VISION 20005/2010
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Wenn Sie diese Ausgabe in Händen halten, sind wir wohl schon ins letzte Septemberdrittel eingetreten. Damit kommt die Zeitschrift später zu Ihnen, als wir dies eigentlich planen. Und manche angekündigte Veranstaltunge findet dann vielleicht schon in den nächsten Tagen statt. Werfen Sie also bitte schnell einen Blick auf die Ankündigungen (S. 11, 19, 25, 28), damit Sie nicht etwa ein Angebot versäumen, das Sie interessieren könnte. Diese Verspätung ist darauf zurückzuführen, daß wir, meine Frau und ich, in den letzten August- und in den ersten Septembertagen eine Urlaubswoche mit unseren Enkeln eingeschoben haben. Wir müssen einfach die Zeit nützen, in denen die Burschen noch Lust haben, den Urlaub mit den Großeltern zu verbringen.
Themenwechsel: Wir möchten die Aufmerksamkeit unserer Leser in Italien auf die Tatsache lenken, daß wir ab nun ein neues italienisches Konto haben. Die Daten entnehmen Sie bitte dem Kasten gleich nebenan auf dieser Seite.
Sie wissen ja: Wir finanzieren das Projekt VISION 2000 nur aus Spenden. Es war von Anfang an unsere Politik, uns nicht von Inseraten oder institutionellen - auch nicht kirchlichen - Sponsoren abhängig zu machen, sondern aus_schließlich von unseren Lesern. Deren Bereitschaft, die Zeitschrift zu unterstützen, sollte für uns auch der Gradmesser dafür sein, ob das Medium seinen Dienst, Freude an der Botschaft Christi zu vermitteln und Mut zum Glauben in unseren Tagen zu machen, tatsächlich erfüllt. Es wird ja genug Papier bedruckt, daß es wirklich keinen Sinn macht, eine Zeitschrift herauszugeben, wenn sie weitgehend ungelesen in den Papierkorb wandert.
Ihre telefonischen und schriftlichen Rückmeldungen, liebe Leser, und Ihre Bereitschaft, für das Projekt auch Geld locker zu machen, legen die Vermutung nahe, daß Sie VISION 2000 gerne lesen. Damit bestärken sie uns weiterzumachen. Danke für Ihre Treue.
Zuletzt noch ein Wort zum Schwerpunkt dieser Ausgabe: Gerade die Art und Weise, wie die Medien im ersten Halbjahr über die Kirche wegen der Mißbrauchsfälle hergefallen sind und wie diskret im Vergleich dazu die ähnliche Skandale in öffentlichen Einrichtungen Tirols und Wiens behandelt wurden, haben uns vor Augen geführt, wie heftig uns der Wind heute ins Gesicht bläst. Die hohen Kirchenaustrittszahlen, die auf die Skandale in der Kirche folgten, zeigen, daß rein traditionsbedingte oder formale Zugehörigkeit zur Kirche nicht mehr ausreichend trägt. Künftig werden nur jene standhalten, die sich bewußt für Jesus entscheiden. Dazu will der Schwerpunkt einladen.
Soweit zur Einleitung. Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Arbeits-, Schul- oder einfach Lebensjahr und freuen uns auf ein „Wiedersehen“ in zwei Monaten.

Christof Gaspari

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