VISION 20003/2019
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Presssplitter kommentiert

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Zweierlei Maß in
den Medien…

Am 15. März brachte ein weißer Immigrationsgegner, der eine Botschaft an die Welt richten wollte, 50 Menschen in einer Neuseeländer Moschee um. Fünf Tage danach entführte ein schwarzer Immigrationsbefürworter – auch er wollte der Welt eine Botschaft senden – in der Nähe von Mailand einen Schulbus. Wenn Sie die erste Story nicht mitbekommen haben, müssen sie als Einsiedler im hintersten Winkel von Idaho in einer Hütte ohne Fernsehen, Radio oder Internet gelebt haben.  Versäumten Sie jedoch die zweite, ist das verzeihlich, denn außerhalb Europas war davon nichts zu hören. (…) Der Lenker des Schulbusses, ein „italienischer Bürger“, der vor einigen Jahren aus dem Senegal eingewandert war, entführte einen Bus voller Mittelschüler, zwang die drei Begleitpersonen, die Kinder mit Plastikbändern zu fesseln, fuhr auf die Autobahn, rammte unterwegs mehrere Autos. Als er schließ­llich von einer Polizei-Sperre gestoppt wurde, zündete er den Bus, den er vorher mit Benzin begossen hatte, an. Gott sei Dank konnte die Polizei die Busfenster zerbrechen und die Kinder retten…
Catholic World Report v. 23.3.19

… und in der UNO
Am Ostersonntag 2019 wurden in Sri Lanka hunderte Christen in Kirchen und Hotels von einer örtlichen islamischen Terrororganisation barbarisch ermordet, die vermutlich Verbindungen zu einem viel größeren, internationalen Terrornetzwerk, möglicherweise dem „Islamischen Staat“, hat. Mit mehr als 321 Toten einer der blutigsten Anschläge seit dem 11. September 2001. Doch trotzdem verurteilen die Vereinten Nationen den Terroranschlag nur halbherzig und verschweigen das Motiv der Tat: die Christenverfolgung durch den Islam.
Bisher hat lediglich der UN-Sicherheitsrat eine vom deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen verfasste Presseerklärung veröffentlicht, in der die Anschläge zwar verurteilt werden, in der sich aber nirgendwo auch nur die Worte „Christen“ oder „Christenheit“ wiederfinden. Im Gegensatz dazu steht die Erklärung von UN-Generalsekretär António Guterres nach den Anschlägen eines offenbar geistesgestörten Einzeltäters auf Moscheen in Neuseeland (…): „Ich bin traurig und verurteile es zutiefst, dass unschuldige Menschen erschossen wurden, als sie friedlich in Moscheen in Neuseeland beteten.(…) Heute und an jedem Tag müssen wir gegen den anti-muslimischen Hass und alle Formen von Bigotterie und Terror zusammenstehen.“
www.patriotpetition.org v. 24.4.19
In der Berichterstattung schneiden die Christen stets schlechter ab. Daher wird es immer wichtiger, Medienberichte kritisch in Bezug auf ihrem ideologischen Hintergrund zu bewerten.

Im Visier des
großen Bruders
Auf Beschluss des EU-Parlaments sollen mehrere europäische Behörden künftig die von ihnen erfassten biometrischen Daten in einen gemeinsamen Bestand zusammenlegen. Unter dem Namen Common Identity Repository (CIR) entsteht damit das weltgrößte Archiv für Fingerabdrücke und Gesichtsscans sowie Kerndaten wie Namen, Pass­nummern und Geburtstage. (…) Einmal zusammengeführt, wird der Gesamtbestand Einträge über mehr als 350 Millionen Personen aus der EU und aus Drittstaaten enthalten. Damit wäre das CIR die weltweit größte Datenbank ihrer Art hinter jenen von China und Indien. Die beiden Abstimmungen dazu wurden bereits am 15. April abgehalten, sie endeten mit Mehrheiten von 511 zu 123 beziehungsweise 510 zu 130 Stimmen bei jeweils neun Enthaltungen.
derstandard.at v. 24.4.19
Auf diese Weise wird heute hier in Europa eine Infrastruktur aufgebaut bzw. ausgeweitet, die totalitäre Systeme maßlos missbrauchen können, wie wir es derzeit schon am Beispiel China sehen können:

Überwachung total
Bei „Rot“ über die Ampel gegangen? Punktabzug. Verheiratet – und trotzdem mal auf einer Dating-Seite gelandet? Punktabzug. Nach dem dritten Reisschnaps eine abfällige Bemerkung über die Regierenden gemacht? Punktabzug. Was dem Notizbuch eines Drehbuchautors für Horror-Science Fiction entnommen scheint, sind die Spielregeln eines gigantischen Sozialexperiments, das derzeit in China stattfindet: „Social Scoring“. Die Menschen beobachten das Sozialverhalten ihrer Freunde, Nachbarn und Kollegen und bewerten es auf einer virtuellen Plattform. (…)
Der Staat lagert dabei die Kontrolle aus: Die Menschen überwachen sich gegenseitig, der Staat wiederum wertet die Daten dann nach eigenen Kriterien systematisch aus, für die Belohnung der Punktbesten – und die Bestrafung der Abstiegskandidaten. Erst ab einer bestimmten Punketzahl darf man sich Hoffnungen machen, in den Staatsdienst aufgenommen zu werden. Und im unteren Tabellendrittel gibt es plötzlich Probleme mit den simpelsten Alltagsbedürfnissen. Im Jahr 2018 wurde es Menschen in mehr als 20 Millionen Fällen verboten, mit dem Zug oder dem Flugzeug zu reisen, weil das Sozialpunktekonto leer war. Chinas Führung feiert das als Schlag gegen „unehrliche Subjekte“. Hunderte Millionen Menschen werden mit „Social Scoring“ auf einen moralisch konformen Lebenswandel im Sinne der kommunistischen Führung konditioniert.
Die Tagespost v. 21.3.19

Euthanasie-Eldorado
15 Jahre nachdem in den Niederlanden Euthanasie und ärztlich assistierter Selbstmord straffrei gestellt worden sind, sind 25 Prozent der Todesfälle im Land gezielt verursacht und nicht Folgen von Krankheit oder anderen natürlichen Ursachen. Diese Zahl beruht auf Statistiken des Jahres 2017 und sie enthält 6.600 Fälle von Euthanasie, 1.900 Selbstmorde und 32.000 Personen, die durch ein Verfahren getötet wurden, das als palliative Sedierung  bezeichnet wird, so der Guardian v. 18. Jänner 2019. In dem Artikel erzählt der Journalist Christopher de Bellaigue die Geschichte der Euthanasie in den Niederlanden von der Zeit, als sie für extreme Fälle („unerträgliches Leid ohne Aussicht auf Besserung“) eingeführt wurde bis zu dem Punkt, wo einige die Legalisierung einer tödlichen Pille befürworten, die praktisch jeder, der lebensmüde ist, nehmen kann. (…) 2017, so schreibt Bellaigue, brachten der niederländische Justiz- und der Gesundheitsminister einen gemeinsamen Antrag für eine „Vollendetes-Leben-Pille“ ein, der jeden über 70-Jährigen berechtigen würde, tödliches Gift zu erhalten, ohne dass ein Arzt in irgendeiner Weise einbezogen wird.
Aleteia v. 22.1.19
Klar, dass auf diesem geistigen Hintergrund der nächste Schritt geradezu vorprogrammiert ist, nämlich das Sparen bei der medizinischen Versorgung alter Menschen:

Bei der Behandlung alter Menschen sparen
Eine „bestürzende Nachricht“: Die belgische Tageszeitung Le Soir berichtet über die Ergebnisse mehrerer Studien, die unter anderem am „Centre federal d expertise des soins de sante“ durchgeführt wurden. Demnach befürworteten 40 Prozent der Belgier, „zur Balancierung der Sozialsysteme keine teuren Behandlungen mehr zu verabreichen, die das Leben der über 85-Jährigen verlängern“. In den Niederlanden würden bei über 75-jährigen Patienten schon keine Herzschrittmacher eingesetzt „weil die Lebenserwartung des Geräts bei weitem die des Patienten überschreitet“. Rod Dreher kommentiert die Studienergebnisse in The American Conservative: „Lasst die alten Menschen sterben. Sie sind eine Last für das System. Zumindest ist das die Ansicht einer erstaunlichen Anzahl von Belgiern heute. Glauben Sie wirklich, es werde noch lange dauern, sie davon zu überzeugen, dass es besser sei, ältere Menschen zu euthanisieren, als sie einfach sterben zu lassen? In Belgien euthanasiert man bereits Kinder, und eine Demenzpatientin, die nicht um Sterbehilfe gebeten hatte, wurde auf Bitte ihrer Familie von Ärzten getötet. Ich kann Ihnen nur raten: Werden Sie in Belgien nicht alt.“
Die Tagespost v. 28.3.19


 

Test für Handy-Sucht
Wie man erkennen kann, ob man allzu abhängig vom Handy geworden ist: Ist Ihr erster Kontakt am Morgen und Ihr letzter am Abend das Handy oder aber ist es eine ihnen nahestehende Person oder Gott? Können sie einen Tag lang komplett auf das Gerät verzichten? Geht es Ihnen dann so ab, dass Sie Herzklopfen bekommen oder Angstzustände empfinden, dann ist die Bindung sicher zu groß.
Famille Chrétienne v. 6.-12.4.19
Diesem Test können sich wohl viele von uns unterziehen, und dann entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Wenn Millionen von Frauen fehlen
In den vergangenen Tagen hat ein Forscherteam der „United Nations Population Division“ und der USA aufgedeckt, dass die auf das Geschlecht bezogenen Abtreibungen zu einer enormen Verzerrung der Zusammensetzung der Weltbevölkerung führen wird. In dem in den Atti dell’Academia Nationale de Scienze veröffentlichten Artikel beschreibt die Gruppe, dass bisherige Untersuchungen gezeigt haben, dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern bei etwa 100 weiblichen zu 105 männlichen Geburten liegt. (…) Demographische und Zensus-Daten von 202 Ländern zwischen 1970 und 2017 zeigen jedoch, dass 12 Länder bereits dafür bekannt sind, einem „sozialen Druck“ zugunsten männlichen Nachwuchses ausgesetzt zu sein. Dessen Gesamtauswirkung bei allen in der Studie einbezogenen Ländern liegt bei ungefähr 23,1 Millionen fehlender Frauen. Allein in China und Indien werden 22 Millionen Mädchen selektiv durch Abtreibung getötet.
La Nuova Bussola Quotidiana v. 23.4.19
Müssten da die Feministinnen nicht auf die Barrikaden steigen und ein Verbot der Abtreibung verlangen?

Argentinien sagt Ja zum Leben
Mehr als 300.000 Menschen haben am Wochenende an einem Marsch zum Thema „Ja zum Leben“ durch Buenos Aires teilgenommen. Sie demonstrierten für das Lebensrecht aller Menschen vom Moment der Empfängnis. Ähnliche Demos fanden in ungefähr sechzig weiteren Städten des Landes statt. An ihnen beteiligten sich Angehörige verschiedener Konfessionen. Der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Mario Aurelio Poli, lädt an diesem Montagabend zu einem „Rosenkranz für das Leben“ in die Kathedrale der Hauptstadt ein. In der Politik ist im letzten Sommer eine Initiative zur Lockerung des Abtreibungsverbots gescheitert. Der Senat lehnte mehrheitlich eine Liberalisierung des Gesetzes ab, dem zuvor das Abgeordnetenhaus zugestimmt hatte.
Vaticannews v. 25.3.19
Gott sei Dank gbt es noch Länder, die sich gegen den Massenmord an den ungeborenen Kindern wehren.

Selbstmord der
Sprache
Gender bedeutet Selbstmord unserer Sprache. Denn Sprache ist für mich etwas höchst Lebendiges. Sie muss sprechbar und lesbar bleiben. Und vor allem darf sie sich nicht an historischen Texten vergreifen. Deshalb nein zur „Korrektur“ bereits bestehender Literatur. Nein zu all den Sternchen, Quer- und Schräg­strichen und all dem Blödsinn. Wer, bitteschön, soll das denn noch flüssig sprechen können?! Das ist keine Sprachgerechtigkeit, sondern „loriot-haftes“ Gaga!
Peter Hahne in Die Tagespost v. 15.3.19
Dieses unsinnige, mühsame Kunstgebilde wird uns von Politik und Medien aufgezwungen, obwohl niemand so spricht und sprechen will:

Gegen Gendersprache
Laut einer Umfrage, die vom Verein Deutsche Sprache (VDS) in Auftrag gegeben wurde, lehnt eine deutliche Mehrheit der Deutschen die sogenannte „Gendersprache“ ab. Mehr als 60% der Befragten halten diese Sprache für „sehr unwichtig“ oder „unwichtig“. 80% geben an, sie privat nicht zu benutzen. Rund 75% der befragten Personen sind dagegen, dass durch gesetzliche Regelung eine geschlechtliche Neutralisierung der Sprache eingeführt wird.
Die Tagespost v. 4.4.19

Keine Pornos auf
Uni-WLAN
Mit der geringst möglichen Mehrheit beschloss die Studentenvertretung an der „Catholic University of America“, die Universität aufzufordern, den Zugang zu den 200 bekanntesten Porno-Webseiten auf  ihrem Wlan zu sperren. (…) Die Ent­schließung wurde mit 13 gegen 12 Stimmen angenommen und vom Vorsitzenden Jimmy Harrington unterzeichnet. In einer Stellungnahme nach der Unterzeichnung erklärte Harrington, er glaube nicht, dass die CUA-Studenten ein selbstverständliches Recht auf Zugang zu Pornographie auf dem Campus-Internet hätten.
LifeSiteNews v. 8.4.19
Einerseits erfreulich, dass eine solche Maßnahme getroffen wird. Erstaunlich jedoch, dass es an einer katholischen Universität nur eine so hauchdünne Mehrheit für die Verbannung der Pornographie gibt.

Den Herrn aus den Flammen gerettet
Ich bin Priester Fournier, Hauptkaplan der Pariser Feuerwehr, und ich war der diensthabende Kaplan am 15. April, als ein außergewöhnlicher Brand in der Kathedrale Notre-Dame auftrat. Als ich im Dienst war, wurde ich an Ort und Stelle gerufen, und es mussten sofort zwei Dinge getan werden: Diesen wertvollen Schatz, die Dornenkrone, zu retten, und natürlich unserem Herrn, der im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig ist. (…) Die Schwierigkeit bestand darin, jemanden zu finden, der den Code zu dem Safe hat, in dem die Dornenkrone aufbewahrt war. Das hat uns viel Zeit gekostet, und während dieser Suche nach dem Code versuchte ein Team von Feuerwehrmännern, den Safe aufzubrechen. Sie konnten den Safe gerade aufbrechen, als ich den Code bekam.
(…) Jeder weiß, dass die Dornenkrone eine absolut einzigartige und außergewöhnliche Reliquie ist, aber das Allerheiligste ist unser Herr, der wirklich in Seinem Leib, Seiner Seele als Gott und Mensch gegenwärtig ist, und Sie verstehen, dass es schwer wäre, jemanden, den Sie lieben, in den Flammen umkommen zu sehen.
(…) Deshalb wollte ich vor allem die wirkliche Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus beschützen. Die Zeit, als das Feuer den nördlichen Glockenturm angriff und wir anfingen zu befürchten, ihn zu verlieren, war genau der Zeitpunkt, an dem ich das Allerheiligste Sakrament rettete. Und ich wollte nicht einfach mit Jesus weggehen, sondern ich nutzte die Gelegenheit, um mit dem Allerheiligsten Sakrament den Segen zu spenden…
Kath.net v. 19.4.19

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