VISION 20006/2020
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Leserbriefe

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Covid: Nur eine Todesursache unter vielen
Heute überschreitet die Anzahl der seit Jahresbeginn weltweit verstorbenen Corona-Toten 1,1 Millionen. Die überwiegende Mehrzahl davon waren jedoch alte Menschen mit „Vorerkrankungen“. Infiziert haben sich bisher rd 38,75 Millionen Menschen auf der Welt, das heißt nur eine von 35 Infektionen führt zum Tod. An den verschiedensten anderen Todesursachen sind seit Jahresanfang 45,3 Millionen Menschen verstorben, also nur einer von 40 Todesfällen war auf Covid-19 zurückzuführen. Die Weltbevölkerung – weiterhin stark wachsend (an jedem Tag kommt „ein Waldviertel“ hinzu) – beträgt um die 7,8 Milliarden (wobei die Einschätzungen des Worldometers und des U.S. Census Bureaus um bis zu 100 Millionen voneinander abweichen). Nicht ganz einer von 200 Menschen auf der Welt wurde also bisher mit Covid-19 infiziert.
Dr. Franz Rader, 1070 Wien
Zur letztgenannten Zahl ist anzumerken: Ein positiver Covid-Test zeigt in keiner Weise sicher eine Infektion an.

Die Heilige Messe ist unverzichtbar
Zu den Worten des Papstes „Die Heilige Messe: unverzichtbar“ in der Ausgabe 5/20: Die Worte von Papst Franziskus, dass die Heilige Messe unverzichtbar ist, trifft einen wunden Punkt in der Katholischen Kirche, wo es mehr und mehr üblich wird, dass Wort-Gottes-Feiern die Feier des Erlösungsopfers Jesu Christi verdrängen. Möge der Heilige Geist auf die Fürsprache der Mutter Gottes, der allerseligsten Jungfrau Maria, die Herzen unserer Oberhirten erleuchten, dass sie Einhalt gebieten, statt diese Entwicklung zu fördern.
Franziska Jakob, E-Mail

Die Andacht zum Haupte Jesu
Ich beziehe mich auf den Beitrag, Ausgabe 4/20: Gebetsinitiativen in Corona-Zeiten. Die Andacht zum Haupt Jesu ist nicht neu, jedoch brennend aktuell und notwendig. Ihr abgedruckter Bericht handelt über die traditionelle Heilig-Haupt-Andacht in Klagenfurt und über den davon ausgehenden großen Segen und festgestellten Schutz während schwerer Cholera-Zeiten. Die Andacht zum heiligsten Haupt Jesu hat hohen Sühnewert und ist zudem mit großen Versprechen, mit der Rettung vieler zum wahren Glauben und Minderung der Strafen und mit der unvorstelIbaren Barmherzigkeit Gottes verbunden.
Die Andacht zum heiligsten Haupt Jesu ist eine sehr von Gott gewollte Andacht. Hervorzuheben ist die Andacht zum „Haupt Christi, Sitz der Göttlichen  Weishei“ und Botschaften mit Verheißungen an die Dienerin Teresa Higginson, die von unserer heutigen Zeit spricht und insbesondere für unsere Zeit gedacht ist.
Klara Riegger,
D-81539 München

Für die Hirten der Kirche beten
Zur Buchbesprechung „Der nächste Papst – das Amt des Petrus und eine missionarische Kirche“ in Vision 5/20: Die Gedanken von George Weigel über die großen Herausforderungen, die auf den Nachfolger von Papst Franziskus warten, machen deutlich, wie wichtig es ist, dass wir für die Hirten der Kirche beten und jetzt schon anfangen, für den zukünftigen Papst zu beten, damit er im Sinne Christi seine Kirche in dieser schweren Zeit leiten kann und die Menschen zur Heiligkeit führt, damit sie das ewige Ziel beim Dreifaltigen Gott erreichen werden. Darauf kommt es schließlich einzig und allein an.
Evi Schmid, D-85244 Röhrmoos

Dankbar für den
Heiligen Vater
Bei allen wertvollen Beiträgen auch in der letzten Ausgabe macht es mich traurig, ja, ich bin verärgert, dass, so scheint es, der „nächste Papst“ schon „fällig“ wäre…  Dabei können wir nicht genug dankbar sein, dass wir „unseren“ Hl.Vater noch haben dürfen! Greifbare Wunder wird auch sein Nachfolger nicht wirken können. Bitte sagen Sie das auch dem Autor George Weigel.
Johann Haslinger, pfr. em.
A-4840 Vöcklabruck
Der Titel von Weigels Buch mag irreführen. Der Autor stellt jedoch keine Spekulationen über eine Franziskus-Nachfolge an, sondern untersucht die Herausforderungen, vor denen die Kirche in unseren Tagen steht.

Als Missionare der Welt Gott bezeugen
Dem Beitrag in Vision 5/20 von P. Johannes Öffnet die Tore für Christus kann ich nur voll Freude zustimmen. Schon vor sehr vielen Jahren durfte ich die Johannesgemeinschaft in Marchegg kennenlernen. Ich habe dort wunderbare Tage im Rahmen von Exerzitien und bei den Wochenenden von „Duc in altum“ verbracht. Seither fühle ich mich der Gemeinschaft und einigen Brüdern – so auch P. Johannes – sehr verbunden. Wie wunderbar drückt dieser Priester aus, woran es mangelt und wodurch der Mangel behoben werden kann: ohne Angst und voll Vertrauen Jesus Christus und Seine Botschaft in unser Herz, in unsere Familien und in unsere Welt aufnehmen. Und dann in der Welt, gefüllt mit der Liebe Gottes, Zeugnis geben: Missionar sein, Licht und Salz in die Dunkelheit und die Geschmacklosigkeit der Welt bringen. Ich möchte mich von Herzen bei den Herausgebern von Vision und bei P. Johannes bedanken!
Katharina Achammer, E-Mail

Warnung vor der Freigabe der Euthanasie
Am 28.12.2000 hatte Renato Baron, ein italienischer Seher, eine Botschaft der Muttergottes verkündet: „Wenn das Gesetz der Euthanasie eingeführt wird, ist die Welt an einem entscheidenden Punkt angelangt. Dann werdet ihr mit eigenen Augen sehen und erleben, was die Menschheit erleiden muss, weil sie Gott verraten hat.“ Daher jetzt, da die Debatte auch wieder Österreich erreicht hat, ein dringender Appell und Aufruf besonders an Ärzte und jeweilige Pfleger: Setzt Euch nicht an die  Stelle Gottes, greift nicht, auch nicht auf Verlangen, nach der Todespille oder Spritze! Es gibt immer noch schmerzstillende Mittel. Auch wenn der Fall sinn- oder aussichtslos scheint, der Leidende verherrlicht Jesus in Seinem Todesleiden, und nur Gott ist der einzige Herr über Leben und Tod!
Katharina Schwarz,Taufkirchen

Nur Gott kann uns noch retten
Vor Tagen sah ich im Internet ein Video des Christian Prince, ein vom Islam zum christlichen Glauben konvertierter Araber. Mein Mann denkt, dass es sich um einen Syrer handelt und seine Kenntnisse der islamischen Lehre lassen vermuten, dass er islamischer Religionslehrer war. Er äußerte sich positiv über Ikonen, Heiligenbilder und Ähnliches, vielleicht ist er sogar katholisch. Jedenfalls sagte er, egal welcher christlichen Kirche wir angehören, wir haben gemeinsam den Glauben an die Erlösung durch Jesus Christus, der für uns am Kreuz sein Leben gab. Es wäre wunderbar, wenn all die Menschen, die an die Erlösung durch Jesu Tod am Kreuz glauben, gemeinsam öffentlich miteinander beten.  Aber so, dass es auch die Politiker und die Medien nicht übersehen können.  Denn wie Präsident Trump in einer seiner Reden sagte: „Ohne Gott können wir aus der momentanen Situation nicht gerettet werden.“
Karin Ammari, E-Mail

Eine Segnung, die in die Irre führt
Für einen segensreichen Gebrauch kann vieles durch die Kirche gesegnet werden. Wie verhält es sich, wenn die Trauringe wiederverheirateter Geschiedener gesegnet werden? Besteht da nicht die Gefahr, dass sich die Beglückten in einer Sicherheit wiegen, die vor Gott nicht gilt? Solchen Paaren dann die Notwendigkeit eines Verfahrens durch das Diözesangericht aufzuzeigen, damit eine gescheiterte, kirchlich vollzogene Ehe auf Nichtigkeit geprüft werden kann, ist durch die Segensfeier („Ehe light“) verunmöglicht.
Da ist man versucht, festzustellen, dass fortdauernder Ehebruch gesegnet wird ...
Gebhard Blesl, E-Mail

Covid: eine Fiktion, und die Kirche spielt mit
Die Auseinandersetzung mit der Covid-19-Erkrankung ist wohl nach den erhellenden Beiträgen führender Ärzte und Wissenschaftler (Prof. John Ioannidis, Prof. Sucharit Bhakdi, Prof. Martin Haditsch, Dr. Wolfgang Wodak) als abgehakt zu bezeichnen, auch wenn sich die gängige Regierungspolitik als „lernresis­tent“ erweist. Nun gilt es, die politisch-globalen Hintergründe, die zu diesem Szenario geführt haben, in den Fokus zu nehmen. Erschreckend dabei ist die Feststellung, dass auch die klerikale, institutionelle Kirche hier zusammen mit den Welteliten in hinterhältiger Choreographie ihren Beitrag leistet. Erschreckend, aber nicht wirklich verwunderlich, wenn man die Kirchengeschichte der letzen 1700 Jahre überblickt. Diese Feststellung wird Ihnen vielleicht nicht gefallen, da Sie in Ihrer Zeitschrift zwar große Glaubenszeugnisse von tatsächlich heiligmäßigen Menschen wiedergeben, andererseits eine hierarchisch-klerikale Kircheninstitution als quasi gottgewollte Ordnung darstellen. Jedenfalls geben Sie nicht einem christologischen Kirchenbild den Vorzug! Dies soll nicht als Kritik, sondern als nüchterne Feststellung aufgefasst werden. Jedenfalls kann aus gutem Gewissen gesagt werden, dass es eben dieser, Ihrer Kirchenkonstellation zu verdanken ist, dass der Glaubenszustand der Christen sich zumindest in Europa in einem solch erbärmlichen Zustand befindet, wie Sie es ebenfalls beklagen. Die meisten „Christen“ unterscheiden sich in Leben und Bedürfnissen kaum von Glaubenslosen oder Atheisten, was sich in „Corona-Zeiten“ deutlich als hündische Angst vor Krankheit und Tod zeigte. Dabei war man bereit, alle Errungenschaften von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, religiösem Leben (wir hatten heuer kein Osterfest!), Kulturleben und Freiheit aufzugeben, für eine – strategisch gelenkte Fiktion!
Victor Koschelu, E-Mail
Zur hierarchisch geordneten katholischen Kirche bekennt man sich nicht, weil deren Mitglieder perfekt sind, sondern weil sie der vom Herrn gewollte Leib Christi ist.

Stellt weiter das Zeugnis Heiliger vor!
Kurz vor meiner Priesterweihe sprach mir ein junger Priester Mut zu, dass ich keine Angst haben müsse vor der Priesterweihe, da auch der Pfarrer von Ars nicht predigen konnte. Dieser Priester hielt Selig- und Heiligsprechungen für überflüssig und war Mitglied der SOG, einer Priestergewerkschaft, die auf die Abschaffung des Zölibates und wohl auch der Einführung der Frauen-Ordination hinarbeitete. Es war dies noch unter dem Pontifikat von Paul VI.
An beiden Gepflogenheiten hat die Kirche bis heute festgehalten. Sie hat aber auch an den Selig- und Heiligsprechungen festgehalten. Johannes Paul II. nahm bekanntlich mehr Selig- und Heiligsprechungen vor als jeder Papst zuvor. Seine eigene Berufung hat der erwähnte Priester später aufgegeben. Sie aber möchte ich bitten und ermutigen, weiterhin an Ihrer bisherigen Gepflogenheit festzuhalten, Ihrer Leserschaft vorbildliche Priester und Ordensleute aber auch heiligmäßige Laien den Lesern vorzustellen.
P. Leopold Strobl OSB,
A-5152  Michaelbeuern




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