VISION 20001/2018
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Ehrlich gesagt, bis jetzt hatte ich keine Ahnung, worüber wir jetzt plaudern könnten – und dabei trennen mich nur wenige Stunden von der Übersendung der Unterlagen dieser Ausgabe an die Druckerei.
In solchen Situationen ist es angebracht, den Heiligen Geist um Hilfe zu bitten. Und – diesbezüglich kann man sich auf Ihn verlassen – es dauerte nicht lange und mir war klar: Ich möchte Ihnen, liebe Leser, das Mission Manifest, das auf der „#MEHR-Konferenz“ kürzlich in Augsburg vorgestellt wurde, ans Herz legen. Es bringt das zum Ausdruck, was auch uns von Anfang an ein Anliegen war: Den Menschen unserer Tage die Freude, die Jesus Christus auch heute schenken will, nahezubringen.
Das Manifest geht von der Feststellung aus, dass die Kirche im deutschsprachigen Raum einem massiven Erosionsprozess ausgesetzt ist – was ihren Umfang und ihre Glaubensstärke betrifft. Das wollen die Autoren nicht resigniert zur Kenntnis nehmen, sondern als Herausforderung aufgreifen. Und dazu formulieren sie 10 Thesen, aus denen ich am besten einiges zitiere:
– „Uns bewegt die Sehnsucht, dass Menschen sich zu Jesus Christus bekehren. Es ist nicht mehr genug, katholisch sozialisiert zu sein. Die Kirche muss wieder wollen, dass Menschen ihr Leben durch eine klare Entscheidung Jesus Christus übergeben…
– Wir wollen, dass Mission zur Priorität Nummer eins wird…
– Wir glauben, dass die Chancen nie größer waren als jetzt. Das Defizit an privater und gemeinsamer Hoffnung in der Welt wird von Tag zu Tag größer…
– Wir sprechen alle Menschen in unseren Ländern an und machen keinen Unterschied (…). Wir gehen auf Christen, Nichtchristen, Andersgläubige und Menschen, die nicht mehr glauben, zu…
– Wir glauben, dass unsere Mission so kraftvoll sein wird, wie es unsere Gebete sind. Ein missionarischer Neuaufbruch kann nicht anders beginnen als mit einem Neuaufbruch in Fasten und Gebet…
– Wir müssen die Inhalte des Glaubens neu entdecken und sie klar und mutig verkündigen, sei es nun „gelegen oder ungelegen“…
– Wir wollen missionieren, nicht indoktrinieren. Die Mission Jesu zu überbringen, hat stets den Charakter einer Einladung (…), die eigene Freude mit anderen zu teilen…
– Wir müssen uns selbst zur Freude des Evangeliums bekehren, um andere zu Jesus führen zu können.“
Ich lade Sie, liebe Leser, ein, das Manifest zu unterschreiben – und sich dessen Anliegen zu eigen zu machen. Greifen wir diesen Impuls auf und machen wir damit ernst – im eigenen Leben und in unserem Umfeld! Dann wird das Jahr 2018  reichen Segen bringen, den ich Ihnen bei dieser Gelegenheit auch im Namen der Mitarbeiter wünsche.

Siehe www.missionmanifest.online

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