VISION 20001/2014
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Leserbriefe

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Die Rechtschreibfehler
Ihre Zeitschrift bekam ich vor kurzem dankenswerterweise zugesandt und ich finde sie von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar! Wenn doch nur unsere Kirchenzeitungen auch so gehaltvoll wären! Es ist selten, dass ich das sage, aber inhaltlich finde ich, kann man es nicht mehr besser machen. Das Einzige, das mir noch als Anregung zur Verbesserung einfällt, ist eine äußerliche Sache: Es gibt öfter Rechtschreibfehler, die nicht sein müssten! Wenn Sie möchten und niemand anderen dafür haben, könnten Sie mir auch gerne einzelne Artikel oder die gesamte Zeitschrift als Manuskript vorher zusenden. Ich schaue gerne drüber.
Doris de Boer,
D-47623 Kevelaer

Wir bemühen uns, die Fehler möglichst auszumerzen, staunen dann aber immer wieder, dass doch einiges übersehen wurde. Also haben wir das Angebot dankend angenommen.

Im Protestantismus kein Frauenpriestertum
Ihr Kommentar zu diesem Pressebericht („Evangelische Kirche schrumpft rasant“) bedarf der Berichtigung. Im Protestantismus ist keineswegs das „Frauenpriestertum verwirklicht“. Frauen der evangelischen Kirche können nicht Priesterinnen werden. Das festzustellen ist nicht Beckmesserei. Es ist deshalb wichtig, weil der katholischen Kirche stets der Vorwurf gemacht wird, sie ließe Frauen nicht als Priesterinnen zu, während die gleiche Tatsache bei den evangelischen Kirchen keinerlei Kritik auslöst.
Herbert Bauer,
A-2542 Kottingbrunn
Die meisten aus der Reformation hervorgegangenen kirchlichen Gemeinschaften haben tatsächlich erst im 20. Jahrhundert die Frauenordination eingeführt. Weil der Pastorendienst sich jedoch grundsätzlich vom katholischen Verständnis vom Dienst und der Berufung des Priesters unterscheidet, kann man richtigerweise nicht von Frauenpriestertum im Protestantismus sprechen.

Feministinnen sollte das nicht kalt lassen
Es ist sehr erstaunlich, dass es die Feministinnen nicht berührt, dass die Abtreibung von Mädchen in vielen Ländern massiv zunimmt. Die Ideologie, die dahinter steht, ist dämonisch und der Geist, der stets verneint, ist sichtbar am Werk. Aber in ihrer Verblendung und  in der Sünde verhaftet, sehen die Menschen dies nicht mehr. Beten wir, dass die Flamme der wahren Liebe, die in Gott verankert ist, wieder aufleuchtet und eine Umkehr bewirkt.
Fanny Jakob,
D-86508 Rehling-Allmering

Papst Franziskus – ein Modernist?
Vorab möchte ich anmerken, dass ich Vision 2000 nach wie vor sehr schätze (behandelte Themen, grundsätzliche Glaubenstreue, Optimismus, Standpunkt zur Abtreibung usw.).
Allerdings verkehrt sich dies ins Gegenteil, sobald es um Themen der Kirchenkrise, des Zweiten Vatikanums oder Medjugorje geht. Ganz besonders ungut war da (in der sonst hervorragenden!) November-Ausgabe 2013 ein Artikel von Pfarrer em. Urs Keusch „Ja, ich atmete auf“, der in einer unglaublichen Euphorie wahre Lobeshymnen über Papst Franziskus ausschüttet und in kirchlicher Aufbruchsstimmung schwelgt: „Weil er wirklich glaubt …“; „Weltweit ist in der Kirche ein Ruck zu verspüren in Richtung Hoffung, in Richtung Aufbruch, in Richtung Reich Gottes.“; „Er will keine selbstgenügsame, bürgerliche Kirche, keine pharisäische, keine reiche Kirche, keine Theologenkirche, keine Zuschauerchristen, keine Schaufensterchristen …“ usw usw.
Ja, alles schön und gut und wichtig (wenn man von den vom Stapel gelassenen Schlagwörtern einmal absieht)! Allerdings, und der Herr Pfarrer schreibt das sogar selbst: „Es gäbe hier noch viel zu sagen.“ In der Tat, es gibt hier wirklich noch viel zu sagen, vor allem:
Papst Franziskus verkündet eine ganze Reihe von Irrlehren, er ist ein waschechter Modernist (im Sinn des hl. Papst Pius X), er verkündet in ganz wesentlichen Punkten nicht den katholischen Glauben! (…)Wohin also soll der so bejubelte „Ruck“ denn gehen, der „Aufbruch“ (der wievielte eigentlich seit dem Zweiten Vatikanum?), die „Hoffnung“, die ganze derzeitige Euphorie? Geht es mit Papst Franziskus wirklich „in Richtung Reich Gottes“ wie der Pfarrer meint? Oder handelt es sich viel eher um einen Aufbruch in Richtung eines rein innerweltlichen Gutmenschentums ohne Glaubensbasis?
Die Kirche befindet sich seit Jahren in einer schrecklichen Krise, da der Glauben verloren gegangen ist. Das ist eine Feststellung auf Basis von Tatsachen. Und diese Feststellung hat übrigens nichts mit Pessimismus zu tun, der in besagtem Artikel zurecht angeprangert wird. Pessimistisch ist, wer an dieser Krise verzweifelt, und das ist etwas ganz anderes als die bloße Feststellung einer Krise.
Erwin Czulik,
A-4663 Laakirchen

Treue zum jeweiligen Amts­träger auf dem Stuhl Petri und das Bemühen, seine Wegweisungen zu verstehen, sind ein Grundpfeiler von VISION 2000. Weil nun die hier artikulierte Meinung in letzter Zeit öfter zu hören ist, haben wir den Schwerpunkt dieser Nummer dem Petrusdienst gewidmet.

Mit großem Interesse
Meine Großmutter, mein Partner und ich lesen Ihre Zeitschrift mit großem Interesse, es wäre sehr schade und ein großer Verlust, wenn dieses bereichernde Blatt nicht mehr herausgegeben werden würde. Man findet in der heutigen Zeit solch wertvolle Beiträge, wie sie in der VISION vorkommen, sehr selten.
Ich bin 22 Jahre alt und absolviere gerade eine Ausbildung als Katechetin. Die lebensnahen, motivierenden Berichte in Ihrer Zeitschrift motivieren mich sehr. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen für Ihr Wirken, und ich hoffe, dass es die VISION auch im nächsten Jahr geben wird!
Cornelia Weinzierl

Aus der Finsternis
ins Licht
Zum Artikel: „Aus der Finsternis ins Licht“. Es ist sehr berührend, wie der im Cenacolo von Mutter Elvira Geheilte ihren Weg: „Ich muss schauen, dass ich die Menschen näher zu Gott bringe.“ Wo dieser Gedanke vorherrscht, ist die Anbetung Got­tes und das Gebet für unsere Brüder und Schwestern eine Selbstverständlichkeit. Beten wir zum Heiligen Geist, dass er die Herzen lenkt und vor allem innerhalb der Kirche den Weg aufzeigt, wie die Menschen aus der Finsternis in Gottes heiligendes und heilendes Licht gelangen können. Maria, die ewige Tochter des Vaters, die Mutter des Sohnes und die Braut des Heiligen Geistes sei uns zusammen mit allen Engeln und Heiligen, allen voran ihrem Bräutigam dem hl. Josef, Begleiterin auf diesem Weg, der durch ihr unbeflecktes Herz führt.
Dr. Gerhard Neubert,
D-89290 Buch

Ein wunderbarer
Beitrag
Frau Christa Meves hat uns wieder einmal einen wunderbaren Beitrag gegeben. Sie ist wirklich eine unschätzbare Perle!
Johann Caletka

Gebt nicht auf!
Ich möchte Euch ermutigen und von Herzen bitten: Gebt nicht auf! Eure Zeitung ist großartig und sooo wichtig in dieser Welt, weil sie wirklich vom Heiligen Geist durchdrungen ist und die Artikel immer zum Glauben und zum Leben mit Jesus Christus hinführen. Ich bete, dass Gott unser Vater, Euch neu bestätigt und ermutigt – durch einen finanziellen Segen.
Ich bin eine Jesusjüngerin, evangelisch-charismatisch geprägt, und lese seit vielen Jahren Eure Zeitschrift mit Freude und Gewinn durch die starken Glaubenszeugnisse. Wenn ich die Zeitung ausgelesen habe, gebe ich sie immer weiter an unseren evangelischen Pfarrer. Er liest sie auch gerne.
Eva Maria Lanz,
A-8962 Gröbming

Die entscheidende Stunde im Leben
Die entscheidendste Stunde im Leben eines jeden Menschen ist seine Sterbestunde. Es ist die letzte Chance, sich ganz auf die Begegnung mit Gott und Sein Gericht vorzubereiten, das heißt, die Sünden seines Lebens zu bereuen, sich im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi voll Vertrauen in die barmherzigen Hände Gottes zu begeben, womöglich noch die Gnaden der heilige Beichte, der Krankensalbung und der heiligen Kommunion als Wegzehrung zu empfangen; Gott alles Leiden zu schenken als Sühne für die eigenen Sünden und das Heil aller Menschen. Bei der Organentnahme unpaariger Organe wird der Organ­spender getötet. Das ist ein schwerer Verstoß gegen das 5. Gebot Gottes, welches in das Herz eines jeden Menschen eingeschrieben ist. Grauenhafte Vorstellung, so im Sterben vor Gott zu gelangen.
Mit Recht bezeichnete US-Bischof Bruskewitz die Zustimmung des Spenders zur Organtransplantation als „selbstmörderische Zustimmung“. Es liegt auf der Hand, dass man sich damit auch fremder Sünden – der beteiligten Ärzte und des OP-Personals – schuldig macht.
Soll auch in katholischen Krankenhäusern ohne Bedenken getötet werden können?
Hilde Bayerl, D-81241 München
Siehe dazu auch Beitrag auf Seite 20.

Aktuell und christlich
Ihre Zeitschrift ist so aktuell und christlich, dass ich sie nicht missen möchte: Ausgezeichnete Artikel innerlich starker Persönlichkeiten, Austausch von geistlichen Erlebnissen, wo man voll mit einstimmen kann. Gottes reichnsten Segen für das neue Jahr, die Geborgenheit in Gott durch unseren Herrn, Jesus Christus im Heiligen Geist.
Sr. Elfriede-Maria von Jesus

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