktrin zur Homosexualität liefert, aber sie hat ihre Seelsorge schmerzlich vernachlässigt an denen, die sich bemühen ihren Lebensstil zu verändern.

Er führt den Grund auf zwei Faktoren hin: Erstens gibt es einen ausgeprägten pro-homosexuellen Einfluß innerhalb der Kirche auf höchsten Ebenen. Zweitens ist die Kirche einer naiven, liberalen Gesinnung zum Opfer gefallen, die versucht, Leidende durch die vereinfachte Botschaft zu trösten, daß man nur “tolerant" sein müsse.

In Italien hat sich die Kirche seit einigen Jahren bezüglich Seelsorge sehr ins Zeug gelegt. Man hat die Zeichen der Zeit erkannt. Es wurden zahlreiche Bücher aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt. Es werden auch in mehreren Städten “Living Waters" -Kurse angeboten, mitgetragen von Priestern und Laien. Und es bewegt sich doch etwas im deutschen Sprachraum. Es gibt seit einem Jahr die Initiative “Jason-online" (www.freewebs.com/jason-online), wo auch Katholiken mitwirken. Es handelt sich dabei um einen christlichen Ex-Gay-Dienst, der Betroffenen die Umkehr erleichtert.

Marc Pichler, Leo Arbeitskreis, Postfach 2, I-39059 Steinmannwald, lazarus92@libero.it


Sich trauen, die Wahrheit zu sagen

Vielen Dank für Ihr schönes Heft. Ja, Sie trauen sich auch die Wahrheit zu sagen, was unsereiner nicht immer tut, manchmal aus Menschenfurcht. Man vermutet oft, daß es nicht positiv aufgenommen wird. In den Pressesplittern schreiben Sie, es sei bemerkenswert, wie rasch sich profilierte Kommunisten in Demokraten gewandelt haben. Das stimmt hundertprozentig. Auch daß bei einem Großteil der Menschen das Herz links schlägt, stimmt. Das hat die letzte Wahl gezeigt. Man merkt es auch, wenn man mit Jugendlichen beisammen ist: Sie heißen oft Ansichten der linken Zeitgeistströmung gut, obwohl sie im Wohlstand aufgewachsen sind.

Rosa Weiß, Hauptstraße 4, A-2276 Katzelsdorf


Der Wert der Worte

Heute geht es vor allem um eine Aussage von Konfuzius: “Wenn die Wörter ihre Bedeutung verlieren, verlieren die Völker ihre Freiheit." Auf das christliche Abendland übertragen wäre zu prüfen, inwieweit wir überhaupt noch “christlich" sind, also uns an die Grundsätze der Bibel, an die Zehn Gebote halten. Und wenn der Geist falsch liegt, kann es auch der Praxis nicht gut gehen. Auf Lügen kann man keine vernünftige Zukunft aufbauen. Es bedarf des Mutes zur Wahrheit.

Man spricht heute davon, das 21. Jahrhundert sei ein Jahrhundert der Religionen, wobei jedes Volk in der Religion einen inneren Halt im Überlebenskampf findet. Hier aber liegen wir schlecht, sehr schlecht, insbesondere in der Auseinandersetzung mit dem Islam. Ist es nicht ein Zeichen unserer Armseligkeit, wenn die gotteslästernde Aufführung von Idomeneo in Berlin zunächst nicht wegen Protesten seitens der Christen, der Kirchen, sondern aus Furcht vor den Reaktionen des Islam abgesetzt worden ist?

Franz Harder, Gimpelstr. 28, D-33818 Leopoldshöhe


Was muß noch geschehen?

Raub und Körperverletzungen sind seit 1999 um 18% angestieen. Die Gewalt an Schulen in form von tief verletztendem Mobbing bis hin zum Amoklauf um sich schießender Schüler nimmt zu. Und was wird dem entgegengesetzt? Inkonsequent wird der gekreuzigte Christus - Symbol für eine Liebe, die selbst die Feinde einschließt - aus Klassenzimmern verbannt (Baldham), ja selbst einfache Kreuze sollen in Gerichtssälen nicht mehr an den für uns geopferten Christus erinnern (Trier).

Was muß noch alles geschehen, bis wir die Konsequenzen ziehen, daß es ohne Gott, der allein im Christentum bis zur letzten Verwirklichung ein Gott der Liebe ist, in den Abgrund geht?

Hilde Bayerl, Engelbertstr. 21, D-81241 München


Geänderte Adresse

Aufgrund der Einführung von Straßennamen in der Gemeinde Schlierbach ab 1. Jänner 2006 hat sich meine Anschrift geändert. Sie lautet seit diesem Zeitpunkt Stiftsstraße 33. Ich bitte Sie, das entsprechend zu berücksichtigen, da eine ordnungsgemäße Zustellung ab 2007 nicht mehr gewährleistet ist.

Karl Resl, 4553 Schlierbach

Für solche Mitteilungen sind wir besonders dankbar. Diese hier hat uns ermöglicht, nicht nur Ihre Adresse zu korrigieren, sondern auch die Änderung sämtlicher 15 Schlierbacher Adressen beim Gemeindeamt Schlierbach zu erfragen.

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