VISION 20001/2000
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Artikel drucken Ein Ordensmann erlebt zehn Jahre in den Konzentrationslagern der CSSR (P. Anton Srholec)

Auf den Salesianer-Pater Anton Srholec hat mich Pfarrer Marian Cerveny aufmerksam gemacht und mich zur Übergabe des Kardinal König Preises an Pater Srholec im Oktober 1999 in Wien eingeladen. Zuvor hatte ich schon sein Buch "Licht aus der Tiefe der Lager von Jáchymov" gelesen. Sehr beeindruckend erzählt Srholec darin von seinen acht Jahren Zwangsarbeit im Uranbergwerk. Und doch war da auffallend viel von Liebe und Freude die Rede.

Auf diesen Mann war ich neugierig geworden! Den Preis bekam der als "Spion des Vatikans" jahrelang eingesperrte Pater als Würdigung für seine Verdienste um Glauben und Freiheit. In seinem Dankeswort bezeichnete dieser überaus sympathisch wirkende Mann diese Würdigung als unerwartetes Geschenk und als Gnade Gottes und betonte, wie sehr der Glaube an den rettenden Jesus die wichtigste Rolle in seinem Leben spiele.

Also auf nach Bratislava! Als an der Grenze die Pässe aller Businsassen eingesammelt werden, kommt in mir der unangenehme Gedanke auf: "Wie wäre es, wenn sie dich jetzt herausholen, und du weißt nicht, was mit dir geschieht?" Da versuche ich zu erahnen, wie es wohl Pater Antonio ergangen sein mag, als die Kommunisten ihn als 20jährigen aufgegriffen haben und er keine Ahnung hatte, wie es weitergehen würde!

Doch heute gibt es keinen Zwischenfall und ich bin froh, als ich in Begleitung von Pfarrer Marian in der Wohnung von P. Srholec ankomme. Man (ich!) kann gar nicht anders, als ihn sofort ins Herz zu schließen. Woran das liegt? Ein liebevolles, weises Gesicht mit Lachfalten, die auf eine gute Portion Humor schließen lassen, ist wohl nicht die ganze Antwort auf die Frage. Er kennt VISION 2000, weiß um die Wichtigkeit des Zeugnisgebens und erzählt bereitwillig aus seinem Leben.

1929 wird er in Skalica in der Slowakei als eines von acht Kindern eines Kleinbauern geboren. Für die Eltern ist es das Wichtigste, ihre Kinder zum katholischen Glauben zu führen, vor allem durch ihr Beispiel. Der kleine Anton interessiert sich vorerst aber wenig für Religion. Doch als er mit 12 Jahren am Allerseelentag in die Kirche geht, fühlt er sich aus unerklärbarem Grund plötzlich glücklich, angenommen - einfach unglaublich selig. Er wird begeisterter Ministrant, verläßt mit 14 das Elternhaus und kommt in die Schule der Salesianer. Schon damals verspürt er eine starke Berufung, Priester zu werden.

1946 tritt er in den Orden der Salesianer ein. Nach dem Vorbild Don Boscos will er sich um arme Kinder kümmern. Mit 18 legt er die ersten Gelübde ab und beginnt mit dem Theologiestudium. 1950 ist sein Ordensleben vorerst beendet. Die Kommunisten kommen an die Macht: In einer Aprilnacht überfallen sie das Kloster und verschleppen die Ordensleute.

Die Jungen werden wohl bald freigelassen, doch für einige Monate einer Art Gehirnwäsche unterzogen, die aber ohne jede Wirkung bleibt. Durch einen Freund erfährt Anton von der Möglichkeit, illegal über die Grenze nach Österreich zu gehen, um in Italien sein Studium zu beenden. 1951 gibt es noch keinen Stacheldraht und keine Minen. So erscheint das Wagnis als Kinderspiel. Doch sie werden prompt von der Grenzpolizei erwischt. Hände hoch! Handschellen. Wer sich bewegt wird erschossen! Ab ins Gefängnis. Ein Grenzsoldat schlägt einem älteren Priester heftig ins Gesicht. Blut quillt aus seinem Mund. Kommandatur, Aufnahme der Personalien. Schließlich Einzelhaft im Gefängnis von Leopoldov: vier Schritte bis zur Tür, vier Schritte zurück.

Dem jungen Ordensmann fällt ein, daß Don Bosco gesagt hatte: Wer eine Novene zur Hl. Jungfrau betet, darf ein Wunder erwarten. Darauf verläßt sich Srholec. Zwei Novenen bleiben aber erfolglos. Hat er nicht richtig gebetet?! An der Hl. Jungfrau kann es schließlich nicht liegen. Also ein dritter Versuch: "Nur treu bleiben, gewissenhaft, gehorsam", schreibt P. Anton in seinem Buch. "Zeit hatte ich genug. Der Untersuchungsbeamte ließ mich in Ruhe. Nie habe ich mit größerer Sammlung gebetet. Hungrig und abgemagert, vergaß ich alles um mich her, bis ich die Sterne berührte. Als ich die Novene beendet hatte, geschah nichts. Nicht einmal die Tür öffnete sich ... Ich spürte nur einen großen Frieden, beinahe Glück, daß es mir vergönnt war, so zu leben, ein Begreifen, daß in dem Moment, wo ich Gott besaß, eigentlich alles gleichgültig war - Gefängnis oder Freiheit, gesund oder krank, arm oder reich, Erfolg oder Mißerfolg."

Also war das Wunder doch geschehen, aber ganz anders als erwartet. Bei den folgenden Verhören wird er beschimpft und gedemütigt, doch "die Quelle des Friedens, der Freude und des Glücks hatte ich in mir."

Die ersten 100 Tage Einzelhaft sind vorüber. Er hört in seiner Zelle die Schreie von Gefolterten, das Vorbeischleifen eines Bewußtlosen und die Stille! "Überall um mich her, rechts und links, oben und unten, ähnliche Schicksale. Und doch: Das Regime, welches das Gebet wütend bekämpfte, hatte ein Zentrum geistiger Erneuerung geschaffen," beschreibt P. Anton die Situation.

Was für eine unglaubliche Aussage! Und doch wird dies wunderbare Realität im Leben vieler Slowaken: Ziel der Verfolgung durch die Kommunisten war das Ausrotten des Glaubens, doch sie bewirkten das Gegenteil.

Im Februar kommt es zur Verhandlung. Für den Anführer der Gruppe wird die Todesstrafe beantragt, die anderen werden als "als extrem gefährliche, reaktionäre, eingefleischte Feinde, als Agenten des Vatikans und Verräter der arbeitenden Bevölkerung" hingestellt und bekommen hohe Gefängnisstrafen. Der 23jährige Ordensmann faßt 12 Jahre aus!

Im ersten Konzentrationslager bekommt Anton Srholec die Nummer A-03401.

Nach einigen Monaten landen Antonio und sein Freund Janko im Jáchymov-Lager "Gleichheit". Mehr als 1.000 Männer sind hier interniert. Dem Lager ist ein Bergwerk angeschlossen: Uran, wichtiger Rohstoff für den kalten Krieg, bei dessen Abbau die jungen Gefangenen gezwungen sind, ihr Leben zu riskieren.

Bald wird der junge Antonio zum versierten Bergmann, als hätte er nie im Leben etwas anderes gemacht. Der Weg im Käfig hinunter bis zum zwölften Schacht ist weit: mehr als 1000 Meter, die Arbeit ungemein anstrengend, das reine Erz bleischwer, das Gas und die Strahlung lebensgefährlich. Die Felsbrocken in den Schächten können einen jederzeit erschlagen. Das Essen reicht gerade zum Vegetieren und im Winter herrscht sibirische Kälte.

Zu den Lagergeheimnissen, in die er bald eingeführt wird, gehört der geheime Priester, der von den Gefangenen wie eine Bienenkönigin beschützt wird. Tief unten, wo die Aufsicht lockerer ist, wird Anton in einem der halb vermauerten, stillgelegten Schächte, zu einer Messe eingeladen: unglaublich einfach, aber wunderbar bewegend, voll Glaube und Inbrunst. Die erste Kommunion nach vielen Monaten!

Im Lager sind etliche Ordensmänner, Salesianer, Jesuiten, Lazaristen, und Theologiestudenten inhaftiert. Es gibt heimliche Bibelrunden, es wird Rosenkranz gebetet. Anton Srholec organisiert den "lebendigen Rosenkranz":15 Geheimnisse gibt es beim Rosenkranzgebet; Jeweils 3 x 5 Männer beten täglich ein Geheimnis, (denn mehr als 5 Männer dürfen im allgemeinen nicht zusammentreffen). Jeden Monat wird gewechselt. Rose wird so eine Gruppe genannt. Acht solcher Rosen gibt es im Lager.

Pater Antonio erinnert sich: "Das gab uns eine große innere Kraft: Du bist nicht allein, wir sind zusammen. Es half, das Gefühl der Einsamkeit und der Erniedrigung zu überwinden."

Eines Tages findet man bei ihm ein religiöses Buch. Die Folge:14 Tage Bunker ohne Licht, unbeheizt und fast kein Essen. Sein tiefer Glaube hilft ihm zu überleben. Andere verlieren hier Verstand und Gesundheit. Diese Erinnerung gehört zu den schlimmsten aus dieser Zeit.

Zu den schönsten gehört die Ökumene, die im Lager gelebt wird: Als wirkliche Brüder teilen sie alles, beschützen einander und stehen einander in schlimmen Momenten bei: "Die Freude darüber, daß wir gelernt hatten, selbst das Letzte miteinander zu teilen, die Freude, die sich hinter den ungeschickten Worten verbarg, mit denen wir versuchten, unser Verhältnis zu uns selbst, zu Gott und der Welt auszudrücken, die Freude, daß sich unsere Herzen und Überzeugungen zu einem einzigen Gesang verbanden - solche Augenblicke durchstrahlten unser Leben so stark, daß wir danach wieder weitergehen konnten, auch wenn wir allein waren, auch wenn es dunkel war, auch wenn nur noch der Leidensweg vor einem lag."

In seiner herzlichen, ruhigen und liebevollen Art erklärt mir P. Srholec ganz einfach: "Ich bemühte mich, mein ganzes Leben zum Lob Gottes und des Lebens werden zu lassen. Das Christentum als beispielhaftes Leben weiterzugeben, war meine Arbeit im Lager."

Das fängt bei Hilfsdiensten, wie Brennholz auch unter lebensgefährlichen Umständen besorgen, an und reicht von Gefälligkeiten bis zu Gesprächen, in denen Antonio versucht, Hoffnung, Verständnis, Zusammengehörigkeit und gute Laune zu verbreiten. Wie gern seine Mitgefangenen den jungen Mann haben, zeigt folgende Episode im Buch: Erschöpft schläft Antonio auf dem Bett eines Kameraden ein. Statt ihn zu wecken, bleibt dieser bei ihm sitzen: "Warum hast du mich nicht geweckt?" fragt ihn Antonio nachher. "Neben dir sitzt es sich gut, auch wenn du schläfst" antwortet jener.

Für die Seminaristen ist das Lager wie eine große Missionsstation. So wie Jesus, der mit den Menschen gelebt hat, ihnen zugehört, mit ihnen gesprochen und ihnen geholfen hat, so machen es auch die jungen Seminaristen. "In einer Zeit, in der die Klöster aufgelassen worden waren, wurden die Gefängnisse zu Schulen des Gebets, der Demut und der Armut, in denen Tausende von Menschen bescheiden und nur auf Gott angewiesen lebten." Viele Menschen haben sich in den Lagern bekehrt .

Große Freude bereiten auch Antonio die Besuche, die nur sehr selten sind und sehr kurz. Bevor sich seine Mama ausweinen kann, ist die Besuchszeit schon wieder vorüber. Doch er hat sie gesehen und ihre Fingerspitzen durch das Gitter berühren können.Vor den Spitzeln, die in fast jede Baracke eingeschleust werden, muß man sich in Acht nehmen. Antonio bekommt das mehrmals zu spüren: Eines Tages wird über die Gründung einer Pfadfindergruppe gesprochen. Schon am nächsten Tag holt ihn eine Eskorte ab und bringt ihn mit verbundenen Augen in ein anderes Gefängnis. Man läßt ihn vorerst schmoren, um seine Angst zu schüren: 14 Tage Einzelhaft, die der Ordensmann im Gebet verbringt: "Ich komme in einen Zustand, in dem ich über nichts mehr nachdenke, ich lebe nur erfüllt von Liebe und Frieden. Reglos wie eine Statue, glücklich, daß mich Gott liebt, er ist in mir und ich bin in Ihm."

Unfaßbar: trotz widrigster Umstände, nicht ahnend, was ihn an Strafen erwartet, ist der junge Mann glücklich. Nach zwei Wochen wird er verhört. Er soll die Verschwörung zugeben, läßt sich aber nicht provozieren, gibt nichts zu, schaut dem Ankläger stets in die Augen und betet für ihn. Trotz aller Einschüchterung bleibt er ruhig, der andere weicht seinem Blick immer mehr aus. Drei Tage später ist er wieder zurück im Lager. Von den Kameraden wird er begrüßt, als käme er aus dem Jenseits...

1960 gibt es eine große Amnestie, auch für politische Häftlinge. Antonio ist unter denen, die freigelassen werden. Nach zehn Jahren ist er wieder zu Hause bei den Eltern, "die vor Freude weinten, als ob es regnete." Theologie zu studieren, ist offiziell verboten. Bei seiner Vergangenheit findet er zunächst nur in einer Zementfabrik Arbeit.

Janko, sein Freund aus dem Lager, der todkrank entlassen worden war, liegt damals im Spital. Antonio besucht ihn und ist tief beeindruckt: Janko hat allen Peinigern verziehen, beschuldigt keinen. Das Kreuzzeichen auf die Stirn des Freundes ist Antonios Abschied von ihm. Eine Woche später ist er tot, gerade 28. Das Buch "Licht aus der Tiefe" ist auch ein Zeugnis dieses jungen Mannes.

Nach der Zementfabrik arbeitet Anton Srholec an einem Hochofen. In seiner Freizeit lernt er Sprachen, studiert heimlich Theologie und legt im Geheimen Prüfungen bei Priestern ab. 1969 - Dubcek ist an die Macht gekommen - bekommt er einen Paß und eine dreimonatige Erlaubnis, in Italien Theologie zu studieren. Von Italien aus ersucht er um eine einjährige Aufenthaltverlängerung. Er möchte in Turin zum Priester geweiht werden.

Statt zwölf werden ihm aber nur zehn Monate bewilligt.Die Kommunisten haben mittlerweile die Grenzen wieder gesperrt. Um dennoch zu seiner Priesterweihe zu kommen, schicken seine Mitbrüder ihn nach Rom, wo Papst Paul VI. gerade sein 50 jähriges Priesterjubiläum feiert und zu diesem Anlaß Priester ordiniert. Pater Antonio lacht, als er diese Episode erzählt: "So habe ich also den Kommunisten zu verdanken, daß ich vom Papst zum Priester geweiht wurde. Sie haben mich praktisch dem Papst in die Hände getrieben. Es war wunderschön, ein richtiges Wunder."

Obwohl er dank seiner Sprachkenntnisse im Ausland bleiben könnte, treibt ihn die Liebe zu seinem Volk wieder in die Heimat zurück. Unfaßbar für die Kommunisten. "Also doch ein vatikanischer Spion!", werfe ich ein. Richtig! Genau das vermuten die Kommunisten! Also keine Pfarre in der Stadt, sondern Dienst als Messner in der Kirche "Blumenthal" und Aushilfe bei Messen.

Sein Telefon wird überwacht, seine Predigten mit dem Tonband aufgenommen. Wer weiß, meine ich, wieviele Kommunisten sich beim Abhören der Predigten bekehrt haben! Hunderte Studenten besuchen seine Messen und sind begeistert. Das paßt den Kommunisten nicht und sie schicken ihn in eine Landpfarre, wo er15 Jahre lang wirkt, bis zu dem Tag als er, ausgestattet mit selbsgebastelten Lautsprechern zur Feier des 1100 Todestages des hl. Method in Velehrad, die ganze Nacht eine Viertelmillion Menschen lautstark zum Beten und Singen annimiert.

Man entzieht ihm die Genehmigung, als Pfarrer zu wirken. Antonio wird nun wieder Arbeiter, diesmal in einem Spitalslager.

Als 1989 der prominente Katholik Jan Carnogursky ins Gefängnis muß, erklärt P. Anton, dieser Prozeß sei im Grunde genommen gegen die Kirche gerichtet. Und als eine Woche später die Revolution ausbricht, steht der Pater an den Barrikaden, um das Volk und die Menschenrechte zu verteidigen. Das verlangt Mut, denn der Ausgang der Ereignisse ist ja noch offen. Eindringlich erklärt mir P. Srholec: "Jeder Christ muß Mut haben, braucht Tapferkeit." Er jedenfalls hat diesen Mut oft genug bewiesen.

Nun ist der Pater seit einigen Jahren in Pension, engagiert sich im slowakischen Helsinki-Ausschuß für die Menschenrechte und wirkt bei einer Reihe von sozialen Organisationen mit. Er hält Vorträge, in denen er Fragen der Politik aus christlicher Sicht behandelt oder das viele Leid, daß Tausende Slowaken unter dem Kommunismus zu tragen hatten in Erinnerung ruft, damit die Welt sich nicht auf neue verhängnisvolle Utopien einläßt.

Vor allem aber nimmt er sich der Obdachlosen an. Er, dem selbst so lange die Würde vorenthalten wurde, möchte nun diesen Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen. In einem Vorort von Bratislava hat er ein Heim für etwa 20 Obdachlose errichtet, das ich mit ihm besucht habe. Unterstützt von einer Mitarbeiterin sorgt P. Srholec für seine Schützlinge wie ein Vater in einem sehr einfachen Haus, so gemütlich es eben geht und mit einem schönen Garten. Man spürt: Die Menschen fühlen sich hier angenommen. Jeder der Bewohner bekommt drei Schlüsseln als Zeichen des Vertrauens, um seine Verantwortung anzusprechen. Wer arbeiten kann, dem verschafft der Pater eine Arbeitsstelle. Das trifft vor allem auf junge Strafentlassene zu. Obwohl keinerlei religiösen Veranstaltungen vorgeschrieben werden, wirkt doch das Vorbild des Paters, der die tätige Liebe Christi versinnbildlicht. Mancher vorher Heimatlose hat sich auf diese Weise hier bekehrt. Jede Taufe eines solchen "verlorenen Sohnes" ist dann ein großes Fest.

Wieder im Bus zurück nach Wien versuche ich zu formulieren was diesen Mann so besonders kennzeichnet: Er ist mit seiner Vergangenheit ausgesöhnt, hat den Menschen, die ihn gedemütigt und verletzt haben, verziehen, hat sich sein Leben lang bemüht, mit Gottes Hilfe seinen Mitmenschen, vor allem den besonders Hilfsbedürftigen, den - scheinbar - geringsten Brüdern zu dienen. In ihm bin ich einem weisen und gütigen Mann begegnet.

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