VISION 20002/2015
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Leserbriefe

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NER – „unsichere Methode“?
Die Natürliche Empfängnisregelung (NER) wurde von Frau Thurner im Leserbrief von VISION 2000, Ausgabe 1/15, als äußerst unsichere „Verhütungsmethode“ dargestellt. Ebenfalls wurden die positiven Wirkungen der NER auf die Ehe angezweifelt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die eigenen langjährigen Erfahrungen sagen uns aber das Gegenteil. So liest man in Gynäkologie und Geburtshilfe (Hrsg.: Klaus Diedrich, Springer-Vlg 2007): „Bei regelrechter Anwendung ist die sympto-thermale Methode mit PI 0,3 eine der sicheren kontrazeptiven Methoden.“ Es sei bemerkt, dass fast kein Verhütungsmittel so zuverlässig ist! Es gibt auch eine Vorgangsweise für 100%ige Zuverlässigkeit bei der NER. Von uns persönlich können wir berichten, dass viele Jahre aus medizinischen Gründen keine Schwangerschaft mehr eintreten durfte. In dieser besonderen Situation konnte uns nur die NER die dafür notwendige Zuverlässigkeit bieten.Internationale Studien über die Auswirkungen der NER auf die Ehe haben gezeigt, dass diese Ehen wesentlich stabiler sind. Weitere Informationen unter www.iner.org.
Hubert und Margret Weißenbach, 6840 Götzis

Orientierung geben
Gerade die Kurzkommentare und Richtigstellungen durch die Redaktion machten den besonderen Reiz der Leserbriefe aus. Dass man das geändert hat, kann ich in keiner  Weise nachvollziehen und das sollte schleunigst wieder geändert werden.
In Tageszeitungen und in den primitiven Gratiszeitungen werden Leserbriefe unkommentiert abgedruckt. Von einer Zeitschrift wie VISION 2000 erwarten sich die Leser aber Orientierung in unserer verwirrten und verwirrenden Zeit. Diese Orientierung boten auch die Kurzkommentare und Richtigstellungen bei den Leserbriefen.
Alfred Zoppelt, E-Mail

Spricht uns an
In der letzten Nummer Ausgabe 1/2015 war die Berufungsgeschichte von P. Stefan Kitzmüller enthalten. Stefan stammt aus unserer Heimatpfarre St.Stefan am Walde und ist eng mit unserer Familie verbunden. Umso mehr haben wir uns gefreut, seine Berufungsgeschichte in der VISION lesen zu können. Wir freuen uns immer, wenn die VISION bei der Post dabei ist. Sie hat einen sehr geistvollen Inhalt und spricht uns sehr an. Danke für eure große Mühe. Bitte macht so weiter!
Josef und Fanny Neubauer,
A-4170 St.Stefan am Walde

Richtigstellung
ist wichtig
Wir lesen ihre Zeitschrift schon lange und gerne und haben uns auch immer sehr gefreut, wenn Sie zu negativen Leserbriefen eine fundierte Richtigstellung geschrieben haben. In einer Zeit, da sogar unser Glaube beliebig geworden ist, scheint mir eine geradlinige katholische Zeitschrift sehr wichtig. Wir haben so viele Menschen, die guten Willens sind, aber noch nicht die nötige Glaubensfestigkeit und Sicherheit haben. Darum finde ich es nicht gut, dass solche Leserbriefe ohne Kommentar Ihrerseits bleiben. Wir haben jede Menge Foren, wo alle Meinungen abgedruckt werden - manchmal kommt mir vor, damit Zweifel und Uneinigkeit geschürt werden können. (Das nennt man dann Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt.)
Rosa Feuerstein, E-Mail

Christliche Werte verteidigen
Die Situation in Frankreich (wie es von außen aussieht) ist höchst unanständig und beschämend – von oben (Massenmedien, Weltregierung) kommt  der „Befehl“, zwischen zwei Teufeln zu wählen – Zynismus, Schändung, Pornographie (Charlie..) oder grausame Gewalt, Hass, Verachtung der Frau und der Tiere (radikale Moslems)! Das Christentum ist hier sehr schwach, aber trotzdem organisieren meine Freunde riesige Demonstrationen, um die christlichen Werte zu verteidigen. Über diese Volkserscheinungen wird im Fernsehen wenig und falsch berichtet. Am 25. Jänner findet in Paris eine solche Manifestation statt.
Tatiana Goritschewa, E-Mail

Der Geist ist es, der
die Materie bewegt
Mit Recht betonen W. Kammerer und W. Wehrmann in ihrem gleichnamigen Artikel (VISION 1/15): „Die Sprachen- und Begriffsverwirrung beginnt bereits beim Begriff Evolution. Was ist Evolution?“ Wie die Autoren ausführen, ist eine materialistische Evolution höchst fragwürdig. Glaubwürdig ist dagegen das Konzept einer von Gott gelenkten Evolution, die mein Bruder Bernhard als „Lenkevolution“ bezeichnet hat. Diese steht dem christlichen Glauben nicht entgegen. Papst Johannes Paul II. hat im Oktober 1996 eine Botschaft an die Vollversammlung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften mit richtungweisenden Gedanken zu Evolution und Glaube gerichtet (dt. Ausgabe v. L’Osservatore Romano v. 1.11.96). Ich zitiere daraus nur einen Satz:
„In seiner Enzyklika humani generis aus dem Jahr 1950 hatte schon mein Vorgänger Pius XII. dargelegt, dass die Evolution und das, was der Glaube über den Menschen und seine Berufung lehrt, nicht im Gegensatz zueinander stehen unter der Bedingung, dass man einige Fixpunkte nicht aus den Augen verliert…“
Auch bezüglich der Evolution gilt: Christlicher Glaube und vorurteilsfreie Wissenschaft widersprechen sich nicht, sondern sie gehören zusammen.
Prof. Dr. Karl Philbert,
D-92544 Egling

Es fehlt die Demut
Ein neues Jahr hat begonnen. Wir wissen nicht, was es bringt. Aber wir halten ein wenig Rückschau. Schaut man ein wenig weiter zurück, fällt auf: Sündenbe­wusst­sein und Beichte sind fast gleichzeitig verschwunden. Man fühlt sich erhaben über dieses heilende Sakrament. Aber, so frage ich mich: Sind die Menschen glücklicher geworden seither? Dies ist zu bezweifeln angesichts vermehrter psychosomatischer Erkrankungen, bei denen oft auch Therapeuten überfordert sind. Was ist geschehen? Vielleicht liegt das auch ein wenig am Wohlstand, wo es doch heißt: Not lehrt beten. Uns fehlt die rechte Selbsterkenntnis und die wahre Demut! Wir sind nicht Herren, sondern Knechte und Mägde Got­tes, wenn wir Seine Größe recht erkennen. Aber durch Jesu Christi Versöhnungstat auch wieder Söhne und Töchter durch Gehorsam. Nehmen wir unsere Zuflucht zu Maria, der Gottesmutter, die gesagt hat: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“ An ihrer Hand werden wir gesunden!
Katharina Schwarz, E-Mail

Zusammenbruch der Ehe
William B. May, Gründer und Präsident eines Laienapostolats für die Evangelisation der Kultur namens „Catholics for the Common Good", stellte in „Lay Wit­ness“ (July/Aug. 2013) anhand einiger statistischer Zahlen aus den USA dar, wie der Niedergang der Ehe in den letzten Jahrzehnten vorangegangen ist. Zum Beispiel: Eheschließungsrate pro 1000 unverheirateter Frauen: in den letzten 20 Jahren um 43% gesunken. Geburten bei unverheirateten Müttern: über 41% unter allen Frauen, 73% unter den afrikanischen Amerikanern (oft litten dadurch die Kinder unter Armut und vaterlosem Zuhause; Untersuchungen zeigten, dass diese Bedingungen sie dem Risiko lebenslanger negativer Folgen aussetzten). Folgen der „Umdefinierung der Ehe“, die alle Verbindungen als gleich darstellt: Laut Untersuchungen glauben 46% der 18- bis 29-Jährigen, dass die wachsende Verschiedenheit von familiären Verbindungen etwas Gutes sei. 56% der Oberschüler glauben, dass es OK sei, Kinder zu haben und nicht verheiratet zu sein.
Ob die Zahlen für den deutschen Sprachraum anders sind?
Josefa Langwald,
D-70186 Stuttgart

Hungrig nach mehr…
Habe Ihre Zeitung heute im Internet entdeckt und bin ganz begeistert und habe mir Einiges kopiert und gelesen – und bin ganz hungrig nach mehr...
Rosa Maria Geschwendtner,
E-Mail

An 206 Stellen Aufrufe zur Gewalt
Sie haben in den Pressesplittern daran erinnert, dass es nicht gleichgültig ist, was ein Mensch glaubt, weil ja Christus Weg, Wahrheit und Leben ist. Wenn auch Pegida-Demonstranten wahrscheinlich großteils nicht direkt am christlichen Glauben interessiert sind, so wird doch der durch Islamisten verübte zunehmende Terror zunehmend unheimlich. Oft wird an die gemäßigten Muslime erinnert, die immer noch den Großteil der Anhängerschaft des Islam ausmachen und die selbst oft Opfer dieses Terrors werden. Wer allerdings den Koran wirklich kennt, weiß um die Wurzeln davon. Es gibt tatsächlich im Koran viele Stellen, die zu Gewalt aufrufen. Insgesamt werden 206 angeführt. Daher hat auch der ägyptische Staatspräsident Sisi bei einem Neujahrsempfang die Imame aufgefordert, den Koran neu zu deuten, die ganze Welt warte darauf.
Am glaubwürdigsten sind wohl jene, die zuerst überzeugte Muslime waren, dann aber nachdenklich wurden und zum Christentum übergetreten sind, wie etwa Mark Gabriel, der vier Bücher über die Ziele des Islam geschrieben hat. Er unterscheidet drei Etappen des Djihad. Das Endziel ist nach seiner Aussage, die ganze Welt islamisch zu machen. Er sagt auch, dass der Koran voller Widersprüche sei. Aussagen über Toleranz, Dialog etc. wechseln ab mit Aufforderung zu Gewalt gegenüber jenen, die Allah nicht anerkennen. Ihren Plänen stehen freilich die Verheißungsworte Jesu an Seine Kirche gegenüber: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen…“
P. Leopold Strobl OSB,
A-5152 Michaelbeuern

Sicher und gesund
Die Natürliche Empfängnisregelung (NER) ist, wie meine Frau und ich aus eigener Erfahrung bezeugen, die sicherste und gesündeste Methode der Empfängnisregelung. Man braucht dafür keine giftigen Pillen für die Frau, kein Kondom (das unzuverlässig ist), sondern ein gutes Thermometer, das die Aufwachtemperatur misst, und das Buch von Josef Rötzer Natürliche Empfängnisregelung.
Heinrich Hübner,
A-3324 Euratsfeld

Die Jugend zieht es eher zu Mohammed
In VISION 1/15 wird ein Buch vorgestellt, Träume und Visionen. Wie Muslime heute Jesus erfahren, das den Eindruck wecken könnte, es sei eine große Bekehrungswelle unter Muslimen in Richtung Christentum im Gange. Ist es nicht eher umgekehrt, wenn auch europäischstämmige junge Menschen nach Syrien und Irak in den Djhihad ziehen, während, in Wien zu beobachten, Jugendliche sich nach der Firmung vom Leben ihrer Pfarre fernhalten und in den Sonntagsmessen im allgemeinen nicht mehr zu sehen sind oder nur dann und wann einmal in einem speziellen Jugendgottesdienst? Die jungen Muslime sind für ihren Glauben zu sterben bereit, die jungen Christen nicht einmal, ihn nach außen sichtbar zu leben. (…) Der „Zug der Zeit“ scheint also weit weniger in Richtung Jesu Christi unterwegs zu sein als in Richtung des Propheten Mohammed!  
Dr. Franz Rader, E-Mail



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