VISION 20001/2000
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Leserbriefe

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Diese Kritik ist stark überzogen

Ich schätze Ihre Zeitschrift sehr und lese sie immer wieder gerne. Aus diesem Grund möchte ich sie darauf aufmerksam machen, daß mich in der letzten Nummer (6/99) der Artikel von Bob McDonald über das Enneagramm sehr irritiert und befremdet hat. Ich setze mich seit einigen Jahren wiederholt mit dieser Typenlehre auseinander und habe sie als wertvolle Hilfe erlebt. Wegen meiner positiven Erfahrungen mit dem Enneagramm kann ich den Aussagen des Beitrags von Bob McDonald nicht folgen; der Artikel weist gravierende Schwächen auf - sowohl auf inhaltlicher als auch auf formaler Ebene. Ich möchte meine Kritik auf zwei wesentliche Punkte reduzieren:

* Die Sachkenntnis des Autors ist sehr zu bezweifeln (das Enneagramm ist verzerrt und oberflächlich dargestellt; bezüglich Herkunft gibt es neuere Erkenntnisse, die die christlichen Wurzeln bezeugen).

* Der polemische Stil des Aufsatzes ist unter dem Niveau Ihrer Zeitung und stempelt das Enneagramm von vornherein - nämlich ohne echte sachliche Auseinandersetzung - negativ ab.

Mag. Elisabeth Angerer, A-5020 Salzburg,, Nonnberggasse 2


Und noch einmal das Enneagramm

Mit Freude stelle ich stets fest, daß Ihre Zeitschrift interessante Artikel verbreitet, die ich mir erlaube, an Personen in meiner Umgebung weiterzugeben. Umso mehr war ich überrascht, als ich in Nummer 6/99 feststellte, daß der Autor auf Seite 18 das Enneagramm als "Unfug" bezeichnet!

Es stimmt zwar, daß die New-Age-Strömungen besonders im Bereich der Psychologie alles, was sie können, zu unterwandern versuchen, wie sie es ja auch mit den Schriften der Heiligen und der Heiligen Schrift selbst tun. Da ich aber in diesem Bereich selbst nicht Expertin bin, möchte ich Sie einfach auf das Buch von P. Pascal Ide (l'Énneagramme ou les neuf portes de l'âme", éd. Fayard, 1999) verweisen. Ich habe dieses Werk in der Buchhandel des Foyer de Charité in Châteauneuf de Galaure, also an einem Ort gefunden, den man kaum der Häresie verdächtigen kann...

Pascal Ide ist Priester, Arzt, Doktor der Theologie und Magister der Philosophie; außerdem ist er Mitglied der Communauté de l'Emmanuel. ... In seinem sehr aufschlußreichen Buch, setzt er die "neun Pforten" mit den Kapitalsünden in Beziehung und erklärt auch warum.

Bernadette Beaud, CH-1700 Fribourg, Rue Aloys-Mooser 4

Danke für diese unpolemische Art der Kritik. Wir haben sie sehr ernstgenommen und werden uns bemühen, das Buch von P. Ide zu bekommen. Wir sind der Frage nach der Gültigkeit der Aussagen des kritisierten Artikels noch einmal nachgegangen. Mag sein, daß der Beitrag von Bob McDonald in der Wortwahl etwas zu pointiert gewesen ist. Es wird auch stimmen, daß jemand, der im Glauben sehr gefestigt ist, die eine oder andere interessante Anregung aus dem Enneagramm gewinnen kann.

Tatsache aber ist, daß diese Einteilung in Menschentypen okkulten Ursprungs und wissenschaftlich nicht belegbar ist. Wir empfehlen die Lektüre des Buches "Catholics and the New Age, Michigan 1992" von Mitch Pacwa SJ. Er hat selbst jahrelang mit dem Enneagramm gearbeitet und seine Erfahrungen mit diesem Instrument reflektiert. Unter anderem schreibt er: "Daher glaube ich, daß Christen sich des okkulten Ursprungs des Enneagramms bewußt sein sollten, um zu vermeiden, daß diese okkulten Spuren ihren Glauben an Jesus Christus vergiften."


Das war sehr gut

Ich habe bereits viel und viel Gutes zum Jubiläum 2000 gelesen. Doch "Das Jahr 2000 ist unser Jubiläum" hat mich am stärksten überzeugt. Vergelt's Gott und Gottes geschichtswirkende Gnade sei mit Euch

P. Matthias Strobl, I-39024 Mals-Marienberg


Noch will ich nicht Abonnentin werden

Gestern hat mir ein Freund die Ausgabe 5/99 zugesteckt. Die Artikel zum ungeborenen Leben haben mich geradezu begeistert, und ich werde gerne das Angebot Ihres Impressums nutzen und Kopien in alle Welt verteilen. Gibt es nicht wenigstens von Karin Strucks "Brief an eine schwangere Frau" einen Sonderdruck?

Auch die Biographie von Frau Meves hat mich wieder sehr angesprochen, nachdem ich mich vor Jahren von Forderungen etwas distanziert hatte, als für die heutige Gesellschaft zu eng gezogen. Während der frühen Jahre der Erziehung meiner eigenen fünf Kinder haben mir ihre Bücher aber viel Rückhalt und Wegweisung gegeben.

.... Abonnentin Ihrer Zeitung möchte ich derzeit (noch?) nicht werden. Zwar bin ich katholisch und stehe in der einen Überzeugung treu zum Papst, daß unsere Kirche nicht durch Populismus und demokratische Meinungsvielfalt und -mehrheiten gerettet werden kann. Aber ich habe größte Schwierigkeiten mit verschiedenen Glaubensinhalten - Glaubenszweifel eben - und deshalb auch mit den anderen Texten von VISION 2000, die Glaubensdinge als "Gewißheiten" in Worte fassen.

G.M.


Sexualaufklärung - so wirklich nicht!

Niemand - auch kein Kultusminister und kein Richter - kann durch handfeste Erfahrungstatsachen nachweisen, daß der Sexualkunde-Unterricht in der Schule eine gute Sache sei. Viele Anzeichen sprechen eher dafür, daß dadurch triebhaft-egoistische Interessen geweckt und begünstigt werden.

In meiner langjährigen Unterrichtstätigkeit an der Hauptschule habe ich die Einführung der Sexualkunde unmittelbar miterlebt und auch die weiteren Auswirkungen aus nächster Nähe verfolgen können. Fast schlagartig hat sich damals der Umgangston in den Klassen in Richtung Hemmungslosigkeit und Schamlosigkeit verändert.

Obszöne Schimpfworte und gewalttätiges Betrachen haben danach immer mehr um sich gegriffen. Die Interessen der Schüler verlagerten sich deutlich spürbar und nachhaltig nach unten (unter die Gürtellinie).

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, daß das Münchner Verwaltungsgericht entschieden hat: Sexualkunde-Unterricht sei Pflicht und Eltern können ihre Kinder nicht mehr davon befreien lassen.

Harry Haitz, D-80933 München, Thelottstr. 10


Haben den Beitrag nachgedruckt

Liebe Freunde in Wien! Sie schreiben im Impressum, daß Sie sich über einen Nachdruck Ihrer Texte freuen. Dies war uns Anlaß genug, den wahrhaft großartigen Bericht von P. Karl Wallner in der Ausgabe 6/99 "Das Jahr 2000 ist unser Jubiläum" nachzudrucken und ihn als Sonderbeilage im Weihnachtspfarrbrief unserer Pfarre St. Josef, Landeck-Bruggen, beizulegen (Auflage 500 Stück). Ich habe diesen Bericht auch in der letzten Pfarrgemeinderatssitzung als Einstimmung für unsere Planungen für das Jubeljahr 2000 vorgelesen.

Recht herzlich Dank für Ihr Engagement, unseren Glauben einer größeren Masse bekanntzumachen und wirklich, wie Sie schreiben, Mut zu machen zu einem christlichen Leben. Ich möchte Ihnen noch den wahren Frieden und die wahre Freude

der Weihnacht wünschen, durch's Gebet verbunden grüßt herzlich

Michael Kain, Perfuchsberg 49 6500 Landeck


VISION im Internet entdeckt

Über einen Freund wurde ich auf Ihr Medium VISION 2000 im Internet aufmerksam gemacht (man kann dort seine ganze Aufmerksamkeit den wenigen papsttreuen Publikationen widmen). Ich habe zwar erst einige Artikel gelesen, diese sind jedoch bereits so gut, daß ich Ihnen herzlich dafür danken möchte. Ich werde ein Heft ausdrucken und es in meiner Familie und meinem kleinen Bekanntenkreis publik machen. Da Sie schreiben, daß Sie sich über den Nachdruck Ihrer Texte freuen, hoffe ich, daß dies in Ihrem Sinne ist

DI Eduard Pfarr, D-88090 Immenstaad Ziegelei 5

Danke für alle Initiativen, die Texte von VISION breit zu streuen. Um das zu erleichtern, stellen wir auch die ganze Nummer ins Internet.

Unsere Homepage:

www.vision2000.at

 


Wir brauchen gute Publikationen

Ich schreibe Ihnen nach Erhaltung von VISION 5/99. Ihr "Plädoyer für das Leben" ist einfach großartig. Ich dürfte schon darauf hingewiesen haben, daß hier in der Gegend viele Leute Deutsch verstehen und daher jede Menge gute deutsche Publikationen gut nutzen können. Ein Großteil des Inhalts von VISION ist von zeitloser Bedeutung. Wenn Sie daher noch Exemplare von älteren Nummern haben, so sind wir dafür ebenso dankbar wie für andere gute Publikationen.

Marijo Zivkovi´c R-41001 Zagreb, Kapitol 3


Plädoyer für die Superfrommen

Es ist leicht nachvollziehbar wie Frau Odermatt sich durch die Begegnung mit "Superfrommen" in die Dynamik einer gewissen "Erscheinungsfrömmigkeit" hineinziehen ließ. Offensichtlich hat sie eine Art Leistungszwang übernommen, der manchmal von diesen Kreisen ausgehen kann. Dieser Leistungszwang mag daher rühren, daß man sich von dem religiösen Ernst der jeweiligen Botschaft sehr stark ansprechen läßt und sich nun mit eigenen Kräften (vielleicht manchmal auch etwas verkrampft und ängstlich) "ins Zeug" legt. Unheile Momente in der Seelenstruktur einzelner Personen können diesen evtl. Zwang noch verstärken.

Doch täte man den "Superfrommen" sicher Unrecht, wenn man sie primär unter diesem Blickwinkel betrachtet. Sie sind es jedenfalls, die bei jeder Art von Witterung und Schwierigkeiten bereit sind, Opfer zu bringen und Gebete zu sprechen. Wer steht vor den Abtreibungskliniken und betet, wer ist bereit, eine zusätzliche Gebetsnacht zu verbringen? Sind es nicht gerade auch jene Gruppierungen, die unsere Kirche in schweren Zeiten durch ihre Treue durchtragen, denke ich z.B. nur an das Fatima-Apostolat.

Auch wenn ich die Gepflogenheiten mancher "Superfrommen" nicht teile, habe ich große Hochachtung vor ihrem Eifer und ihrer Treue.

K.H. Grundberger, D-52223 Stolberg-Breinig , Winterstr. 111a


Bleibt bei VISION

In Ihrem letzten Heft erwähnen Sie eine eventuelle Namensänderung. Dazu möchte ich folgendes sagen: Der Titel Vision ist so wunderbar und treffend, es wäre schade, ihn zu ändern, denn noch vieles ist Vision. Sie könnten doch einfach VISION ohne Zahl sagen. Das wäre treffend und "einfach".

Christiana Weichselbraun, A-1210 Kinzerpl. 17a

Wie Sie sehen, haben wir das Logo nicht geändert.
Wir behalten es jedenfalls für das ganze Jahr 2000 bei.

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