VISION 20006/2008
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Leserbriefe

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Wie üblich ist dieser Text der letzte, den ich vor der Fertigstellung jeder Nummer schreibe. Meist erleichtert - auch heute. Denn jetzt ist das Gros der Arbeit erledigt.

Nun darf ich Sie, liebe Leser, also auf das einstimmen, was Sie diesmal erwartet. Gleich vorweg: Diese Ausgabe ist untypisch, denn ihr Schwerpunkt ist dem 20. Geburtstag der Zeitschrift gewidmet. Dazu gleich eine Klarstellung: Wir feiern dieses Ereignis, nicht um uns diesmal selbst in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit zu rücken, sondern um Gott Dank zu sagen. Dank dafür, daß Er uns in diesen Jahren an Seinem Werk hat mitwirken lassen. Ich sage das nicht aus falscher Bescheidenheit, sondern aus tiefer Überzeugung.

Genau besehen sind wir, vor allem meine Frau und ich, die am meisten Beschenkten. Wieviel haben wir durch die Beschäftigung mit den vielen Themen, die wir aufbereiten durften, selbst dazugelernt! Wieviel Glaubensvertiefung, wieviel Ermutigung durch Zuspruch der Leser, wieviel Freude über die unfaßbar treue finanzielle Unterstützung des Mediums. Über Jahre hinweg haben Sie, liebe Leser, es mir erspart, um Spenden zu betteln. Das Geld - so viel, wie gerade gebraucht wurde - war jeweils da. Danke, danke. Wir durften unzensiert über die Wahrheit unseres Glaubens schreiben, keineswegs selbstverständlich in diesen Tagen. Obwohl im Einsatz für die Kirche, waren wir all die Jahre hindurch unabhängig von Gremien und innerkirchlichen Interessenkonflikten.

Natürlich gab und gibt es Probleme und Schwierigkeiten. Wo nicht? Die Fertigstellung jeder Nummer ist eine ziemliche Herausforderung, zerrt oft an den Nerven, manchmal sogar sehr, führt zu Spannungen - etwa wenn der Computer nicht will und sich die Fertigstellung bis in die Nacht hineinzieht oder wenn ich nervös auf Fertigstellung dränge und meine Frau noch eine wichtige Korrektur an ihrem Text urgiert... Die Beispiele ließen sich vermehren. Aber so wie wir in die Herstellung des Mediums hineingewachsen sind, haben wir auch gelernt mit den Spannungen besser umzugehen. Spätestens bei einem Heurigenbesuch nach der Fertigstellung dominiert wieder die Freude über das Werk.

Bleibt noch, mich bei all jenen zu entschuldigen, die ich gekränkt oder verärgert habe, weil ich immer wieder nachlässig bei der Beantwortung von Briefen und Mails bin. Eine unerklärliche Schwäche, wenn ich bedenke, wie sehr wir uns über Zuschriften freuen. Wieder einmal sei der Vorsatz gefaßt, mich zu bessern.

Noch etwas: Wir werden Anfang 2009 diesen Geburtstag mit einer Heiligen Messe feierlich begehen. Weil wir derzeit die Kapelle im Büro renovieren, haben wir das Fest, zu dem wir Sie, liebe Leser, einladen wollen, verschoben. Über das Wann und Wo lesen Sie in der Ausgabe 1/09. Bis dahin wünschen wir einen gesegneten Advent.

Christof Gaspari

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