VISION 20002/2006
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Liebe Leser!

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Wie jedes Jahr wollen wir Ihnen in der 2. Ausgabe des Jahres einen Überblick über die Finanzgebarung des Vorjahres geben. Schließlich sind ja Sie als Spender die Financiers des Unternehmens. Unsere Einnahmen (fast ausschließlich Spenden) betrugen 133.629 Euro. Herzlichen Dank allen Spendern! Da wir Ausgaben von 140.378 Euro hatten, ergab sich diesmal ein Loch von 6.749 Euro. Keine Sorge, wir stehen nicht vor dem Konkurs, verfügten wir doch über einen Polster aus dem Jahr 2004. Damals gab es einen Spendenüberschuß. Der Herr sorgt eben dafür, daß sich immer alles gerade ausgeht.

Nun zur Struktur der Ausgaben: 45,5% der Mittel gingen in den Druck, 25% den Versand und 6% in die Miete. Weil der überwiegende Teil der Arbeit ehrenamtlich erfolgt - an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an unsere Autoren, die durchwegs kein Honorar verlangen! -, liegen unsere Personalkosten bei nur etwa 13%. Nochmals herzlichen Dank für die seit so vielen Jahren treue Unterstützung. VISION 2000 ist damit ein Musterbeispiel für eine von Laien getragene, missionarische Initiative.

Soweit der jährliche Rechenschaftsbericht. Erfreut durften wir feststellen, daß die letzte Ausgabe mit dem Islam-Schwerpunkt auf großes Interesse gestoßen ist. Sie ist mittlerweile “ausverkauft" und wir konnten nicht alle Nachfragen befriedigen. Schon wurde die Frage laut, ob wir nicht eine Sondernummer zum Thema “Islam" machen sollten. Was halten Sie davon? Würden Sie Interesse an Exemplaren zum Weitergeben und Werben haben? Rufen Sie uns an oder teilen Sie es uns schriftlich mit. Wenn genug Interesse besteht, würden wir ein 16seitiges Sonderheft in einer Auflage von 10.000 Stück drucken. Das letztes Sonderheft zum Thema “Esoterik" war ein großer Erfolg.

Viele von Ihnen, liebe Leser, haben sicher schon vom Tod von Karin Struck erfahren. Wir möchten ihrer an dieser Stelle noch einmal gedenken, war sie doch eine jener Personen, die meine Frau portraitiert hat (2/96), mit der wie freundschaftlich verbunden geblieben sind. Ihren
opferbereiten Kampf gegen die Abtreibung haben wir immer bewundert. Sie hat in dieser entscheidenden Frage eine Konsequenz an den Tag gelegt, die vorbildlich ist. Ihr jahrelanges Ringen mit der Krebserkrankung hat ihr tiefe Einsichten in den Stellenwert des Leidens eröffnet, die sie in ihrem letzten Interview (VISION 3/05) eindrucksvoll artikuliert hat. Nicht nur für diese Aussagen sind wir ihr zutiefst dankbar.

Zuletzt darf ich Ihnen noch viel Segen für die eben begonnene
Fastenzeit wünschen und viel Freude für jenen Tag, an dem wir die Auferstehung Christi feiern.

Christof Gaspari

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