VISION 20002/2021
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Einleitung

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Merken Sie nicht auch, liebe Leser, wie fixiert derzeit die meisten von uns – ich schließe mich da keineswegs aus – auf ein Thema sind: Corona. Von früh bis spät beherrscht es die Medien, die Masken prägen das Bild unseres Alltags. Schulen, Universitäten, Kultur- und Sportveranstaltungen, das Zusammenkommen im öffentlichen Raum sind geprägt von Maßnahmen, die durch die Pandemie-Bekämpfung ausgelöst wurden. Die Regierungen halten uns in Atem mit Alarmmeldungen bzw. Verheißungen von Erleichterungen…
Ich kann mich in meinem mittlerweile langen Leben an kein Jahr erinnern, das derart von einem einzigen Thema geprägt war. Auch in dieser Ausgabe der Zeitschrift kommen wir daher nicht darum herum, über diesen Themenkreis zu sprechen. Dabei wollen wir allerdings nicht auf die Details des Geschehens eingehen, sondern in derselben Richtung voranschreiten, die wir in der letzten Ausgabe eingeschlagen haben. Es geht uns auch diesmal darum, der Frage nachzugehen: Was will Gott, der Herr der Geschichte, uns durch dieses Geschehen sagen?
Für uns Christen sollte diese Frage im Zentrum unserer Überlegungen stehen. Natürlich ist es auch wichtig, sich zu informieren und ein Urteil zu bilden über das, was rund um uns geschieht und wie wir uns dazu stellen sollen – etwa auch in der Frage der Impfung. Aber letztlich werden wir auf diese Fragen nur dann angemessene Antworten finden, wenn wir nicht aus Angst und unter Druck handeln, sondern uns Zeit nehmen und vor allem konkret fragen: Herr, was willst Du, dass ich tun soll, hier und heute?
Gerade in dieser Fastenzeit geht es um die Vertiefung unserer Intimität mit Gott. Denn Er spricht zu uns, wie P. Buob betont, durch die Ereignisse in unserer Geschichte und die Ereignisse in der Welt.

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