VISION 20003/2009
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Leserbriefe

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Medien, die Angst machen

Ich bin ein Seminarist und komme aus Nigeria. Seit ich in Österreich bin (seit 2,5 Jahren), erlebe ich mit Entsetzen unglaublich zerstörerische Aspekte des Journalismus hier. Diese pausenlosen erstickenden, aggressiven Angriffe machen mir Angst. Durch die Massenmedien, wie Fernsehen, Radio, Zeitschriften und besonders die Tageszeitungen, ist der durchschnittliche Österreicher in einem Antikatholizismus gefangen, wobei er nach einiger Zeit seine Hoffnung auf Rettung aufgibt und (durchaus schuldhaft) seinen Mut sinken läßt (siehe Artikel S. 26). Die Folge ist der reuelose Abfall vom Glauben oder zumindest eine verwirrte Orientierungslosigkeit. Dies macht mir und anderen, die ich kenne, viel Sorge.

In diesem beunruhigten Zustand lese ich nun VISION 2000 und ich bin sehr beeindruckt. Es gibt viele Artikel, die richtige Theologie vermitteln und die Wahrheit des Glaubens sehr gut erklären.

Kizito Chinedu Nweke, Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum, Heiligenkreuz

comrade12003@yahoo.com


Moslems, die Christen werden

In der Nummer 1/09 hat mich der Artikel “Bekehrung zum Licht" besonders angesprochen. Möge Gott geben, daß diese Bekehrungen wirklich zu einem “Vollblut-Glauben" führen. Daß die Betroffenen dabei bleiben und sich nicht von unserer Lauheit und unseren Irrtümern anstecken lassen. Es tut gut, etwas von dem zu erfahren, “was Moslems bewegt, Christen zu werden". Leider kann man auch ab und zu lesen, daß Christen - vielleicht besser gesagt - Europäer zum Islam übertreten. In Deutschland und Frankreich steigt angeblich deren Zahl. Was diese Menschen dazu bewegt, den liebenden Gott, die Liebe, die Zuversicht und die Freiheit der Kinder Gottes zu verlassen und das Gegenteil zu wählen? Eine gute Analyse dieses Phänomens könnte, so glaube ich, sehr nützlich sein: “Was Christen bewegt, Moslems zu werden".

M.D., Frankfurt


Enthaltsamkeit

Im Kommentar zu Ihrem Zeitungszitat erwähnen sie Uganda. Da ich in den letzten 12 Jahren dort im Emmaus-Zentrum von P. Sievers zusammen mit meiner Frau missionarisch gearbeitet habe, kenne ich die Hintergründe. Von Ärzten der Charismatischen Erneuerung angeregt, werden dort regelmäßig Verhaltensänderungs-Seminare angeboten. Diese sprechen vor allem Jugendliche an, und auch Parlamentarier und Minister senden ihre Jugendlichen dorthin zur Schulung. Die Botschaft dieser Seminare lautet kurz gefaßt: außerehelicher Geschlechtsverkehr kann krank machen und das Leben ruinieren, ist schlecht für die Entwicklung des Charakters, bleibt leicht am Äußerlichen, Materiellen hängen und andere Menschen können durch die Sünde (die auch zu einer Sucht werden kann) viel Geld verdienen. Es gibt jedoch etwas, das kein Geld kostet, den Charakter stärkt, gesund und biblisch ist: Enthaltsamkeit. Durch diese Seminare sind tausende Menschen erreicht worden. Dieses Engagement der Kirche hat in Uganda zur Reduktion der AIDS-Rate mit beigetragen.

Dr. Hans Eisenhardt, Wulzendorfstr. 83/7/7, A-1220 Wien, hans.eisenhardt@emmaus-uganda.at


Schwerer Fehler

Im ersten Teil des Artikels “Notwendige Klarstellungen" (2/09) steht an einer Stelle, daß der Papst den Standpunkt von Williamson zum Holocaust nicht kennen konnte. Das ist aber meiner Meinung nach ein schwerer Fehler. Wenn seine Berater an dieser Unkenntnis schuld sind, muß er sie schleunigst auswechseln. Jedenfalls kann es sich ein Papst nicht leisten, über eine so schwerwiegende Angelegenheit in Unkenntnis zu sein.

Über Bischof Wagner werden großartige Dinge aus einer Pfarrtätigkeit in Windischgarsten berichtet. Die sind nicht zu bezweifeln. Aber diese Tätigkeiten können kaum die Ursache für seine Ablehnung durch die Medien und durch weite Kirchenkreise sein. Da muß es sich schon um verschiedene Äußerungen seiner Person handeln. Und diese Äußerungen hätten im Artikel genannt werden müssen. Denn nicht jeder tüchtige Pfarrer wird von einer breiten Öffentlichkeit abgelehnt.

Dr. Helga Hoffer, Aspasiagasse 2, 8010 Graz


Atzmüller-Buch

Ich habe Ihren Artikel über Herrn Atzmüller gelesen. Ich habe aber etwas sehr vermißt, den Hinweis auf sein Buch über das Sterbeerlebnis. Der Titel lautet Erinnerungen an meine (Deine) Zukunft. Das Taschenbuch ist als 2. Auflage erhältlich:

ISBN: 9783837058970.

Johanna Hillinger, Pinsdorf bei Gmunden, johilli@gmx.at


Es gibt Antworten

In der Nr. 1/09 Ihrer Zeitschrift ortet man zum Thema “Globale Wirtschafts- und Finanzkrise" viel guten Willen, aber keine umfassende Problemlösung. Auf Seite 6 ist dann auch zu lesen: “Natürlich, niemand hat Patentlösungen für die anstehenden Probleme."

Wirklich? Ich will hier nicht einschlägige Bischofsworte oder Papst-Enzykliken bemühen, habe auch volles Verständnis für die allgemeine Unwissenheit in Geldangelegenheiten, denn: Die wahrhaft geistgeführten Problemlöser werden seitens der offiziellen Wissenschaft nach wie vor totgeschwiegen. Ob aus Liebedienerei gegenüber der herrschenden Weltfinanz oder aus Neid, bleibe dahingestellt. Nun, der Geist weht bekanntlich, wo er will, auch im Bereich von Finanz und Wirtschaft, und dort besonders kräftig, seit ein Mann namens Silvio Gesell (1862 - 1930) mit seiner “Natürlichen Wirtschaftsordnung" auf den Plan trat. Keynes und andere Berühmtheiten machten vor ihm ihren Kotau, aber das war dann schon alles. Die gesamte Fachwelt litt und leidet noch immer an Harthörigkeit und propagiert ihre Teillösungen, die angesichts des Spekulations- und Zinsenwahnsinns mit der Folge nie rückzahlbarer weltweiter Schuldenberge den Namen Pfusch verdienen. Daß es auch anders geht, legt Hermann Benjes sehr überzeugend in Wer hat Angst vor Silvio Gesell? (ISBN 3-00-000204-9) dar. Wer es zweimal gelesen hat, weiß Bescheid. Weiterer Buchhinweis: Der Dollar-Crash von Ellen Brown.

Wilfried Jäger, Fischerweg 7, A-6845 Hohenems


Ein Ansporn

In der Tagespost vom 16.2.09 habe ich von Ihrer Gebetsinitiative für die Einheit der Kirche gelesen. Es ist für mich ein Ansporn, dieses Anliegen, das schon fester Bestandteil meines Gebetslebens ist, noch intensiver Gott vorzutragen.

Willi Potthoff, Sonnenweg 28, D-51465 Bergisch Gladbach


Sie spalten

Diese Zeitschrift stimmt mich eher traurig. In Zeiten, wo unser gemeinsamer Glaube eine schwere Zeit in unserer Gesellschaft durchmacht, denke ich, ist die Haltung Ihrer Redaktion, die durch die Beiträge wiedergespiegelt wird, eher dazu angetan, die Kirche zu schwächen, als zu stärken. Eine für mich wesentliche Funktion der Kirche besteht darin, als Bindeglied zwischen Gott und den Menschen zu dienen - die Kirche, wie Sie sie darstellen und scheinbar sich vorstellen, würde aber genau das Gegenteil bewirken. Sie spaltet und eint nicht!

Udo Krainhöfner, office@inlingua-linz.at


Wir haben uns bei der Behandlung des Themas “Seid eines Sinnes" bewußt bemüht, niemanden persönlich anzugreifen, obwohl genug Anlaß dazu gewesen wäre. Wir haben aber bewußt all das hervorgehoben, was in der einseitigen zu kurz gekommen oder falsch dargestellt worden ist.

Hervorragend

Heute lag die neue Ausgabe von VISION 2000 in meinem Briefkasten und man braucht nur ein bißchen darin zu blättern, um wieder einmal bestätigt zu bekommen was man ohnehin schon weiß, nämlich daß VISION 2000 eine ganz hervorragende Zeitschrift ist. Neben dem sehr guten Inhalt ist auch der Druck und das ganze Erscheinungsbild sehr gut gelungen. Ich bin auch sehr froh, daß Sie über den Pfarrer von Windischgarsten berichten.

Alfred Zoppelt, alfred.zoppelt@utanet.at


Viele Antworten gefunden

Ich bin seit 20 Jahren dankbarer Leser der Zeitschrift und durch sie ermutigt, immer neu aufzubrechen, um die Schönheit unseres Glaubens an Jesus Christus hinauszutragen in unsere oft so verwirrte Welt. Ich erinnere mich noch oft und gerne an den Familienkongreß im Jahre 1988 zurück, der seinen Segen für VISION 2000 vorausgeschickt hat. Nie werde ich vergessen, als Mutter Teresa mit einer großen Schar von Kindern am Ende der Tagung durch den Kongreßsaal kam und bei ihrem Schlußwort dem Kongreß ihren besonderen Segen aufdrückte. Und dieser Segen setzt sich wohl fort im Fortbestand der Zeitung. Viele Antworten habe ich auf unbeantwortete Fragen gefunden in einer Klarheit - gerade durch die vorzüglichen Portraits -, die ich sonst selten bekomme.

Nadine Frfr. Von Redwitz, Denninger Straße 108, D-81925 München


Einen Märtyrer geschaffen

Mit den Berichten über die Ernennung von Pfr. Wagner wird hier offensichtlich ein Märtyrer geschaffen. Seine Verdienste als Pfarrer sind sicher erwähnenswert, aber nichts Besonderes, ich kenne zwei Pfarrer, die sowohl ihre, aber auch noch im Pfarrverband zwei weitere Gemeinden betreuen und an die Grenzen ihres physischen Leistungsvermögens stoßen. Für mich ist das in den Berichten Geschilderte sehr einseitig dargestellt. In journalistischer Ausgewogenheit wäre auch eine Stellungnahme von einem der sogenannten “wildgewordenen Dechanten" von Interesse gewesen, welche Gründe zu Pfr. Wagners Ablehnung geführt haben.

Heinz Langer, h.langer@fischapark.at


Es ging uns nicht darum, Pfarrer Wagner aufs Podest zu heben, sondern unsere Absicht war schlicht und einfach, der geballten medialen Ladung an unsachlicher Kritik und an persönlicher Diffamierung das entgegenzustellen, was eben für Pfarrer Wagner spricht.

Vorlesen beim Frühstück

Herzlichen Dank für VISION 2000, die ich immer gerne lese. Ich beziehe sie schon seit meiner Jugendzeit, d.h. von Anfang an. Mittlerweile bin ich verheiratet und wir haben 6 Kinder. Eine Zeitlang habe ich zum Frühstück den vier größeren Kindern (damals zwischen 7 und 14 Jahren) sämtliche Portraits aus verschiedenen aktuellen und alten Ausgaben der VISION 2000 vorgelesen bzw. auch manche Pressesplitter mit Kommentaren. Die Kinder waren sehr interessiert und fragten “Liest du uns wieder etwas vor?" Jetzt ist unser Ältester 16 und empfindet es nicht mehr als cool, sich vorlesen zu lassen, daher habe ich damit aufgehört. Ich glaube jedoch, daß die geistliche Nahrung zum Frühstück weiterwirkt.

Sonja und Norbert Rohringer, Bergstr.25, A-3433 Königstetten

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