VISION 20004/2000
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Einleitung

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Es gab mehrere Impulse dazu, das Thema Jugend zum Schwerpunkt dieser Nummer zu machen. Da ist vor allem das Weltjugendtreffen mit dem Papst im August, zu dem wir alle Jungen, die noch unschlüssig sind, ob sie hinfahren sollen, animieren möchten. Denn es ist eine besondere Gelegenheit zu erfahren, daß sich heute weltweit eine neue Jugend für einen lebendigen Glauben begeistern läßt. Daß die Weltjugendtreffen nicht etwa Versammlungen um den “Megastar", Johannes Paul II. sind, zeigen die vielen anderen Gelegenheiten, bei denen der Aufbruch der Jugend zu Jesus erfahrbar wird.

Erst vor wenigen Tagen rief mich mein Freund Sepp an und erzählte vom Drei-Länder-Treffen im Gurker Dom: 4.000 Pilger aus Friaul, Slowenien und Kärnten waren gekommen - davon 2.500 Jugendliche! Oder das Pfingsttreffen des Loretto-Gebetskreises: 1.000 junge Menschen feiern und beten in Salzburg. Ich denke an die Taizé-Treffen, die ich in Wien miterlebt habe, an die Jugendtreffen in Medjugorje oder an jene der Gemeinschaft Emmanuel in Altötting und in Paray-le-Monial - alles Geschehen, bei denen der Heilige Geist tiefgehende Bekehrungen schenkt.

Aber es müssen gar nicht nur Großveranstaltungen sein: Wenn ich wochentags zur Mittagsmesse in den Wiener Dom gehe, staune ich immer wieder, wieviele junge Leute da mitfeiern, wieviele in der Anbetungskapelle anzutreffen sind. Die Kirche ist jung - trotz aller negativer Entwicklungen, die es selbstverständlich auch gibt. Lassen wir uns von den vielen Berichten über die vielen Fehlentwicklungen jedoch nicht den Blick trüben für all das Wunderbare, das Gott in unseren Tagen wirkt. Es wird entscheidend die Zukunft der Welt prägen.

Christof Gaspari

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