VISION 20005/2002
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Liebe Leser!

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Und wieder einmal sind wir mit der Fertigstellung einer Ausgabe der Zeitschrift recht spät dran - Nachwirkung des Urlaubs bis Ende August. Wir haben ihn in der besonders schönen Landschaft der südlichen Steiermark verbracht. Dieser Aufenthalt bot nicht nur die Gelegenheit, einige Vision-Leserinnen kennenzulernen, sondern auch zu einem Treffen mit Jakob Weitlaner, dem Portrait dieser Nummer: interessante Gespräche, ein gemütliches Beisammensein und das Kennenlernen seiner Familie.

Beim Rückblick auf die beiden Monate seit unserem letzten Erscheinen ist ein Versäumnis einzubekennen: Wir haben vergessen, in der letzten Nummer anzukündigen, daß wir im Monat August nur eine sehr lockere Ferienbesetzung haben würden. So mag es passiert sein, daß einige von Ihnen, liebe Leser, vergeblich angerufen haben. Wir bitten Sie das zu entschuldigen. Ab jetzt sollte das Büro in der Elisabethstraße aber wieder regelmäßig besetzt sein, also an allen Vormittagen von Montag bis Freitag in den angegebenen Zeiten.

Gefreut haben wir uns über das positive Echo, das die letzte Nummer ausgelöst hat. Von vielen Seiten haben wir gehört, daß das Bekenntnis zum Heiligen Vater - auch und gerade in seiner physischen Schwäche - als wohltuend empfunden worden ist.

Da ich schon lange nichts über unsere Finanzen berichtet habe, ist es vielleicht diesmal angebracht, ein paar Worte über die Situation zu sagen: Die Euro-Umstellung hat nicht, wie manche befürchtet hatten, zu einem gravierenden Einbruch in den Spenden geführt. Allerdings haben wir in den ersten acht Monaten dieses Jahres - trotz einer um 14 Prozent gestiegenen Auflage - doch ein verringertes Spendenaufkommen zu verzeichnen, das sich allerdings in einem vertretbaren Rahmen hält (wobei der Rückgang in Österreich deutlicher ausfällt als in Deutschland - wohl wegen der Schwierigkeiten Euro in Schilling umzurechen).

Im Klartext: Wir können unsere laufenden Rechnungen bezahlen, und müssen ihnen nicht mit Zittern entgegensehen. Dafür wollen wir all jenen danken, die uns - teilweise seit vielen Jahren - unaufgefordert finanziell unterstützen und so das Erscheinen der Zeitschrift ermöglichen.

Mit dieser Nummer beenden wir das 14. Jahr unseres Erscheinens. Im Jahr 2003 hoffen wir, einen halbrunden, unseren 15. Geburtstag zu begehen. Im Grunde genommen ist aber jede Ausgabe ein Grund zum Feiern, weil dabei wieder einmal ein Projekt verwirklicht wird, dem zu Beginn eigentlich niemand eine Chance gegeben hatte. Aber dank Ihrer treuen Begleitung, liebe Leser, ist dieses kleine Wunder von Mal zu Mal möglich. Herzlichen Dank dafür.

Christof Gaspari

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