VISION 20004/2014
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Gender – Eine Ideologie zerstört unsere Gesellschaft

Artikel drucken Sexualisierung vom Kleinkindalter an (Gabriele Kuby)

„Gender“ – ein fremd klingendes Wort beherrscht unseren Alltag, die mit ihm verbundenen Slogans beherrschen die Gesellschaftspolitik. Wer sich oder anderen einen raschen Überblick verschaffen will, dem sei das von Gabriele Kuby verfasste Heftchen empfohlen. Im folgenden Auszüge daraus.

Jeder merkt, dass sich die Gesellschaft in einem schnellen Veränderungsprozess befindet. Dies zeigt sich insbesondere an der wachsenden Instabilität von Ehe und Familie und der Werte, welche diese tragen. In der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 wurde festgeschrieben: „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“ (Artikel 16,3) Die meisten nationalen Verfassungen schreiben dies ebenso fest.
Familie beruht auf der treuen Bindung von Mann und Frau in der Ehe, welche Kindern das Leben schenken und sie nach Kräften zu gesunden und leistungsfähigen Individuen erziehen. Dies alles wird heute in Frage gestellt durch eine neue Sicht des Menschen, der Geschlechtsidentität von Mann und Frau und der Normen des sexuellen Verhaltens. Der Schlüsselbegriff dieser Revolution ist „gender“.

Was bedeuten die Begriffe „gender“ und „gender-mainstreaming“?
„Gender“ bedeutet „das soziale Geschlecht“, welches mit dem biologischen Geschlecht über­einstimmen kann, aber nicht muss. „Gender“ war ursprünglich ein grammatikalischer Begriff zur Unterscheidung des Geschlechts eines Wortes (der, die das). Auf der UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking wurde durchgesetzt, das Wort „sex“ als Ausdruck für die Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau durch das Wort „Gender“ zu ersetzen.
Die Feministinnen hatten die Geschlechtspolarität zwischen Mann und Frau und die „Zwangsheterosexualität“ als Ursache für die Unterdrückung der Frau und sexueller Minderheiten ausgemacht und wollten mit diesem neuen Begriff das Übel an der Wurzel packen. Nicht mehr zwei Geschlechter soll es geben, sondern viele: Hetero-, homo-, bi- und transsexuelle Personen.
Die Politik des „gender-mainstreaming“ soll in allen gesellschaftlichen Bereichen nicht nur das berechtige Anliegen der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen durchsetzen, sondern absolute „Gleichheit“ herstellen, das heißt jede Unterscheidung zwischen Mann und Frau und verschiedenen Formen der Sexualität verbieten. Die gesellschaftliche Bevorzugung der Heterosexualität soll überwunden werden.

Umerziehung der Kinder durch Sexualisierung
Will man die Grundeinstellungen der Bevölkerung zur Sexualität ändern, so muss man bei den Kindern anfangen. Was das bedeutet, zeigt jede einschlägige Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation hat die BZgA Standards for Sexuality Education in Europe herausgegeben. Darin wird empfohlen:
• Förderung der Masturbation ab dem Kleinkindalter
• Vermittlung von Homosexualität als normaler Option bereits im Kindergarten
• Auflösung von geschlechtsspezifischen „Stereotypen“ bei Kleinkindern
• Vermittlung der Gleichwertigkeit der Vater-Mutter-Kinder-Familie mit Alleinerziehenden-, Patchwork- und Regenbogenfamilien
• Förderung von sexuellen Spielen im Kindergarten
• Vorbereitung auf das „erste Mal“ bereits in der Grundschule
• Ausbildung in Verhütungstechniken, z. B. Kondome über Plastikpenisse ziehen
• Information über Sexualtechniken: Petting, erogene Zonen, Oral- und Analsex
• Zwang zur Verbalisierung sexueller Vorgänge
• „Sichere“ Abtreibung
• Autonome Kinderrechte
Hinter dieser „tabufreien Sexualerziehung“ stehen u.a.  die „global players“ UN, UNESCO, EU, International Planned Parenthood und die Weltgesundheitsorganisation.
In Deutschland stellt der Bildungsplan von Baden Württemberg eine weitere Radikalisierung dar. Er sieht vor: „Sexuelle Orientierung und Akzeptanz sexueller Vielfalt müssen verpflichtend … als Querschnittthema in den unterschiedlichen Fächern und Klassenstufen … verankert werden.“

Auszüge aus: Gender. Eine neue Ideologie zerstört die Familie. Von Gabriele Kuby, fe-Medienverlag, 31 Seiten, 1 Euro

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