VISION 20005/2021
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Pressesplitter kommentiert

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Texas stoppt Abtreibungen ab 6 Wochen
Texas ist der erste Staat landesweit, der seit Mittwoch wirksam die Abtreibung von Babys mit schlagendem Herzen verbietet, nachdem der Oberste Gerichtshof einen Eilantrag der Abtreibungslobby, den texanischen „Heartbeat Act“ zu blockieren, abgelehnt hatte. Allerdings bleibt offen, was der Gerichtshof auf lange Sicht tun wird. In der Zwischenzeit hat das Gesetz schon begonnen, Leben zu retten. NBC-News berichtete Dienstag Abend, dass „alle elf Gesundheitszentren von Planned Parenthood in Texas Termine für Abtreibungen nach der 6. Schwangerschaftswoche ab dem 1. September gestoppt haben“.  (…) Das vom Republikanischen Gouverneur Greg Abbott unterzeichnete Gesetz verlangt von Abtreibern, das Baby auf Herzschlag zu testen, und es verbietet die Abtreibung, wenn ein Herzschlag (meist ist das in der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall) festzustellen ist. Ausnahmen gibt es nur für medizinische Notfälle.
Das Gesetz stützt sich auf eine einzigartige Regelung. Statt dass der Staat Gesetzesbrecher verfolgt, ermächtigt es „ausschließlich“ Privatpersonen, zivile Klagen gegen Abtreiber einzubringen mit Mindeststrafen von 10.000 Dollar…
LifeSiteNews v. 2.9.21
Das ist eine Kampfansage und endlich ein Durchbruch in der Abtreibungsfrage, ein Richtungwechsel in der Gesetzgebung! Massive Reaktionen der Abtreibungsbefürworter wer­den nicht ausbleiben. Allerdings erscheint die im Gesetz vorgesehene Regelung, die „Strafverfolgung“ auf Private abzuschieben fragwürdig. Für Strafverfolgung ist der Staat zuständig.  Bürger sollten nicht ihre Nachbarn bespitzeln, ein Trend, der offenbar auch in Europa wieder salonfähig zu werden scheint:

Verrat wird salonfähig
Whistleblowing soll per EU-Vorgabe ein anerkanntes Verfahren zur Informationsgewinnung von Missständen in allen Lebensbereichen in den Mitgliedstaaten werden. Auf nationaler Ebene müssen bis 17. Dezember 2021 Firmen, Behörden, Gemeinden Einrichtungen für „sicheres Whistleblowing“ herstellen, berichtete Die Presse am 23. Juni in einer Sonderbeilage. Wenn man den euphemistischen Begriff „Whistleblower“ übersetzt, kommt der volkstümliche, aber realistische Vorgang des Verpfeifens heraus. Jemand, der einen anderen verpfeift, ist kein Sympathieträger, außer wenn schwere kriminelle Taten gegen Leib und Leben zutage kommen. Noch dazu zeugt es von Feigheit, wenn der Verpfeifer, der ja ein Verräter ist, nicht zu seinem Handeln stehen muss und anonym bleiben darf und dabei auch noch gesetzlich geschützt werden soll durch eine legistische Vorgabe der EU…
Die Presse v. 12.7.21

Das Modell China
Während der politische Westen und seine Medien mit zunehmendem Unbehagen die Entwicklung eines autoritären Systems in Richtung Vervollkommnung beobachten, beweisen mehr als eine Milliarde Menschen täglich, dass Frieden nicht durch individuelle Freiheit hergestellt und gewahrt wird, sondern durch Disziplinierung, Lenkung und freiwillige Unterwerfung. Diese Lektion ist wohl die wichtigste, die Chinas Kommunistische Partei dem Rest der Welt in den kommenden 100 Jahren beizubringen gedenkt: Die Masse gehorcht, wenn die Kasse stimmt. . (…)
Der Aufstieg in der Gesellschaft ist hier ganz selbstverständlich verknüpft mit Unterwerfung. Die Kontrolle des öffentlichen Lebens durch Kameras, Gesichtserkennung, Kreditkartenkontrolle und Internetüberwachung in Chinas „sozialem Kreditsystem“ formt neue, wenn man so will, „konformierte“ Eliten und scheidet alles Abweichende, Kritische durch Strafen und öffentliche Bloßstellungen rigoros aus: Schwarzfahrer, säumige Zahler, Uiguren, Aufdeckungsjournalisten, Falun Gong, Künstler, Kriminelle – wer immer in diesem System falsch zu liegen kommt, wird isoliert und in diesem Sinn gesellschaftlich ausgelöscht.
Wer aber die Forderungen erfüllt, kompromisslos arbeitet, für die Familie sorgt, zur Blut­spende geht, die Führung lobt, sozial tätig ist, keine Drogen nimmt, nicht mit seinem Reichtum angibt, keinen Kontakt mit Regimekritikern oder deren Gedanken hat etc., bekommt finanzielle Vergünstigungen, bessere Bildung, muss weniger Steuern und Abgaben zahlen, hat bei Dating-Apps ein besseres Ranking. In diesem Sinn führt China derzeit ein durchaus erfolgversprechendes Zuchtprogramm durch, das letztlich bis in die Betten seiner Bürger reicht.
Die Furche v. 22.7.21
Das Instrumentarium für Überwachung steht auch in westlichen Ländern bereit und wird ausgebaut. Der derzeitige Umgang mit den Grund­rechten der Bürger, die allgemein praktizierte politische Korrektheit in dem, was gesagt und geschrieben werden darf, die Praxis zu löschen, was nicht ins Bild passt, all das sollte hellhörig machen. Der Westen ist nicht gefeit vor „chinesischen Entwicklungen“. Denn die Des­orientierung in wesentlichen Fragen schreitet rapid voran:

Es lebe die Euthanasie!
Laut einer repräsentativen On­line-Umfrage, die das Meinungs- und Marktforschungsuntemehmen YouGov Ende April unter 2057 Personen durchgeführt hatte, befürworten inzwischen fast drei Viertel der Befragten (72 %) selbst die Legalisierung der noch verbotenen „Tötung auf Verlangen“ (§ 216 StGB). Nur 18% lehnen diese ab. 10%  zeigten sich unentschieden oder machten keine Angaben. Gefragt hatte YouGov: „Die sogenannte ,aktive Sterbehilfe’ ist in Deutschland verboten. Sie beschreibt die aktive Verabreichung tödlich wirkender Mittel und ist als ,Tötung auf Verlangen’ strafbar. Befürworten Sie eine Legalisierung dieser ,aktiven Sterbehilfe’ oder lehnen Sie diese ab?“  (…)
In den Niederlanden haben noch nie so viele Menschen Euthanasie in Anspruch genommen wie im vergangenen Jahr. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die Regionalen Kontrollkommissionen für Sterbehilfe (RTE) für das Jahr 2020 vorgelegt haben. Demnach töteten Ärzte in den Niederlanden im vergangenen Jahr 6.705 Personen auf deren Verlangen. 216 weiteren leisteten sie Beihilfe zum Selbstmord.
LebensForum 2/2021

Ärzte, eigentlich dazu  berufen Leben zu erhalten, haben 2020  6.705 Schutzbefohlene umgebracht!

Mischwesen von Mensch und Affe
Der spanische Wissenschafter Juan Carlos Izpisua Belmonte hatte berichtet, Mensch-Affen-Embryonen gezüchtet zu haben, die sich teilweise länger als zwei Wochen in Petrischalen entwickelten. Nun reicht der Forscher vom renommierten „Salk Institute“ im kalifornischen San Diego mit einem internationalen Forschungsteam die entsprechende Studie im Fachjournal Cell nach. Um die sogenannten chimären Embryonen zu erzeugen, züchteten die Forschenden Embryonen einer Makaken-Art, den Javaner-Affen, zunächst für sechs Tage. Dann pflanzte man ihnen 25 menschliche Stammzellen ein, genauer: erweiterte pluripotente Stammzellen, die extrem wandlungsfähig sind. Bei drei Embryonen gelang dieser Schritt so gut, dass sie noch am 19. Tag lebensfähig waren.
Der Standard v. 15.4.21
Die Wissenschaft hat aus den Augen verloren, dass sie am Werk Gottes, das „sehr gut“ ist, herumdoktert. Ihr ehrfurchtloses Umgehen mit der Schöpfung muss fatale Folgen haben. An den Umweltproblemen wird das längst deutlich.

Abtreibung ist ein Grundrecht
Der Film „Unplanned“ bewegt weiterhin die Gemüter. Dienstag, den 17. August, wurde laut Huffington Post der „Conseil supérieur de l’Audiovisuel“ (die französische Regulierungsbehörde für den audiovisuellen Bereich) angerufen, nachdem dieser Spielfilm, der das heikle Thema Abtreibung behandelt, am Vortag auf dem Sender C8 gesendet worden war. Dieser nach beachtlichem Erfolg in den USA erstmals am 1. Oktober 2020 in Frankreich gespielte Film wird beschuldigt, eine Anti-Abtreibungskampagne zu betreiben und damit „ein Grund­recht“ der Frauen infrage zu stellen. (…) Die für ihren feministischen Aktivismus bekannten beigeordneten Ministerinnen Elisabeth Moreno und Marlène Schiappa haben die Ausstrahlung des Films öffentlich verurteilt. „Unplanned ist ein schändliches Instrument der Anti-Abtreibung-Propaganda,“ verdammte erstere, die für die Gleichstellung von Frauen und Männern zuständig ist, ihn auf Twitter. Sie ergänzte, dass „die Abtreibung ein fundamentales und unveräußerliches Recht aller Frauen ist. Diese Erdichtung steht im Widerspruch zu unseren Werten.“
Famille Chrétienne v. 17.8.21
Was als Ausnahmeregelung für Frauen in extremer Notsituation begann, hat sich zum Grund­recht entwickelt. Und mit diesem will man nun auch arme Länder, die sich bisher gegen dieses „Grundrecht“ er­folg­reich gewehrt hatten, in die Knie zwingen, indem man materielle Zuwendungen an die Einführung „reproduktiver Rechte“, also der Abtreibung, bindet:

Klimaschutz mit
Abtreibung verbinden
Die englische Regierung wurde aufgefordert, ihren 11-Milliarden-Klimaschutz-Topf für die Anliegen der Empfängnisverhütung zu öffnen. Untersuchungen in Ländern mit niedrigem Einkommen hätten gezeigt, dass in armen Ländern eine Beziehung zwischen den Diensten der reproduktiven Gesundheit und den Umweltschäden bestehe. In einem Brief an Alok Sharman, dem Präsidenten der UNO-Cop26-Klimakonferenz, hat eine Allianz von 60 NGOs gefordert, dass die Regeln für die Förderungswürdigkeit so geändert werden sollten, dass die aus den Klimaschutzmitteln geförderten Projekte auch die Beseitigung von Hindernissen für die reproduktive Gesundheit und die Erziehung von Mädchen vorzusehen haben.
The Guardian v. 26.8.21

Impfpranger im
Priesterseminar
Der Priester von morgen muss nicht heilig, wohl aber geimpft sein. Das ruhmreiche Seminar von Mailand ist die erste Bildungsstätte, die eine Impfverpflichtung auferlegt. Sie wendet dabei eine perfide Regel an: Masken müssen jene nicht tragen, die voll geimpft sind, was dazu führen wird, dass es in den Klassen so etwas wie einen Schandpfahl geben wird. Aus einem Schreiben an die 120 Seminaristen: „Vor der Rückkehr aus den Ferien müsst ihr geimpft sein.“ Der Vizerektor bestätigt der Nuova BQ: „Wir tun das, um zu einem unbeschwerten Leben zurückzukehren.“ Die Seminaristen, die da nicht mitmachen, werden als Ideologen bezeichnet: „Wir werden uns mit jenen, die ideologische Opposition zum Ausdruck bringen, Fall für Fall auseinandersetzen. Ich bin aber sicher, dass dies nicht notwendig sein wird.“
La Nuova Bussola Quotidiana v. 17.8.21
Obwohl es beträchtliche Nebenwirkungen der Corona-„Impfung“ gibt und deren Langzeitfolgen nicht bekannt sind, ist die Kirche leider überwiegend Befürworterin der Impfkampagnen: Im Wiener Stephansdom wird seit Wochen täglich geimpft! Und in Chicago wird den Priestern und den Mitarbeitern eine Impfung aufgenötigt:

Impfpflicht für Priester und Mitarbeiter
Das Erzbistum Chicago verlangt von allen Klerikern und Mitarbeitern den Nachweis einer Impfung gegen Covid-19. Die Regelung tritt in Kraft, sobald einer der drei Impfstoffe eine vollständige Zulassung hat. Die Betroffenen haben fünf Wochen ab Zeitpunkt der Zulassung Zeit, um den Impfnachweis zu bringen. Dies gab Blaise Kardinal Cupich, der Erzbischof von Chicago, in einer kurzen Mitteilung vom 18. August bekannt. (…) Der Impfstatus aller Kleriker und Mitarbeiter wird zentral von der Erzdiözese Chicago überwacht. Ausnahmen von der Impfpflicht aus religiösen Gründen – etwa wegen des Zusammenhangs der Impfstoffe mit Zelllinien abgetriebener Babys – gibt es nicht.
kath.net v. 25.8.21
Das Ausüben von Druck widerspricht jenen Regeln, die nach dem 2. Weltkrieg als Reaktion auf den skandalösen medizinischen Missbrauch durch das Nazi-Regime festgelegt wurden und die noch heute gelten:
 
Der Nürnberger Kodex
Der Nürnberger Kodex besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen „die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich ist. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können“.
wikipedia – Schlagwort „Nürnberger Kodex“
Und dennoch wird rundum der Druck, sich impfen zu lassen, erhöht:

Der Druck wird erhöht
Die kostenlosen Wohnzimmertests werden mit Ende Oktober abgeschafft, Ungeimpften könnte der Zutritt zu Sportstätten, Bars oder Gasthäusern verwehrt werden: Die Politik erhöht den Druck, um mehr Leute zum Impfen zu bewegen. Doch ist die Immunisierung wirklich so ungefährlich, wie die Befürworter behaupten? Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) dokumentiert regelmäßig die vermuteten Nebenwirkungen der einzelnen Vakzine. Nun liegt der neueste Bericht vor.
Auf den ersten Blick wirkt die Zahl hoch. Von 27. Dezember 2020 bis 13. August 2021 zählte die BASG 35.632 vermutete Nebenwirkungen und 138 Todesfälle. Doch Vorsicht: Damit ist nicht gesagt, dass die Impfung tatsächlich die Ursache ist. Es handelt sich lediglich um Verdachtsfälle, die von Patienten und Menschen in Gesundheitsberufen gemeldet werden. Der zeitliche Zusammenhang mit der Impfung kann auch Zufall sein. (…)
Der Standard v. 20.8.21
Halten wir fest: Bei Gesundheitsschädigungen (auch Todesfällen) in zeitlicher Nähe zur Impfung muss erst untersucht werden, ob ein kausaler Zusammenhang mit dieser besteht. Umgekehrt war das Vorgehen bisher: Wer positiv getestet war und starb, war automatisch ein Corona-Toter („an und mit Corona“), egal woran er tatsächlich verstarb.

Kinder von Schule abgemeldet
Die Zahl der Abmeldungen von Kindern aus der Schule ist Covid-bedingt extrem gestiegen. Welche Motive dahinterstecken, wissen die Behörden nicht, es gibt keine Begründungspflicht für die Eltern. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Verschwörungstheorien, die zuletzt Kinder in den Fokus nahmen, eine Rolle spielen…
Wiener Zeitung v. 7./8.8.21
Nicht Verschwörungstheorien, sondern die Erfahrungen mit dem Schulbetrieb im Vorjahr sowie die Aussicht auf weitere Belastungen veranlassen viele Eltern zu diesem Schritt.

Gender-Sternchen muss eben sein
Das ZDF hat in einem kurzen Film bei Instagram den Einmarsch der Taliban in Kabul mit dem Bildtext „Islamist*innen“ unterlegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei den radikalislamischen Kämpfern tatsächlich Frauen und Transsexuelle mitmarschieren, ist doch sehr gering. Dennoch wurde aus politischer Korrektheit heraus das Gendersternchen bemüht – die Wirklichkeit auf dem Boden der Tatsachen spielt keine Rolle. Nur kurz darauf hat – ebenfalls bei Instagram – die Plattform Funk (ein gemeinsames Online-Projekt von ARD und ZDF) Erklärkacheln zu Braunbären hochgeladen. Auf einer davon wurde dem Leser mitgeteilt, dass Bären zu 75% Veganer:innen seien. Einen Verweis zu einer Umfrage, wie viele Bären sich als queer identifizieren, wurde nicht geliefert.
Infobrief Verein Deutsche Sprache v. 29.8.21
Die sprachlichen Verrenkungen von Politikern und Politikerinnen, Sprecherinnen und Sprechern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind geradezu köstlich – aber mühsam anzuhören. Der politischen Korrektheit wird zunehmend auch auf der Uni – wo doch die Freiheit des Geistes ihr Zuhause haben sollte – gefrönt:

Ein Hassdelikt
Ein Professor stoppt mitten in einer Vorlesung über Endokrinologie an einer der berühmtesten Universitäten in Kalifornien, um sich für das zu entschuldigen, was er zu Beginn seiner Ausführungen gesagt hatte. Der Verstoß, so schwerwiegend, um eine Universitätsvorlesung zu unterbrechen, waren zwei einfache Worte: „Schwangere Frauen“. Dem Gender-Dogma zufolge ist die Schwangerschaft nämlich nicht eine Erfahrung der Frauen, sondern jener, die „sich als Frauen fühlen“. Dass es sich um eine ernste Angelegenheit handelt, beweist die norwegische Abgeordnete Jenny Klinge, die kürzlich angezeigt wurde, weil sie zu sagen wagte, dass „nur Frauen gebären können“, an sich eine Selbstverständlichkeit, die in unseren Tagen der Kategorie des „Missgendering“ zugeordnet wird und somit als Hassdelikt gilt.
La Nuova Bussola Quaotidiana v. 3.8.21
Wie ideologieanfällig die Ärzteschaft sein kann, zeigt folgende Meldung über die größte US-Ärztevertretung:

Kein Geschlecht  in Geburtsurkunden
Einem in der vorigen Woche vorgelegten Vorschlag der „American Medical Association“ (AMA) zufolge sollte das Geschlecht des Menschen weiterhin auf einem Dokument, das bei der Geburt ausgestellt und für statistische Zwecke gesammelt wird, festgehalten werden, wie WEBMD News berichtet. Allerdings sollte die Geburtsurkunde selbst nicht mehr das biologische Geschlecht angeben, da dies zur Diskriminierung jener führen würde, die später ihr Geschlecht ändern wollen. In gleicher Weise hält der „June Board Report 15“, verfasst von Dr. Willie Underwood III fest: „Die AMA-Politik bekennt sich zum Recht jedes Menschen, sein Geschlecht und seine geschlechtliche Bezeichnung auf öffentlichen Dokumenten festzulegen.“ „Um die Privatsphäre zu schützen und Diskriminierung zu verhindern, sollte die Rechtssprechung der USA Geschlechtsbezeichnungen aus den Geburtsurkunden eliminieren.“
LifeSiteNews v. 2.8.21

Werbung, Werbung, Werbung…
39 Millionen Euro – so viel hat der Staat im ersten Quartal 2021 für Werbung ausgegeben. Das zeigen Daten, welche die Medienbehörde „Komm Austria“ am Dienstag veröffentlicht hat. (…)
Traditionell profitiert von den Werbeausgaben der öffentlichen Hand vor allem der Boulevard – so auch im vergangenen Quartal. Mit 10,8 Millionen Euro ging genau ein Drittel allein an Krone (4,7 Millionen), Heute (3,1 Millionen) und Österreich (drei Millionen). (…)
Die österreichische Regierung gab im internationalen Vergleich immer schon viel für Werbung aus. Im Prä-Corona-Jahr 2019 waren es etwa 19 Millionen Euro – rund ein Drittel von dem, was sich das zehnmal größere Deutschland leistete.
Top-Spender im Regierungsviertel ist jedenfalls das Bundeskanzleramt, das mit 8,9 Millionen Euro dreimal so viel ausgab wie 2020…
Der Standard online v. 15.6.21
Ein Schelm, wer meint, diese enormen Subventionen könnten sich auf die Objektivität der Berichterstattung auswirken.

Die Todesstrafe
endlich aufgehoben
Diese Woche ist ein pakistanisches christliches Ehepaar, das sieben Jahre lang wegen einer falschen Blasphemie-Anklage im Todestrakt saß, sicher in Europa angekommen. Das Oberste Gericht in Lahore hatte das Todesurteil gegen das katholische Ehepaar am 3. Juni aufgehoben. Ein Sitzungsgericht hatte Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel im Jahr 2014 wegen Blasphemie zum Tod verurteilt. Die Eltern von vier Kindern sahen sich mit Morddrohungen konfrontiert, nachdem die Nachricht von ihrem Freispruch bekannt wurde. (…) Am 18. Juni 2013 wurden angeblich blasphemische Textnachrichten von einem Mobiltelefon, das auf Shaguftas Namen registriert gewesen sein soll, an einen Kleriker und einen Anwalt geschickt. Shagufta und ihr Ehemann Shafqat wurden am 21. Juli 2013 verhaftet und wegen Blasphemie angeklagt. Das Paar kann weder lesen noch schreiben.
(…) Auf Blasphemie steht in Pakistan die Todesstrafe. Obwohl noch niemand formell dafür hingerichtet wurde, sind mehrere Christen nach ihrem Freispruch von gewalttätigen Gruppen getötet worden, Shafqat war gefoltert worden, um ein falsches Geständnis abzulegen. Sie schlugen ihn und drohten, Shagufta auszuziehen und sie nackt durch die Stadt gehen zu lassen.
Mitteilung von ADF International v. 12.8.21
Ein Mann, der lieber stirbt, als seine Frau der Entehrung auszusetzen!

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