VISION 20003/2022
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Leserbriefe

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Vergelt’s Gott!
Ein herzliches Vergelt’s Gott für euren Einsatz für das Reich Got­tes und eure Zeitschrift, immer wieder eine Ermutigung. Und gerade die letzten beiden Ausgaben sehr wichtig: Freiheit, Zwang, Impfung ...
Bernhard Kinne, E-Mail

Aufmerksam für die Zeichen der Zeit
Danke für die Beiträge, die uns aufmerksam auf die Zeichen der Zeit machen. Denn das ist für mich immer der sicherste Wegweiser, und Maria, die Braut des Hl. Geistes, begleitet mich. Ohne Glauben und Vertrauen auf Got­tes Vorsehung werden wir diese schwierige und unbarmherzige Zeit nicht schaffen. Ein Beispiel: Früher war die Impfung für mich und meine Familie eine Selbstverständlichkeit, bis unsere Tochter durch eine Impfung im Babyalter schwer erkrankte (vier unheilbare Krankheiten = Im­mun­erkrankungen) und mit denen sie fast 50 Jahre lang sehr zu leiden hat. Dann haben sich mein Mann und ich gegen die Grippe impfen lassen, und wir wurden sehr krank. Seit dem haben wir zu jeglichen Impfungen Abstand gehalten. Das ist unsere persönliche Entscheidung, ohne jemanden für oder gegen jegliche Impfung zu beeinflussen.
Deshalb danke ich allen, die auf Gott vertrauen und uns im Glauben bestärken.
Hedwig Mayer, E-Mail

Bei Gott ist nichts unmöglich
Es ist erschütternd, wie sich der Unruhestifter in der Kirche eingenistet hat. Die jahrelangen Vertuschungen, die Arroganz der Macht und Tatsachen unter den Teppich zu kehren, haben die Situation zusätzlich verschlimmert. Daher ist nachvollziehbar, dass Leute von der Kirche enttäuscht sind und ihr den Rücken kehren… Warum ich dann noch Mitglied in der kahtolischen Kirche bin? Sie ist für mich spirituelle Heimat, die geweihten Priester wirken in ihr in „persona Christi“. Wenn auch viele Menschen das Ende der Kirche prophezeien und es sogar herbeiwünschen – ihnen sei gesagt: Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden… Denn bei Gott ist nichts unmöglich. Er kann aus Bösem Gutes und aus Schwachem Starkes entstehen lassen.
Inge Kitzmüller, A-1030 Wien

Am Schriftenstand entdeckt
Gerne würde ich Ihre Zeitschrift Vision2000 ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt abonnieren. Die Zeitschrift habe ich über einen Schriftenstand in der Wallfahrtskirche Weggental in Rottenburg/
Stuttgart kennengelernt. Es hat mich sehr beeindruckt, wie klar sie die Probleme unserer Zeit benennen und mutig die Wahrheit Jesu Christi und die Lehre der katholischen Kirche vertreten. Das ist in unserer herausfordernden Zeit nicht selbstverständlich, weil leider nur noch wenige das Kreuz zur Verkündigung der Wahrheit auf sich nehmen.
Johanna Steiner  E-Mail

Beten für die Priester
Kardinal Sarah stellt in seinen Worten an die Priester den zentralsten Punkt in die Mitte, den Glauben an die Gegenwart Chris­ti in der Eucharistie, indem er schreibt: „Wenn das durch die Priester in der Eucharistie dargebrachte Opfer nicht über die Zeit fortbesteht, ist die Welt verloren.“ Das erinnert an Pater Pio, der sagte: „Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen als ohne das Heilige Messopfer.“ So sieht der Kardinal die Erneuerung der Priester im vermehrten Gebet und ruft sie dazu auf, den Aktivismus hintanzustellen. Beten wir aber auch als Gläubige vermehrt für die Priester, dass sie in dieser krisengeschüttelten Zeit den Mut nicht verlieren und treu bleiben können.
Sofie Christoph, E-Mail

Zeigen den Rücken, nicht das Gesicht…
Ich habe heute die Schriftstelle Jer. 7,23-28 vorgelesen. Mir kommt vor, das ist genau der Zustand unserer Gegenwart. „Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.“ Gott gibt sich Mühe um uns und schickt uns schon lange Maria und lässt zum „Rosenkranzbeten“ bitten. Ich denke dabei an die von unserer Kirche auf „Herz und Nieren“ geprüften und anerkannten Erscheinungsorte. Dabei beten wir „Heilige Maria, bitte für uns.“ Wir bitten! Das heißt, dass wir erlauben, dass Maria uns hilft. So verstehe ich es. Ohne Erlaubnis kann Maria uns nicht helfen.
Maria Perdolt,
A-5152 Michaelbeuern

Latein als
Schwerpunktfach
Zur Vorstellung des Schulprojekts in Seebenstein (in 2/22) wäre zu bemerken, dass es in Österreich zahlreiche katholische Privatschulen mit Internatsbetrieb (im Falle Seebensteins notwendig wegen der Entfernung von jeder größeren Stadt, Wiener Neustadt ausgenommen) ja schon gibt. Es tut den bestehenden keinen Abbruch, wenn eine weitere, zudem bloß kleinere, dazukommt. Aber worin liegt das Besondere? Gewiss nicht mit „Englisch als Schwerpunkt“, denn dieses Merkmal trifft auf mehr als 95% sämtlicher in Österreich exis­tierenden Schulen zu. Latein als Schwerpunkt bereits ab der 3. Schulstufe, so dass die Absolventen sich einmal fließend in lateinischer Sprache ausdrücken könnten, das wäre eine in bester abendländischer Tradition stehende Besonderheit und würde Bildungsergebnisse schaffen, wie sie vor 1914 tatsächlich noch weit verbreitet waren. Das schlösse nicht aus, erst ab der 5. Schulstufe auch Englisch anzubieten, dessen Wortschatz ja zu etwas mehr als 50% auf lateinischen und französischen Wurzeln beruht. Aber fände man heute hierfür noch zwei, drei oder vier Lehrkräfte mit einschlägiger Ausbildung (mindestens zum Teil in Italien) und hohem Idealismus?
Dr. Franz Rader, 1070 Wien

Was tun gegen die Kirchenspaltung?
Die massiven Kirchenspaltungen, von denen nicht nur Vision2000 berichtet, sind sicher nicht nur menschengemacht. Satan weiß, dass seine Zeit kurz ist. Jesus und die Apostel waren (auch) Exorzisten. Ich bitte täglich Pater Candido und Pater Amorth ihr so wichtiges Amt auch vom Himmel aus auszuüben. S.O.S. !
Monika Hüssen E-Mail

Das Geschlecht eine Gabe Gottes
Besonders wichtig waren die Pressesplitter (Vision2000  2/22): Babys als lebende Organ­spender, Babys als Waren gehandelt, Ende für Geschlechtsumwandlung. Wie absurd ist es, dass junge Menschen ihr Geschlecht ändern wollen. Die schrecklichen Medien verbreiten solche Ideen… Gut ist, dass in der Erzdiözese von Milwaukee, in der ich als Lehrerin meinen Beruf ausübte, Schüler davor geschützt werden, das Übel Transgender als gute Sache anzusehen. Das Geschlecht kann nicht geändert werden, weil es eine Gabe Gottes ist…
Karoline Karin Otto,
D-44787 Bochum

Denn Paulus ist nicht
irgendwer
Wie Sie ihre Impfskepsis und damit Regierungskritik argumentieren, entzieht sich meiner Kenntnis.  Ich möchte aber bitte an Röm. 13,1-7 erinnern. Wenn Paulus Gehorsam gegenüber einem legitimierten staatlichen Regime fordert, der ja gewiss nicht als Ausbund an Harmoniesucht bekannt ist, dann wird das wohl seine Berechtigung  haben, die man bedenken muss. Paulus ist nicht irgendwer. Jeder, jede hat Verantwortung für seine eigene Gesundheit und die seines Nächs­ten. Und wer Angst hat, dass genbasierte Impfstoffe seine Gene verändern, sollte das vielleicht als eine Chance für sich sehen! Es missfällt mir, dass Sie in den Chor der Weltverschwörer einstimmen und auf einer Wellenlänge mit einem Herrn Kickl sind. Das ist nicht seriös und objektiv. Die Wissenschaft ist nicht des Teufels, das ist gestrig. Man muss sich mit ihr auseinandersetzen und ständig dazu lernen.  Bedenkt alles und behaltet das Gute. Die Bibel ist nirgendwo fortschrittsfeindlich.
Dr Judith Dimmel, E-Mail

Synodaler Weg – ein Weg mit Jesus?
In der letzten Ausgabe von Vision2000 finde ich starke Ablehnung jedweder Reform in der Kirche. Ich erlaube mir die Frage: Was würde Jesus zum Synodalen Weg heute sagen? In den Evangelien erlebe ich Jesus als einen, der für eine Veränderung der Kultur seiner (jüdischen) Religion tritt. Er rügt die Pharisäer, weil sie großen Wert auf die Einhaltung der Gesetze legen ohne nach deren Sinn zu fragen: Heilungen am Sabbat; Speisegebote müssen nicht wörtlich eingehalten werden; wer hungert, darf auch am Sabbat Ähren am Ackerrand abreißen. Auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot verweist Jesus nicht auf eines die vielen Gesetze, sondern auf eine Haltung, ein Ziel: nämlich die Gottes- und Nächstenliebe. Jesus hat dadurch zahlreiche Anhänger erworben.
Diese Predigten des Rabbi Jesus verärgerten die Hohenpriester und Schriftgelehrten, also die für die Disziplin in der jüdischen Religion Verantwortlichen. Sie beschlossen, diesen Modernisierer zu beseitigen („kreuzige ihn!“). Jesus ist also wegen seiner Reform-Vorschläge ermordet worden.
Blickt man auf die Kirchengeschichte, so sieht man in allen Jahrhunderten Änderungen, trotz Widerstand mancher Amts­träger: neue Konzilsdokumente, Liturgiereform, neuer KKK, Anpassung des CIC – an die jeweilige Zeit.  Würde man Jesus heute nach seinen Präferenzen fragen, wäre er sofort auf Seiten der Reformer – wenn auch vielleicht in zarten Schritten, um die Bremser nicht zu stark vor den Kopf zu stoßen.
Johann Ladstätter, Wien

Wer Sturm sät, wird Sturm ernten
Die Impfpflicht ist da und der „Rechtsstaat“ zeigt sein hässliches Gesicht. Gesunde und ungeimpfte Menschen werden ausgegrenzt und wie Aussätzige behandelt. Geldstrafen sollen verhängt werden und die Menschen, die sich nicht impfen lassen, müssen ihre Vermögensverhältnisse offenlegen. Zählt der Datenschutz überhaupt nichts mehr? Wer Sturm sät, wird Sturm ernten…
Alfred Zoppelt, Wien

Dank für die Botschaften aus Medjugorje
Vielen Dank und ein herzliches ewiges Vergelt’s Gott für die Veröffentlichung der Botschaften der Muttergottes in Medjugorje, die in ihrer Botschaft vom 25. Dezember 2021 besonders auf den Frieden verweist, der nur von ihrem Sohn Jesus kommen kann. Sie ruft dazu auf, zum Gebet zurückzukehren, dessen Frucht die Freude und der Glaube ist. Wie nötig haben wir diese Worte gerade in der jetzigen Zeit des Krieges in der Ukraine. Schon die Engel auf den Fluren von Bethlehem verkündeten die Botschaft des Friedens: „Ehre sei Gott in der Höhe (und nur dann) Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.“
Edeltraud Krieglmeier, E-Mail

… müsste den letzten Zauderer aufwecken
Die Abstimmung beim „Synodalen Weg“ auf der ersten Sitzung nach der Coronapause, „ob die Kirche überhaupt das sakramentale Priestertum brauche,“ hat hoffentlich den letzten Zauderer aufgeweckt. Wer bis jetzt noch irgendetwas Gutes erwartete, musste mit Erschrecken feststellen, wie es auch der Augsburger Diözesan-Bischof in Worte fasste, dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht plötzlich bei den Protes­tanten in den Evangelischen Gemeinden aufwachen. Hier heißt es beten, beten, beten, wie uns das Titelbild lehrt.
Evi Schmid, D-85244 Röhrmoos                                                                                        



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