VISION 20003/2018
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Leserbriefe

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Geschlechter­spezifische Sprache
Es ist paradox, wenn man einerseits die Gleichberechtigung der Frau anerkennt, aber andererseits ihnen die Gleichberechtigung in der Sprache verweigert. Das ist sowohl schizophren als auch ein Zeichen dafür, dass es immer noch Leute in der Gesellschaft gibt, die in Wirklichkeit die Gleichberechtigung nicht akzeptieren wollen. Denn die Argumente, die gegen eine geschlechterspezifische Sprache vorgebracht werden, sind absurd. Wenn z.B. behauptet wird, dass sie zur Sprachverwirrung, zu Sprachkonflikten und zu Sprachproblemen führen würden. Das ist, gelinde gesagt, blanker Unsinn. Wie soll das zur Verwirrung führen, wenn man jetzt z.B. nicht nur Politiker, sondern auch Politikerin sagt, Arzt und Ärztin, Beamter und Beamtin, Architekt und Architektin, Richter und Richterin (…) Deshalb sind Ihre immer wiederkehrenden Angst-, Bedrohungs- und Verwirrungsszenarien, wenn es um die geschlechterspezifische Sprache in Ihrer Zeitschrift geht, absurd und frauenfeindlich und widersprechen in eindeutiger Weise der heutigen Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Heinrich Huber, E-Mail
Es war die Académie Française, die Wächterin über die französische Sprache, die wir zur heute gepushten Schreibweise zitierten: „Die Vervielfachung der orthographischen und syntaktischen Zeichen, die sie mit sich bringt, führt zu einer gebrochenen Sprache, die sich in ihrem Ausdruck uneinheitlich darstellt und Verwirrung stiftet, die bis zur Unlesbarkeit führt.“ Wir sehen das auch so.

Herzlichen Dank
Herzlichen Dank für diese wertvolle Zeitschrift, die Sie mir, und dadurch auch den Christgläubigen meiner Pfarrgemeinde, regelmässig schicken!   Möge der Sieg Christi über Tod und Sünde, den wir vor allem dieser Tage feiern, Ihnen die Freude bereiten, immer mehr Menschen zum  Bekenntnis des Apostels Thomas geführt zu haben:  Mein Herr und mein Gott!  
Pfr. Bonaventura Dumea,  
Biled, Rumänien

Am Scheideweg
Die Menschheit steht heute an einem Scheideweg wie nie zuvor. Nur Gebet und Buße zusammen mit einem großen Glauben an die Macht Gottes können die Welt noch retten. Die effektivste Waffe gegen Krieg und Terror ist der Rosenkranz. Wir haben die Wahl wie damals in Ninive: entweder Selbstzerstörung oder Umkehr zu Gott. Im Aufruf zur Buße wird der Menschheit noch eine Chance gegeben, da es kein unabänderliches Schicksal gibt. Glaube und Gebet sind Mächte, die in die Geschichte eingreifen können! Bekehrung und Buße sind eine ständige Forderung des christlichen Lebens. Die gesamte Heilige Schrift spricht davon. Die Zeichen unserer Zeit sind offene Gottlosigkeit und Gehen in die entgegensetzte Richtung. Die Sünde hat sich unter dem Deckmantel der Toleranz eingenistet. Gebet, Buße und Umkehr werden den künftigen Gang der Geschichte beeinflussen. „Groß ist die Macht eines Heeres, das nicht das Schwert, sondern den Rosenkranz in den Händen hält.“ (Pius XII.)
Inge Kitzmüller, A-1030 Wien

Über das Weihwasser
Das Weihwasser, mit Glauben und Vertrauen gebraucht, ist über­aus segensreich für Leib und Seele und ebenso hilfreich für die Seelen im Fegefeuer. Wenn man daher mit Weihwasser entweder sich, eine gegenwärtige oder eine abwesende Person besprengt, so steigt gleichsam von neuem das Gebet der Kirche zum Himmel empor und zieht Gnaden auf jene Personen herab, die mit geweihtem Wasser besprengt werden. Das Weihwasser verscheucht die Gewalt der bösen Geister, daher das Sprichwort: ,,Der fürchtet dies oder jenes wie der Teufel das Weihwasser.“  Ein Christ sollte nie auf längere Zeit das Zimmer oder die Wohnung verlassen, ohne das Weihwasser zu entnehmen in dreifacher Absicht: für sich und seine Angehörigen, damit der Heiland sie vor allem Schaden des Leibes und der Seele bewahre; für die sterbenden Sünder, damit Gott ihnen noch in der letzten Stunde Bekehrung gewähre; und für die armen Seelen im Reinigungsort. Wieviel Heil und Segen, wie viele Verdienste und Gnaden würden wir durch diese kleine Übung uns selbst und anderen gewinnen und uns dadurch viele Fürbitter im Leben, Sterben und fürs Fegfeuer erwerben…
Markus Pichler, Ludesch

Zu viel über Ehe
und Familie
Ich bin seit vielen Jahren Leserin von VISION2000. Anfänglich war ich sehr begeistert davon und habe diese Zeitschrift auch weiterempfohlen. Seit einiger Zeit bemerke ich aber mit Besorgnis, dass die Blattinhalte nicht treu mit der Öffnung und Weiterentwicklung der Weltkirche mitgehen. Ja, manchmal sogar Opposition zur Meinung des Papstes bezogen wird – siehe Amoris laetitia. Da hat endlich ein Papst Visionen, und eine Zeitschrift, die diese zum Titel hat, geht nicht mit?
Ein weiterer Punkt ist für mich persönlich das ewig wiederkehrende Thema von Ehe und Familie. Wenn der Auslegung des Evangeliums genügend Platz geboten wird, dann ergibt sich die richtige Sicht auf dieses Thema fast von selbst. Allerdings kommt in dieser Zeitschrift das erstere zu kurz und das zweite Thema wird einfach oft wiederholt, auch wenn aus verschiedenen Blickwinkeln. Christen sollten aber in erster Linie Kenner des Evangeliums sein, jedenfalls ist das meine Meinung.  
G.K, E-Mail
In jeder Ausgabe kommt Papst Franziskus zu Wort.  Und was Ehe und Familie anbelangt: Sie werden heute konsequent demontiert. Dem treten wir konsequent entgegen und halten uns an die Lehre der Kirche.

Zeugnis geben
Jesus sagte einst von sich – und dieses Wort gilt für alle Zeiten, auch in unserer: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich!“ Schenken wir diesem bekannten Wort von Jesus besondere Beachtung, denn dieser sein „Anspruch“ ist wie ein Leuchtturm, ja ein sicherer Hafen in unserer stürmischen Zeit, die geprägt ist von „neuen, irreführenden Wahrheiten“. Bedenken wir außerdem: wenn wir Jesus in der hl. Kommunion empfangen, so können wir am richtigen Weg bleiben, in der Wahrheit sein und das Leben in uns haben. Sein Hl. Geist kann in uns wirken und Frucht bringen. Wenn ein Mensch wirklich die Wahrheit sucht, so kann er nur bei Jesus Christus landen!
Anna Rosenfeld, 1030 Wien

Eine Begleiterin
Würde mich freuen, auf diesem Weg eine nette gläubige Frau kennenzulernen, die sich vorstellen kann, einer etwas gehbehinderten Pensionistin aus dem Raum Linz ab und zu Zeit zu schenken für einen kleinen Ausflug ins Grüne mit geistlichem Austausch.
Meine Tel. Nr. 0664 5816 804

Und prüfe uns nicht
Mir gefällt die Erklärung von Herrn Ritter (über die Vaterunser-Bitte: „Führe uns nicht in Versuchung“ in VISION 2/18, Anm.) sehr gut. Das Zeitwort evpei,razen (epeirazen) kommt auch in Gen 22,1 vor und wird dort von der Einheitsübersetzung mit: „stellte (Gott Abraham) auf die Probe“ übersetzt und nicht wie bei Luther mit: „versuchte“. In der Bitte könnte es daher auch heißen: „und prüfe uns (unseren Glauben) nicht“.
Dr. Hans Eisenhardt,
A-1220 Wien

Und noch einmal über die Versuchung
Was  die Vaterunser-Bitte (Führe uns nicht in Versuchung, Anm.) betrifft, hat die Aussage des Papstes sicher ihre Berechtigung, auch wenn dies für die Mehrzahl der Christen relativ unwichtig ist, da sie sich gar nicht näher mit solchen Fragen beschäftigen. Die aramäische Fassung lautet sinngemäß anders und auch P. Lapide verweist auf ähnliche jüdische Gebete hin. Auch der Grundtext spricht, wie Friedrich Ritter zurecht schreibt eher von einer „Prüfung“, welche die Menschen – leider – oft nicht bestehen…
Karl F. Schilling 3653 Weiten

Ein Funke
Es ist zwar schon 2018, aber dank Internet kann ich auch ihre älteren Editionen lesen. Beim Lesen des Artikels „Damit der Funke überspringt“ in Nummer 1/2017 fühlte ich wieder: Sie sind der Funke im deutschsprachigen christlichem Raum, der die Welt erwecken kann. Ich bete für alle Leute, die sich für diese Zeitschrift Mühe geben und trage mit finanzieller Unterstützung nach meiner Möglichkeit bei. Ihr Artikel „Untergetaucht im Licht“ hat mir sehr gefallen.  Ich möchte ihn gern in die slowakische Sprache übersetzen. Ich sammle solche Lebensgeschichten von verfolgten Christen auf meiner Webseite und übersetze sie. Ich lasse immer auch das Original in fremder Sprache dabei.
František Bašo, E-Mail,
https://www.mojakomunita.sk/en/web/persecutedchristians/other-world



Empfängnis verhüten
Zu den Themen Lebensschutz und Humanae Vitae in der jüngsten Ausgabe: Empfängnisverhütung war für frühere Generationen deshalb verwerflich, weil das menschliche Leben und der Fortbestand der Gemeinschaft bis ins 19. Jahrhundert durch hohe Mütter- und Kindersterblichkeit – jedes zweite Kind starb vor Erreichung der Pubertät – extrem gefährdet waren. (…) Eine Gemeinschaft, die damals Empfängnisverhütung als ständigen Lebensstil praktiziert hätte, wäre sehr bald im bedenklichen Maße geschrumpft. (…) Hatte es seit dem ersten Auftreten von Humanoiden bis etwa 1804 Millionen Jahre gedauert, bis die erste Milliarde menschlicher Weltbevölkerung erreicht war, so dauerte es bis zur zweiten nur noch etwa 125 Jahre, bis zur dritten eine längere Generation. Seither kommt mit jedem Dutzend von Jahren eine weitere Milliarde hinzu. (…) Wollen wir in einem Afrika, das ohne eindämmende Maßnahmen von heute knapp über 1,2 Milliarden Bewohnern in 30 Jahren auf 2,4 Milliarden, in 60 auf vier Milliarden wachsen würde, Hungersnöte von apokalyptischen Dimensionen in Kauf nehmen?
Dr. Franz Rader, Wien
Wir plädieren keineswegs für beliebige Vermehrung, sondern für verantwortete Elternschaft. Die Natürliche Empfängnisregelung ist ein ge­eignetes Mittel, sie zu leben, wie gerade auch Erfahrungen aus der Dritten Welt zeigen.

Bin jetzt frei von
Pornographie
Ich bin im Jahr 2005 wieder in die Kath. Kirche eingetreten, nach vielen Jahren des Austritts wegen Differenzen bei der Kirchensteuer. Ich erlebte eine wundersame Bekehrung und schöne Erlebnisse bei mehreren Pilgerreisen (Lourdes, Medjugorje). Der Glaube gab mir Kraft, meinen Alkohol- und Nikotinkonsum nach über 40 Jahren für immer zu beenden. Einzig meine dritte Sucht, die Pornographie, hatte mich nach wie vor im Griff. Es ging mir dabei nicht gut, aber ich wusste mir keinen Rat. Dann sah ich im Heft 2/18 der VISION2000 unter den empfehlenswerten Büchern das von Shelley Lubben. Ich bekam das Buch nach nur einem Tag und fing sofort zu lesen an. Am Karfreitag hatte ich schon mehr als zwei Drittel gelesen und spürte eine große Befreiung. Dieses Buch hat mich sehr berührt und meine große Sucht von 50 Jahren beendet. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, damit es vielen anderen zum Segen wird. Der Herr hat meine stillen Gebete erhört und mir geholfen. Dank sei Gott dem Herrn!
Harald Tschernitz, E-Mail




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