VISION 20005/2020
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Liebe Leser

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Umkehren!
Im Artikel „Den Frieden suchen, ... "(Vision 4/20) wurde treffend der gegenwärtige Zustand unserer Zivilisation analysiert. Diese versinkt immer mehr in einer fortschreitenden Gottlosigkeit. Ihre Abhandlung lässt uns jedoch in diesem Drangsal nicht alleine, sondern zeigt uns den Weg, der aus dem Irrgarten moderner Ideologien herausführt. Es ist der Glaube und das Bekenntnis an unseren dreifaltigen Gott.
Dr. Klaus Kunze,
A-4531 Kematen

Ein wahres
Schatzkästchen
Die Ausgabe von Vision2000 mit dem Schwerpunkt „Der Friede sei mit euch!“ ist ein wahres Schatzkästchen. Die vielen und wunderbaren Lebensbeispiele, die aus dem Frieden mit Gott hervorgehen, können Trost, Hilfe in allen Nöten und ein Ansporn sein, das Leben neu mit Gott zu beginnen. Solange man lebt, ist es nie zu spät. Nur der Friede, der in Gott begründet ist, kann von Dauer sein und wirklich Frucht bringen. Ob es sich nun um den Frieden in der Welt oder um den Frieden im Herzen handelt. Die allerseligste Jungfrau und Got­tesmutter Maria nannte in Fatima den täglichen Rosenkranz als Weg zu jeglichem Frieden. Wer dies befolgt, sich ihrem Unbefleckten Herzen anvertraut wird den Weg in das Herz Ihres Sohnes Jesus Christus finden, dort wo der wahre Friede ist.
Franziska Jakob, E-Mail

Papayas mit Covid-19
Jeden Tag verfolgen wir gespannt und verängstigt die aktuelle Entwicklung der Corona-Test­ergebnisse. So auch Tansanias Präsident John Magufuli, der an den Testergebnissen zweifelte. Jedenfalls griff er zu einer außergewöhnlichen Überprüfung der Covid-19-Testverfahren in seinem Land. Er veranlasste Proben von Pflanzen, Tieren und sogar Motoröl zu nehmen. Mit menschlichen Namen und Personalien versehen, ließ er diese in Labors senden und auf Covid-19 testen. Die teilweise positiv ausgefallenen Testergebnisse belegen zweifelsfrei die Berechtigung seines ungewöhnlichen Untersuchungsauftrags. Magufuli fragt deshalb u.a. bei der WHO nach, was das bedeute: „Müssten nun Papaya und Ziegen auch in Isolation?“ Er ruft nun Wissenschaftler und Spezialisten seines Landes, aber auch weltweit auf, ihre Unbestechlichkeit unter Beweis zu stellen, um alle „Unsinnigkeiten“ zu entlarven. Fake News? Hörte und las man deswegen nichts darüber bei uns in den seriösen Medien? Was meinen unsere Experten dazu?
Walter Koren, E-Mail

Betroffen vom
Schweigen der Hirten
Danke für die Orientierung in dieser Zeit der Verwirrung. Johannes Hartl, Gründer des Gebetshauses in Augsburg, hat bei einem Symposium (in Heiligenkreuz?) einmal gesagt: „Ohne Vision verwildert das Volk.“
Danke auch an Alexa. Gerade in dieser Zeit brauchen wir glaubwürdige Zeugen, danke für ihre Portraits.
Was mich in dieser Zeit betroffen macht, ist das Reden, aber noch mehr das Schweigen unserer Hirten. Ich vermisse den Aufruf zur Umkehr, sowie die Nachholung der Osterbeichte.
Franz Maderegger, E-Mail

Heilig-Haupt-Andacht
Die Andacht zum heiligsten Haupt Jesu ist eine von Gott sehr gewollte Andacht. Hervorzuheben ist die Andacht zum „Haupt Christi, Sitz der göttlichen Weisheit“ und die Botschaften mit Verheißungen an die Dienerin Teresa Higginson, die von unserer heutigen Zeit sprechen und insbesondere für unsere Zeit gedacht sind.
Ich beziehe mich auf den Beitrag, Ausgabe 4_20, Seite 18: Gebets­initiative in Corona-Zeiten: Die Heilig-Haupt-Andacht in Klagenfurt. Die Andacht zum Haupt Jesu ist nicht neu, jedoch brennend aktuell und notwendig. lhr abgedruckter Bericht handelt über die traditionelle Heilig-Haupt-Andacht in Klagenfurt und über den davon ausgehenden großen Segen und festgestellten Schutz während schwerer Cholera-Zeiten. Die Andacht zum heiligsten Haupt Jesu hat hohen Sühnewert und ist zudem mit großen Versprechen, mit der Rettung vieler zum wahren Glauben sowie der Minderung der Strafen und der unvorstellbaren Barmherzigkeit Gottes verbunden.
Klara Riegger
D-81539 München

Verharmlosung
von Covid-19
Die Darlegungen in Vision2000 3/20 Seite 9 „Eine Bedrohung wie viele andere auch“ haben sich in der Zwischenzeit ja offensichtlich als nicht mehr haltbar herausgestellt. Ich rege daher an, dass Sie in der nächsten Ausgabe eine Richtigstellung bzw. eine Aktualisierung der Faktenlage abdrucken. Ich begrüße eine Vielfalt an Meinungen, aber nicht eine missinterpretierte/verfälschte Darstellung von Fakten. Besonders krass ist das Zitat „Egal, welche Maßnahmen ergriffen werden – die Infektionskurve sinkt“.
Ich begrüße die Hauptaussage der Ausgabe 3/2020 „Fürchtet euch nicht“, halte es aber für gefährlich, die Furchtlosigkeit durch Verharmlosung zu erreichen.
Konrad Mayer, E-Mail
Ich bleibe bei der Feststellung: Eine Bedrohung wie andere auch. Damit wird das Geschehen nicht verharmlost, aber relativiert, was auch die Zahlen zeigen: Vergleicht man die Todeszahlen über die Jahre hinweg, unterscheiden sich die heurigen nicht wesentlich von denen der Vorjahre. Dass man weiterhin Infektionen „nachweist“, hängt mit der enormen Zahl an Untersuchungen zusammen: Bisher 1,24 Millionen in Österreich! Noch nie wurde so intensiv nach einem Virus gesucht. Dass man fündig wird, überrascht nicht, da wir alle mit Viren leben. Würde man andere suchen, würde man auch sie finden. In Spitalsbehandlung befanden sich am 14.9. 255 Personen (19 Prozent vom Höchstwert im April, also ein deutliches Absinken). In Österreich sind somit 0,0023Prozent der Bevölkerung wegen Covid in Spitalsbehandlung. Denn die meisten positiv Getesteten sind symptomfrei.

Umkehren!
Im Artikel „Den Frieden suchen, ... "(Vision 4_20) wurde treffend der gegenwärtige Zustand unserer Zivilisation analysiert. Diese versinkt immer mehr in einer fortschreitenden Gottlosigkeit. Ihre Abhandlung lässt uns jedoch in diesem Drangsal nicht alleine, sondern zeigt uns den Weg, der aus dem Irrgarten moderner Ideologien herausführt. Es ist der Glaube und das Bekenntnis an unseren dreifaltigen Gott.
Dr. Klaus Kunze,
A-4531 Kematen



Exkurs ins Mittelalter
Ich weiß nicht, ob es wichtig ist – aber diese Dame meint wohl Benedikt XVI. und nicht Benedikt VI. († Juli 974, Anm.), der wurde durch die Adeligen seines Amtes enthoben und in der Engelsburg eingesperrt. Sein Nachfolger (in Wirklichkeit Gegenpapst!) ließ ihn gegen Bezahlung ermorden... Das waren die „guten alten Zeiten“ als noch wirklich alle gläubig waren. (???) Nur als Randbemerkung!
Sr. Dominika Duelli ,
A-6020 Innsbruck
Dieser Fehler ist tatsächlich der Leserbriefschreiberin unterlaufen. Dass er aber seinen Weg bis in die Printausgabe finden konnt, ist uns anzukreiden. Das Gute daran: Er war Anlass für eine kurze Lektion in Kirchengeschichte.

Über Gebühr
aufgebauscht
Bis zum 21. Juli dieses Jahres sind global gezählt noch nicht einmal zwei von je 1.000 Erdbewohnern an „Corona“ erkrankt, etwas über 600.000 daran verstorben. Dem gegenüber stehen seit Jahresanfang über 32 Millionen Sterbefälle durch alle anderen Todesursachen. In Österreich verstarben bisher knapp 700 von bald 9.000.000 Einwohnern (an Corona, Anm.). Da kann man schon sagen, dass das Thema durch die Medien über Gebühr aufgebauscht worden ist und noch wird, begierig stürz(t)en sie sich auf ja tatsächlich aufgetretene Schwerpunkte oder „hotspots“ wie Ischgl, Mailand und Bergamo, Madrid, das Brooklyn Hospital in New York und das Amazonasgebiet, um die Ereignisse dort sensationell darzustellen.
Vielleicht waren manche behördliche Maßnahmen überzogen, sicher viele Schließungen. Aber Hände häufig waschen, Gesichtsschutz tragen und Abstand halten sind schon vernünftige Anordnungen (wenngleich das Letztgenannte der menschlichen Natur sehr zuwiderläuft). Und dass die „Spaßgesellschaft“ an die Sterblichkeit eines/einer Jeden erinnert wurde und wird, der Übermut vieler gedämpft, ist auch ein begrüßenswerter Nebeneffekt, entspricht der einst als Tugend gerühmten Gottesfurcht.
Dr. Franz Rader, E-Mail

Gesprächsrunde zum Thema Pandemie
Vielen Dank, dass Sie sich auch in diesen seltsamen Zeiten nicht von Hysterie ergreifen lassen und sich weiterhin um Verhältnismäßigkeit bemühen. Da ich das Vorgehen der Regierung, aber auch der Kirche mit großer Skepsis sehe, und ich auch in den Medien keinen brauchbaren Ansatz für eine fruchtbare Diskussion erkenne, wie wir einen „modus vivendi“ für die Zukunft finden können, habe ich meine Freunde, darunter viele Musikerkollegen (ich bin selbst Geiger) und auch einige bekennende Katholiken, zu wöchentlichen Gesprächsrunden im Schweizerhaus gebeten. Diese Treffen finden seit 15. Juli jeweils mittwochs ab 16 Uhr in Form eines offenen Tisches statt und sollen einerseits diejenigen ermutigen, die durch die einseitige mediale Indoktrinierung verunsichert sind, andererseits auch die Diskussion mit denen fördern, die tatsächlich über die Gefahr dieses Virus besorgt sind. Vor allem sollen sie ein Nährboden für konstruktive Initiativen sein, die die weitere Entwicklung der Dinge positiv beeinflussen könnten.Wer immer kommen möchte, soll sich einfach bei mir melden! Jedenfalls vielen Dank für Ihr segensreiches Wirken!!
Dominik Hellsberg
 dominik.hellsberg@gmx.net

Seelennahrung
Da ich heuer von Brasilien zurückversetzt worden bin in mein Mutterhaus, möchte ich gerne meine Zusendungsadresse ändern. Darum möchte ich meine neue Adresse angeben…
Ein ewiges Vergelt’s Gott für die Mühen, und noch mehr für Ihre sehr gute Zeitschrift, die nach mir immer in meiner Gemeinschaft die Runde macht und immer gute Information und auch Seelennahrung ist!
Sr. Maria Marcella, E-Mail

Sich bedingungslos Gott anvertrauen
Zu dem Artikel „Zehn Schlüssel für den Frieden im Herzen“ mit dem Untertitel „Sich bedingungslos Gott anvertrauen“ darf ich Ihrer Leserschaft nachstehend genannte Ergänzung bzw. Anregung mitteilen: Der „Hingabeakt ,Sorge Du’“ des heiligmäßigen Priesters Don Dolindo Ruotolo wurde ihm vom Himmel nach großen Hürden eingegeben als unbedingtes Vertrauen und Hingabe an Gott in jeglicher Notlage. (Siehe dazu S. 10-11, Anm.)
Aber auch die weisenden Worte unseres Herrn an Faustina Kowalska „Mein Jesus, ich vertraue auf Dich!“ können dieselbe Hilfe bedeuten und erbringen. Auch Klaus von Flüe hat ein entsprechendes Hingabegebet verfasst. Analog zu dem von Ihnen zitierten Paulus-Brief an die Philipper 4,6f grüße ich die Leser herzlich.
Josefa Langwald
Lechowo, Polen

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