VISION 20002/2017
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Das größte Wunder ist, Jesus zu finden

Druckansicht (Nick Vujicic)

Ohne Arme und Beine geboren, wollte sich Nick Vujicic als Teenager umbringen – und dann begegnet er Jesus. Und er be­griff, dass er zum Missionar der Freude am Leben mit Christus berufen war…

Ich glaube an physische Wunder, habe etwa 13 Wunder selbst gesehen. Aber das größte Wunder ist, Jesus zu finden. Jesus in deinem Herzen. Es ist gut, in die Kirche zu gehen, gut Gottes Wort zu hören, Gemeinschaft zu haben. Aber worauf es ankommt, ist: Ihn zu kennen, Ihm zu dienen, Ihn zu lieben mit allem, was du hast. Und so begann sich Sein Plan für mich zu entfalten. Als ich 17 war, Ihm zwei bis drei Jahre nachgefolgt war, die Bibel las, und Ihn fragte, wie kannst Du mich gebrauchen? Da passierte Folgendes: Der Mann, der bei uns in der Schule die Toiletten putzte, sagte zu mir: „Du wirst einmal ein Redner sein.“ Zunächst dachte ich, er sei verrückt. Aber dann begann ich hier und da tatsächlich zu sprechen.
Und da habe ich begriffen: Ich bin ein Evangelist. Und seither bin ich durch die Welt gereist. Habe fünf Millionen Flugkilometer hinter mir, 61 Länder bereist… Ich habe vor Regierungen über Abtreibung gesprochen. Für all  das hat mich Gott gebraucht, weil ich Ihn liebe und gemäß Seines Planes berufen bin.  
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Die wichtigsten Fragen, die sich jemand stellen muss, sind: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und warum bin ich hier? Viele Leute wollen weniger Schmerzen, ein einfacheres Leben. Aber die Hauptsache, warum wir hier sind, ist nicht, dass uns gedient wird, sondern dass wir dienen. Gott dienen und anderen helfen zu erkennen, dass Gott einen Plan für sie hat. Und wenn Gott einen Mann gebrauchen kann, der keine Arme und Beine hat, dann kann er jedes willige Herz gebrauchen. Das ist die Botschaft. Ich sammle Schätze für den Himmel – nicht irdische Schätze: Geld, Sex, Drogen, Alkohol, Pornographie, Ruhm und Glück… Das sind vergängliche Dinge. Wenn Du aber Deine Hoffnung auf Gott setzt und dazu beiträgst, dass andere an Gott und Seine Liebe glauben, so ist es das, wofür auch ich lebe.
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Es geht darum, eine echte Beziehung zu Jesus zu erfahren. Wenn du Gott kennst – nicht nur religiös lebst oder dir Gott nur als Richter vorstellst, der darauf wartet, bis du etwas falsch machst –, dann wirst du Ihn als deinen himmlischen Vater erleben.
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Weil Gott existiert, gibt es Hoffnung für Menschen mit Problemen und Schwierigkeiten. Du lebst jetzt nicht mehr aus deiner Kraft und nach deinem Plan. Du lebst aus Seiner Gnade, aus Seiner Kraft, nach Seinem Plan. Er kam, damit alle Dinge gut zusammenwirken können für die, die Ihn lieben. Manche Leute glauben, dass Gott mich nur dann liebt, wenn Er mir Arme und Beine gibt. Aber das ist falsch. Es geht darum zu verstehen, dass Er das zwar tun könnte, aber wenn Er entscheidet, es nicht zu tun, kann Er immer noch einen Menschen ohne Arme und Beine gebrauchen. Jemanden, der Seine Hoffnung, Seine Freude, Seine Liebe ausstrahlt. Wir leben in Seiner Gegenwart und zeigen den anderen trotz widriger Umstände, dass es etwas Größeres gibt in deinem Leben.

Auszug aus einem Interview mit Günther Klempnauer.
http://kathtv.org/nc/kategorien/detail/video/ohne-arme-ohne-bei
ne-leben-ohne-limits/

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