VISION 20006/2013
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Leserbriefe

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In Freiheit lieben
Ganz herzlichen Dank für den Artikel „Nur in Freiheit kann man lieben!“ gegen den Perfektionismus. Raphael Bonelli öffnet uns die Augen für das Wort Christi: „Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“
1.) Jeder „ismus“ ist immer „sein wollen wie Gott“.
2.) Du sollst Gott lieben mit allen deinen Kräften und deinen Nächsten wie dich selbst.
Hildegard Wechs, D-81541 München

Erhalte die Zeitschrift nicht mehr
Vor einiger Zeit hatte ich Ihre Zeitschrift im Abo, bin aber umgezogen und erhalte die VISION 2000 nun nicht mehr. Die Artikel der Zeitschrift haben mich bewegt und mir Orientierung gegeben. Sie beinhalteten die wirklich wichtigen Themen, sprachen von Gott und Jesus. Ich würde gern weiter in der VISION 2000 lesen. Könnten Sie mir weitere Ausgaben zusenden?
Magdalena Brehme, D-99099 Erfurt
Unsere Bitte: Wenn Sie übersiedeln, teilen Sie uns bitte Ihre neue Adresse mit.
 
Den Armen dienen
Ich will mich ganz herzlich bei Ihnen für die Gratiszustellung von VISION 2000 bedanken. Für mich bedeutet es eine sehr schöne Verbindung zur Kirche in meiner Heimat und zur Kirche Europas überhaupt. Die Artikel sind sehr bereichernd. Das besondere Charisma der Bewegung der „Missionare Diener der Armen“ besteht darin, die Kirche unter den Armen „zu vertreten“, die Wünsche des Papstes den Armen bekannt zu machen. Es freut uns daher sehr, dass Papst Franziskus sich so sehr eine „arme Kirche und eine Kirche für die Armen“ wünscht. Aber eines möchte ich doch gerne einmal klarstellen, nämlich dass Papst Franziskus damit etwas herausstellt, was immer schon Wunsch der Kirche und daher auch aller vorangegangenen Päpste war. Wir Missionare Diener der Armen haben die gleiche Liebe und Sorge bei allen vorangegangenen Päpsten und besonders auch bei Papst Benedikt XVI. gespürt.
Papst Franziskus, geführt vom Heiligen Geist, akzentuiert damit etwas, was wesentlich zur Kirche gehört: die Evangelisation und besonders die der Armen. Der Gründer unserer Bewegung sagt gern, dass wenn man die Armen, die weit entfernt von uns in der 3. Welt leben, lieben will, dann muss man bei den Armen beginnen, die in unserer Nähe leben.
P. Alois Höllwerth msp, Misioneros Siervos de los Pobres, msptm.cuzco@gmail.com  P. Höllwerth war das Portrait in VISION  2/2012.
Im folgenden tragen wir der Beschwerde eines Lesers Rechnung, wir hätten seine kritischen Medjugorje-Äußerungen zu stark verkürzt:

Noch einmal Medjugorje
Ich bin voll überzeugt, wenn in Wien, Mutters oder anderswo so viel gebetet, gebeichtet und Hl. Messen mitgefeiert würden, dann würde Gott der Herr auch dort „Früchte“ wie in Medjugorje schicken! Warum aber wird diese Glaubenspraxis in den eigenen Pfarrgemeinden nicht durchgeführt? Für mich persönlich kann ich nur sagen: Solange mir Gott die große Gnade schenkt, in Mutters oder Innsbruck  jeden Tag eine Hl. Messe mitfeiern zu können, zweimal in der Woche eine Anbetungsstunde zu halten; samstags in Mutters einen Rosenkranz zu halten und in Innsbruck jederzeit das Sakrament der Buße zu empfangen, habe ich nicht die geringste Sehnsucht, über 2000 Km zu fahren, um gleichwertiges zu empfangen?! Übrigens weiß ich von der Muttergottes keine Aussage, wo Sie auf die Notwendigkeit von häufigen und weiten Wallfahrten hinweist, dafür aber die eine Aufforderung: „Tut, was Er euch sagt.“
Hans Hautz, A-6162 Mutters
Ein weiterer Kritikpunkt war: Der Brief sei nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen. Dazu folgende Klarstellung: Briefe an die Redaktionsadresse ohne Vermerk „Persönlich“ betrachten wir als Leserbriefe, die wir – nach bestem Wissen – bei Bedarf auch kürzen müssen, um möglichst viele Leser zu Wort kommen lassen zu können.

Es ist schön, dass Sie regelmäßig eine Botschaft aus Medjugorje veröffentlichen. Sie sind ein Impuls, sich immer mehr von Maria an die Hand nehmen zu lassen, um den Willen Gottes erkennen und erfüllen zu können. So wurde vor einiger Zeit die Bitte übermittelt, „Hüter unserer Hirten zu sein.“ Im ersten Moment ist man perplex. Betrachtet man jedoch die Situation, in der sich unsere Hirten befinden, dann sieht man in diesem Aufruf geradezu eine Notwendigkeit und eine Ernsthaftigkeit, die uns erschauern lässt ob der Dramatik, die im Hintergrund steht. Stehen wir unseren Hirten durch Wort und Tat, jedoch vor allem durch unser Gebet bei.
Sofie Christoph, D-86447 Aindling

Familienkongress
Ich habe am 12. Internationalen Familienkongress in Wien teilgenommen. Heute möchte ich die Konferenz in Heiligenkreuz herzlich grüßen und der Vision für die Zusendung der Exemplare danken. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche weitere Arbeit.
Dr. Wanda Poltawska, Krakow, Polen

Ein unvergessener Tag
Der letzte Samstag im Stift Heiligenkreuz wird für uns ein unvergessener Tag bleiben. Danke für die wertvollen Vorträge, wo man spürt, wo und wie  Menschen ihren richtigen Platz einnehmen und zur Hoffnung für andere werden. Daher möchten wir die Zeitschrift VISION 2000 bestellen.
Wilfried und Michaela Langegger, A.5620 Schwarzach im Pongau

Wichtiger Anstoß
Ich möchte mich nochmals herzlich für die ausgezeichnete Tagung in Heiligenkreuz am 28.9. zum 25-jährigen Bestehen von Vision 2000 bedanken. Ich war mit meiner 24 jährigen Tochter dort. Die Vorträge waren wunderbar und geben Anstoß, das eigene Herz zu weiten, sich für so viele brennende Probleme einzusetzen und Gott zu bitten. Für uns beide war es eine große Freude dabei zu sein.
Adelheid und Adele Seifried, A-5252 Aspach

Im Radio gehört
Ich konnte gestern über Radio Maria den Vortrag von Christa Meves, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin: „Fundamente einer reifen Persönlichkeit“ im Auto mit Unterbrechungen hören. Zutiefst dankbar hörte ich jemanden sprechen über die Grundgesetze von Gott gegeben und wie diese heute verdreht werden. Seit Jahren suche ich nach nüchternen Menschen, die in Demut und Liebe diese Tatsache erklären.
N.H.

Gratulation
Herzliche Gratulation zu 25 Jahren Eurer wertvollen Zeitschrift. Ich selbst schätze mich sehr glücklich, sie von Beginn an bezogen zu haben. Habe dann auch sehr schnell begonnen, sie zu verteilen. Ich habe den Eindruck, der Artikel „Wenn alte Eltern Abschied nehmen“ ist für mich geschrieben.
Hermine Haunold, A-3354 Wolfsbach

Zum 25-Jahr-Jubiläum von VISION 2000 gratuliere ich herzlich. Ich bin seit Beginn dabei und sehr froh und begeistert über Ihre Zeitschrift. Vielen Dank …
Rosa Schaffer

Sünde als Tabuthema
Wer spricht schon gern von der Sünde? Vielleicht weil wir ständig im „Sündenmeer“ schwimmen und so tun, als ob es sie nicht mehr gäbe. Im Zeitgeist der Relativierung und der Liberalisierung wird die Sünde kaum mehr wahrgenommen – oder einfach verdrängt. Für Gottferne oder Gottlose gibt es wohl kaum mehr die Sünde, sondern nur noch ein Richtig oder Falsch und alles, was dazwischen liegt.
Die Wahrheit wird oft zerredet, Sinn und Unsinn vermischt und beliebig ausgelegt, so dass fast jede Meinung Zustimmung erhält. Freiheit und Toleranz regieren je länger je mehr, so dass selten mehr ein Gewissen sich bilden kann und „anklopft“. Eine immer größer werdende staatliche Gesetzesmaschinerie drängt sich dafür auf, um einigermaßen Ordnung zu bekommen. Gesetze und Vorschriften setzen also die gelobte Freiheit wieder in Schranken.
Zurück zur Sünde: Im christlichen Sinn und nach Got­tes Geboten sind homosexuelle Handlungen nach wie vor der Unzucht, wenn nicht dem Gräuel, also der Sünde zugeschrieben. Von Zucht als Erziehung wird aber auch kaum mehr gesprochen, gefördert wird sie schon gar nicht. Sie wird kurzerhand als konservativ abgestempelt und zum Schweigen gebracht. Heimlich, man merkt es kaum, hat sich die Sünde mit allen Mitteln verteidigt, ja verharmlost, als ob nichts dabei wäre. Die Sünde hat heute sozusagen Beine und Sprache bekommen, sie „schleicht“ sich in die Menschen ein, organisiert sich fast wie eine Partei. Aber man sollte es wissen: Sünde ist schädlich und sie hat „Gift“ in sich, führt zu gesellschaftlichem Ruin.
Br. Antonio Gehr ofm, CH-8752 Näfels

Aber die Seminare bleiben leer
In den ‘erzkatholischen’ Ländern Spanien, Italien, Portugal, Irland, Kroatien, Slowenien, der Slowakei, Polen, Litauen sind Millionen von Jugendlichen arbeitslos (in Spanien allein derzeit 27 %). Wenn nur jeder hundertste männliche unter ihnen sich entschlösse, katholischer Priester zu werden mit allem, was dies erfordert, müssten die Seminare aus allen Nähten platzen und in fünf Jahren wäre der sich verschärfende Priestermangel völlig behoben. Die sich so in den Dienst der Kirche Stellenden könnten mit einem gesicherten Arbeitsplatz, einer Dienstwohnung, weitreichenden sozialen Wirkungsmöglichkeiten (…) rechnen.  Aber die Seminare bleiben leer, trotz des großartigen Weltjugendtages in Rio, trotz der charismatischen Gestalt des neuen Papstes. Woran liegt dies? Ist es wirklich nur der Zölibat (die evangelische Kirche fordert ihn nicht, baut dessen ungeachtet in Deutschland und Skandinavien ständig ab)? Oder ist die historische Ära des Christentums vorbei, so wie die olympischen Götter, die immerhin ein Jahrtausend lang die zu ihren Blütezeiten glanzvolle griechisch-römische Kultur bestimmt haben?
Dr. Franz Rader, 1070 Wien


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