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Lebendiger Rosenkranz

Artikel drucken Hilfestellung für das Gebet im Alltag (Günther Zoppelt)

Es war Marie Jaricot, die 1826 in Frankreich im „Lebendigen Rosenkranz“ eine alle Kontinente umspannende Gebetsliga organisierte. Marie Jaricot stand durch ihre Gründung des „Werkes der Glaubensverbreitung“ auch am Beginn der heutigen Päpstlichen Missionswerke bzw. der weltweit verbreiteten Initiative „Missio“ mit Sitz in Rom. An ihr kann man beispielhaft erkennen, was ein einziger Christ mit einem brennenden Herzen, der sich ganz von Gott führen läßt, an Erneuerung bewirken kann.
Was ist nun aber die Gemeinschaft des „Lebendigen Rosenkranzes“ konkret? Folgende Besonderheiten machen die Gemeinschaft des Lebendigen Rosenkranzes aus:
– Die Beter bekommen durch den geistlichen Leiter eines der 20 Rosen­kranz­gesätz­chen zugeteilt. Dafür ruft er den Beistand des Heiligen Geistes an.
– Der Beter bezieht sein Gesätzchen auf sein eigenes Leben und bemüht sich, sein Leben aus dem jeweiligen Abschnitt des Lebens Jesu oder der Muttergottes heraus zu leben und zu verstehen.
– Die Beter sind in einer sogenannten „Rose“ vereint. Somit beten alle Mitglieder einer Rose täglich zwar jeder für sich aber alle zusammen alle vier Rosenkränze.
– Durch das Weihegebet, das jeweils am Samstag zu beten ist, weihen sich die Mitglieder des Lebendigen Rosenkranzes dem Unbefleckten Herzen Mariens. Sie werden so am Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens teilnehmen.
Durch die vor wenigen Monaten in Österreich neu entstandene Bewegung „Österreich betet“ (siehe Seite 9), die jeweils am Mittwoch um 18 Uhr zum öffentlichen Rosenkranzgebet einlädt, erhält der Lebendige Rosenkranz neue Aktualität. Denn die Gottesmutter hat an vielen ihrer Erscheinungsorte zum täglichen Rosenkranz aufgerufen.
Da aber viele Personen aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen, der familiären und anderen Aufgaben zeitlich kaum in der Lage sind, einen ganzen Rosenkranz zu beten, so können sie beim Lebendigen Rosenkranz dennoch mittun, denn sie übernehmen lediglich die Verpflichtung, täglich ein Gesätzchen zu beten. Mit den anderen 19 Betern – also insgesamt 20 Beter (diese bilden ja eine „Rose“) – werden somit täglich vier Rosenkränze gebetet.
Eine starke Inspiration, die Bitte Mariens um den täglichen Rosenkranz bzw. ein Gesätzchen davon zu erfüllen, ist das neue Buch Der Lebendige Rosenkranz in unserer Zeit. Es enthält nicht nur die fast unbekannten Rosenkranzbetrachtungen des hl. Papstes Johannes Paul II., sondern auch die tiefen Erklärungen der Gottesmutter über das rechte Beten des Rosenkranzes (gegeben an die Polin Barbara Kloss, was zum „Immerwährenden Rosenkranz“ für Papst Johannes Paul II. führte). Außerdem findet man in dem Buch ergreifende Zeugnisse der Rettung durch den Rosenkranz.


Der Lebendige Rosenkranz. 120 Seiten. Erhältlich bei Katholische Neuevangelisierung, 1180 Wien, Gentzg. 122/1.
Tel: 0043/650/6741371, E-Mail: heute.glauben@gmail.com
(Spendenbitte 10,-).
In Kürze auch als E-Book erhältlich bei www.tredition.com.

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