VISION 20005/2009
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Der Herr hat uns ein Baby geschenkt

Artikel drucken Die künstliche Befruchtung: ein Irrweg (Helena Sabatino)

 

Im folgenden das Zeugnis einer Frau, das kinderlose Ehepaare ermutigen kann, die Hoffnung nicht zu verlieren, auf dem Weg Gottes auszuharren und auf diese Weise Irrwege zu vermeiden.

Ich bin ohne Glauben aufgewachsen. Mit 19 Jahren habe ich meinen Mann, der ein Katholik ist, kennengelernt und in der Kirche geheiratet. Obwohl ich gerne zuhörte, wenn mir mein Mann vom Glauben erzählte, beharrte ich trotzdem hartnäckig auf meiner Einstellung zu verhüten, um keine Kinder zu bekommen - insgesamt fünf Jahre lang. Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen und anschließend im erlernten Beruf einige Zeit gearbeitet hatte, fühlte ich mich endlich bereit für ein Baby. Wir hörten auf zu verhüten, aber zu meiner großen Überraschung wurde ich nicht - wie ich es erwartet hätte - sofort schwanger.
Zwei Jahre lang versuchten wir erfolglos alles Mögliche, bis wir zur künstlichen Befruchtung gelangten. Daß es der falsche Weg war, wurde mir erst später bewußt, als ich zum Glauben kam. Es wurde mir auch zu spät bewußt, daß alle „befruchteten Eizellen“, wie sie genannt werden, die bei dieser Behandlung entstanden sind, alle meine Kinder sind! Mit einer voll ausgebildeten Seele und einem ewigen Leben! Meine Kinder und eingefroren im Labor! Schrecklich! Die Wahl stand damals zwischen einfrieren oder wegwerfen lassen, denn bei einer Kinderwunschbehandlung werden immer mehr Eizellen befruchtet als eingesetzt werden können (maximal zwei auf einmal).
Zusammengefaßt überlebten sieben meiner acht Kinder die gesamte „Kinderwunschbehandlung“ nicht (vier überlebten das Einfrieren nicht und waren nach dem Auftauen nicht mehr lebendig, drei andere haben sich nicht eingenistet). Meine Erfahrung ist keine Ausnahme und bestätigt einfach nur alles, was in der päpstlichen Enzyklika Dignitas personae steht, die ich jedem herzlich zu lesen empfehle.
Nach all dem haben wir nicht mehr erwartet, irgendwann im Leben auf natürlichem Wege ein Kind empfangen zu können. Aber gerade das ist nun nach wenigen Monaten zu unserer größten Überraschung eingetreten! Der Herr hat uns mit einem Baby beschenkt!! Und zwar auf ganz natürlichem Weg (ohne Eingreifen von Ärzten, Labor, Dritten und Fremden ... )! Für uns ein Wunder. Aber für den Herrn ist alles möglich, denn Er ist der Herr über das Leben. Gepriesen ist der Herr!
Also übergeben wir Ihm voll Vertrauen unser Leben, Er wird uns alles zur rechten Zeit schenken, sogar über unsere Erwartungen hinaus - wie bei uns!

Helena Sabatino

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