VISION 20002/2014
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Nun sind schon vier Monate seit unserer Übersiedlung in den dritten Bezirk vergangen. Noch sind wir nicht ganz „akklimatisiert“, aber doch schon recht vertraut mit den neuen Räumlichkeiten, vor allem mit unserer neuen Kapelle. An deren Ausstattung wird allerdings noch etwas „herumgebastelt“. Sie, liebe Leser, sind jedenfalls herzlich eingeladen, in den Bürostunden bei uns vorbeizuschauen und in der Kapelle innezuhalten (ein kurzer Anruf, ob das Büro auch wirklich besetzt ist, kann nicht schaden).
Da wir schon beim Thema Übersiedlung sind: Wir bekommen immer noch an unsere frühere Adresse gerichtete Post. Dank des Nachsende-Auftrags wird sie uns noch zugestellt. Da dieser aber im April ausläuft möchte ich Sie noch einmal auf unsere neue Adresse hinweisen: Beatrixgasse 14a/12,
A-1030 Wien.
Apropos Adresse: Nach jeder Aussendung landet ein Stoß von Heften bei uns mit den Hinweis: Adressat verzogen oder Adresse unbekannt. Daher meine Bitte: Sollten Sie übersiedeln, teilen Sie uns Ihre neue Adresse mit. Und wenn Sie ins Ausland übersiedeln, schicken wir Ihnen die Zeitschrift gern überallhin nach. In vielen kleineren Orten werden die Adressen auf Stra­ßen­bezeichnungen geändert. Auch da bitten wir Sie um Mithilfe bei der Aktualisierung unserer Adressdatei.
An dieser Stelle möchte ich auch allen danken, die uns einen Leserbrief geschrieben haben.  Diesmal waren es besonders viele (siehe auch Seite 22), worüber wir uns gefreut haben, weil da die Buntheit der Anliegen und Ansichten zum Ausdruck kommt.
Weil sich in den letzten Monaten die Meldungen über Angriffe gehäuft haben, die darauf abzielen, von oben herab ein verändertes Verständnis von Familie zu etablieren, haben wir dieses eminent wichtige Thema aufgegriffen. Bei dieser Frage geht es nämlich um die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie werde christlich sein oder eben nicht mehr sein, hat Romano Guardini, der große Theologe, schon vor vielen Jahrzehnten festgestellt. Wir stehen mitten in einem Kampf um das Menschenbild. Ihn gilt es, in später Stunde aufzunehmen. Der Schwerpunkt dieser Nummer will dazu anregen.
Was Kampf für uns Christen bedeutet, ist im Epheserbrief des Apostel Paulus nachzulesen. Die Fastenzeit, die eben begonnen hat, ist eine gute Gelegenheit, sich in die von ihm empfohlene „Kriegführung“ einzu­üben. Das erfordert Askese, deren Bedeutung Raphael Bonelli (S. 24-25) herausarbeitet. Für diese Zeit der Vorbereitung auf das große Fest der Auferstehung in sechs Wochen wünsche ich Ihnen im Namen aller Mitarbeiter viele Gelegenheiten Abstand vom Alltag nehmen zu können, damit uns der Herr wirklich erneuern kann.
Christof Gaspari

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