VISION 20004/2009
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Einleitung

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Es sind wieder einmal Medienberichte über den Umgang mit dem menschlichen Leben in unseren Tagen, die uns zu diesem veranlaßt haben, das Thema Leben aufzugreifen. Es ist das der zwölfte Schwerpunkt, den wir zu diesem Fragenkomplex gestalten. Etwas übertrieben, mag sich der eine oder andere Leser sagen, eine fixe Idee von euch. Wird das nicht langsam langweilig, weil Ihr euch ja doch nur wiederholt?

Mag sein, daß wir uns wiederholen, aber die wirklich wichtigen Fragen müssen immer wieder angesprochen werden. Die Vorkämpfer der Kultur des Todes werden ja auch nicht müde, fortwährend dieselben - falschen, verlogenen - Argumente zu wiederholen. Sie haben das so erfolgreich getan, daß heute eine Mehrheit der Österreicher mit der straffreien Abtreibungspraxis einverstanden ist, daß künstliche Befruchtung zur gängigen Praxis gehört, daß Euthanasie - das beschönigende Wort für das Umbringen Alter und Leidender - immer mehr Befürworter findet, und, und...

Dabei haben die Lebensschützer den Kampf der Argumente längst gewonnen: Die Behauptungen der Abtreibungs- und Euthanasielobby sind seit langem widerlegt. Nur liest man es nirgends, weil die meisten Medien leider zu den Proponenten der Kultur des Todes zählen.

Umso wichtiger ist es, daß wir nicht müde werden, die Stimme zu erheben. Wir wollen Ihnen, liebe Leser, Mut machen, sich in dieser Auseinandersetzung um Leben und Tod einzubringen. Es geht ja um unser aller Zukunft, um die unserer Kinder und Enkel. Sie werden uns nämlich einmal fragen: Habt ihr von diesem Massenmord mitten unter euch nichts bemerkt? Und wenn doch: Was habt ihr dagegen unternommen?

Die folgenden Seiten sollen die Notwendigkeit unseres Engagements deutlich machen und zeigen, daß jeder etwas beitragen kann.

Christof Gaspari

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