VISION 20003/2021
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Einleitung

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Ich wiederhole mich, weil es so außergewöhnlich ist: Seit 15 Monaten steht die Welt nun im Banne der Corona-Pandemie. Einfach unglaublich! Täglich wird man mit neuen Meldungen über das Geschehen, über Maßnahmen, die in dessen Gefolge notwendig seien, über Restriktionen oder Lockerungen bombardiert. Kaum ein Gespräch in der Familie oder mit Freunden kommt ohne das Thema aus. In den Kirchen immer noch  FFP2-Masken! Und die Bevölkerung ist fein säuberlich in zwei Lager geteilt, in Geimpfte und Ungeimpfte.
Weil uns das alles so nahe geht, wächst die Gefahr der Spaltung in den Familien, im Freundeskreis… Daher mein neuerlicher Appell, vor allem an uns Christen: Bewahren wir die Einheit, das Verständnis für jene, die eben die Dinge anders sehen als wir!
Wir werden diese Einheit dringend brauchen, weil unser Hauptproblem nicht Corona ist und wie wir mit dem Virus umgehen sollten. Unser Hauptproblem ist die Gottlosigkeit, die sich auch während des ganzen Trubels weiterhin ausbreitet und ausbreitet…
Sie ist die eigentliche Bedrohung und ihr müssen wir Chris­ten uns stellen. Im Grunde genommen begleitet dieses Phänomen die Christenheit von Anfang an. Gerade in der Osterzeit wird uns in Erinnerung gerufen, in welch tödlich feindliches Umfeld die junge Kirche aufgebrochen ist.
Wir sind in den letzten Jahrzehnten blind dafür geworden, dass wir geistig zutiefst bedroht sind. Der Wohlstand hat uns eingelullt. Es ist höchste Zeit, die Gefahr wahrzunehmen, um in ihr, vom Heiligen Geist geleitet, bestehen zu können.
Der Heilige Geist, der in diesen Pfingsttagen über uns ausgegossen wird, steht uns bei wie im Anfang den Aposteln, damit wir wie sie Mut fassen und wie sie Gott verkünden und Ihm mehr gehorchen als den Menschen.

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