VISION 20001/2005
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Wie ich anbete

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Wenn ich zu Jesus komme, kniee ich meist nieder und spreche das Gebet, das der Engel in Fatima die Kinder gelehrt hat: Mein Jesus, ich glaube an dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich, ich bete Dich an und ich danke Dir - auch stellvertretend für alle, die nicht an Dich glauben, nicht auf Dich hoffen, Dich nicht lieben, weil sie Dich nicht kennen, Dir nicht danken und besonders auch für jene, die nicht zur Anbetung kommen können, weil sie krank sind, nicht die Möglichkeit haben, ihrer Arbeit nachgehen müssen oder für die vielen Mütter, die kleine Kinder zu betreuen haben. Meist versuche ich eine Zeit der Stille zu halten, was mir in den ersten Jahren zugegebenermaßen nicht gelungen ist. Ich versuche, einfach nur zu hören. Sehr gerne bete ich in der Gegenwart des Herrn auch den Rosenkranz. Manchmal betrachte ich die Leiden des Herrn oder denke über zu treffende Entscheidungen und Probleme nach und frage Jesus dabei um Rat. Jesus spricht ganz wenig, aber was Er mir sagt, bemühe ich mich auch umzusetzen. Wenn ich sehr müde, traurig oder einsam bin, setze ich mich im Geist zu den Füßen Jesu, lege meinen Kopf in Seinen Schoß und genieße einfach nur Seine Nähe.

RS

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