VISION 20002/2005
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Liebe Leser!

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Heute gibt es eine Premiere: Diese VISION-Nummer hat erstmals 32 Seiten. Da mir manche Leser aber schon gesagt haben, die üblichen 28 Seiten böten genug Lektüre für die zwei Monate, die jeweils zwischen den Nummern liegen, verspreche ich: Diese Ausweitung wird nicht zur Regel - auch wenn ich jetzt in Pension bin.

Bei dieser Gelegenheit muß ich ein Geständnis ablegen: Ich komme jetzt, da ich eigentlich mehr Zeit haben sollte, ebenso ins Schleudern mit der Fertigstellung der Nummer wie in den Jahren, als ich noch berufstätig war. Aber vielleich geht es den meisten Journalisten so: Man macht die Arbeit immer erst im letzten Moment. Das hat auch damit zu tun, daß wir bewußt keinem langfristigen Plan folgen. So wissen wir beispielsweise jetzt, da wir diese Nummer fertigstellen, noch keineswegs, was der Inhalt der nächsten sein wird. Wir wollen uns nämlich auch vom Heiligen Geist führen lassen.

In der letzten Ausgabe habe ich Ihnen, liebe Leser, versprochen, einen Finanzbericht über das abgelaufene Jahr zu liefern. Die Zahlen liegen mittlerweile vor, aber ich verschiebe den Bericht auf das nächste Mal, weil wir heute an dieser Stelle Frau Christa Meves hochleben lassen wollen. Sie ist vor kurzem 80 Jahre alt geworden. Ein Anlaß, ihr herzlich zu gratulieren und für Ihren lebenslange Einsatz zu danken.

Keine Frage, sie ist eine der prophetischen Gestalten unserer Zeit. Schon vor Jahrzehnten hat sie die Fehlentwicklungen im Bereich der Erziehung und der zwischenmenschlichen Beziehungen erkannt und Alternativen in ihren zahllosen Publikationen (mit Auflagen in Millionenhöhe) angeboten.

Es fehlt mir hier der Platz, ihr Werk angemessen zu würdigen. Das werden andere besser besorgen. Wir wollen ihr aber von hier aus für ihre jahrzehntelange Freundschaft aus der Entfernung Wien-Uelzen danken. Wann immer ich Frau Meves um einen Beitrag gebeten habe - die Antwort war: “Ja! Bis wann?" Und der Text kam dann meist früher als vereinbart. Welche Wohltat für den Redakteur! Und wir konnten uns darauf verlassen, daß sie den richtigen Ton treffen und aus dem rechten Geist Aussagen machen würde - auch in den Sendungen, die wir mit ihr bei Radio Maria gemacht haben. Auf Frau Meves ist einfach Verlaß. Nochmals Danke!

Bleibt mir, auch Ihnen, liebe Leser, zu danken: für Ihre Treue, Ihre engagierte Propaganda-Arbeit für die Zeitschrift, Ihre Bereitschaft, uns finanziell zu unterstützen.

Und ganz zum Schluß: Freuen wir uns gemeinsam auf das Fest der Auferstehung!

Christof Gaspari

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