VISION 20005/2013
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Sehnsucht nach einer Herzensbeziehung mit Jesus

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In nur wenigen Tagen gibt es für mich einen wunderbaren Anlass zur Freude, denn vor 25 Jahren habe ich als Jugendliche mein Leben Jesus geschenkt. Seit diesem Zeitpunkt ist Er der Mittelpunkt meines Lebens, die Nummer eins. Obwohl ich verheiratet bin und Kinder habe, ist dieser Tag meiner Lebensübergabe in meinen Augen der wichtigste Tag gewesen, da ich begonnen habe, meine Taufe ernst zu nehmen und wirklich als Kind Gottes zu leben.
Täglich wiederhole ich mein „Ja“, mein allumfassendes, bedingungsloses und  unwiderrufliches „Ja“ zu Jesus, denn ich weiß, dass Er mich unendlich liebt und mir immer das Beste schenken möchte. Da wir aus uns nichts, ja rein gar nichts vermögen, will ich ganz von Ihm abhängig sein. Jeder Atemzug, jeder Schluck Wasser, jede Bewegung, der Glaube … - alles ist nur von Ihm geschenkt.
So versuche ich, mein Heute immer auf Jesus und für Jesus auszurichten. Seit bald einem Vierteljahrhundert besuche ich täglich die Heilige Messe, da ich Jesus in der Heiligen Eucharistie am nächsten sein kann. Wie der heilige Johannes will ich mich an  meinen Heiland „anschmiegen“, Seinem Herzen ganz nahe sein. In der Heiligen Messe kann ich Ihm alles abgeben, alles anvertrauen, alles empfangen, mich verwandeln lassen …  
Jeder, der mich kennt, weiß, dass mich nichts von der Eucharistiefeier abhalten kann. Wenn wir als Familie auf Urlaub fahren wollen, suchen wir uns eine Gegend aus, wo wir die Heilige Messe besuchen können. So danke ich auch Gott von ganzem Herzen, dass unsere beiden Söhne so eifrige Ministranten sind, die an nahezu allen schulfreien Tagen mit mir in die Kirche gehen.
Obwohl ich so armselig bin und beim Gebet oft nur an der Oberfläche bleibe, suche und sehne ich mich mehr und mehr nach einer tiefen Herzensbeziehung mit Jesus und Maria. Wie ein Kind bin ich von Ihm abhängig, und es vergeht kaum ein Tag, wo ich nicht eine „Hilfe von oben“, ein „besonderes Zuckerl“, eine Gebetserhörung erfahre.
Nach der Geburt meines zweiten Sohnes habe ich ein multiples Organversagen wie durch ein Wunder (es hatten viele gebetet!) überlebt, von zwei unheilbaren Leiden habe ich Heilung erfahren, drei Tage meines Lebens durfte ich die Liebe Gottes ganz intensiv körperlich spüren, sodass ich mich wie im Himmel fühlte. Ja, das sind nur die größten Zuwendungen und Gnadengeschenke Gottes, die mir geschenkt wurden.
Jesus ist mir immer wichtig, und ich möchte keinen Augenblick ohne Ihn leben. In unserem Weihegebet an Maria sprechen mein Mann und ich beinahe täglich den Satz, der mir so bedeutungsvoll ist: „Jesus, schenke uns die Gnade, niemals von Dir getrennt zu sein.“ So will ich mein Heute und mein Morgen mit und für Jesus leben.
Z.K.

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