VISION 20001/2019
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Leserbriefe

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Unsere Zeit benötigt dringend Umkehr
Ihre Zeitschrift ist für mich vom ersten Blatt bis zur letzten Seite ein Genuss. Sie schreiben wirklich Klartext. Unsere Zeit benötigt dringend Umkehr und Respekt vor Jesus Christus, der sich nicht als Herrscher des Universums hervortat.
Aloisia Geyrhofer, A-4020 Linz

Anmerkungen zu
zwei Leserbriefen
Zu  geschlechterspezifischer Sprache schlage ich ergänzend vor, wie beim schriftlichen Binnen-I auch akustisch dieses zu verwenden und immer von MörderInnen, TerroristInnen usw. zu reden.
Zu Medjugorje: Danke für Ihren Kommentar zum Leserbrief. Andererseits ist das Anliegen des Schreibers ein Grundsätzliches hinsichtlich Glaubensstudium. Dieses geht mir in der Kirche insgesamt ab. Bei Matthäus beginnt Jesus nach der Umkehrpredigt (4,17) zu lehren (4,23). Viele folgten Ihm und deshalb beginnt die Bergpredigt „… und lehrte sie“ (5,2). Dies zieht sich bis zuletzt durch: „… geht zu allen Völkern, und macht alle zu Meinen Jüngern … und lehrt sie, alles zu befolgen, was Ich euch geboten habe“ (28,19f). Die Grundbotschaft Jesu sollte also bei jeder Gelegenheit gelehrt werden, gelegen oder ungelegen (2 Tim 4,2).
Dr. Hans Eisenhardt,
 A-1220 Wien

Ich war von
Anfang an dabei
Ich war vom ersten Tag dabei. Beim Familienkongress mit P. Slavko; von M. Teresa habe ich den Segen persönlich bekommen. Habe viele Wallfahrten gemacht. Später habe ich meine Eltern gepflegt. Vati war sechs Jahre nur im Bett. Mutti hat drei Herzinfarkte überlebt. Habe beide auf Revers nach Hause genommen… Seit meine Tochter 1970 zur Erstkommunion gegangen ist, hat sich vieles geändert. Heute ist die Kirche fast leer. Wochentags gibt es nur drei Betende. Beten wir aber bitte weiter, dass Europa wieder christlich wird. Vielleicht schreibt mir jemand…
Cäcilia Schimek, A-2273 Hohenau, Parkgasse 20

Gebet um ein
neues Pfingsten
Die Kirche leidet heute am meisten darunter, dass sie dem Zeitgeist nicht widerstehen kann. Es fehlt am Gebet um den Heiligen Geist, dem Geist der Stärke und der Weisheit. So muss unser aller Bestreben vor allem dahin gehen, das Gebet zu vervielfachen, damit ein neues Pfingsten anbrechen und Kirche und Welt vom Sündenschmutz gereinigt werden können.
Franziska Jakob

In erster Linie soll man Gott gehorchen
Alles Gute zum 30. Geburtstag! Viel Glück, Gesundheit, Gottes Segen, Schutz der Gottes Mutter Maria. Bleiben Sie im Herzen Jesu und Mariae und dass Sie heilig werden können. Ich wünsche Ihnen auch, dass Sie offen bleiben für die Tradition der Kirche. Verkünden Sie die wahre Wahrheit! Haben Sie keine Angst vor den Menschen. In erster Linie soll man ja Gott gehorchen. Das gilt auch für die Zeitschrift Vision.  
Orlowski Karina, E-Mail

Fehler bei sich, nicht bei anderen suchen
Es ist jeden Tag neu möglich, sich darauf zu besinnen: Nur meine eigenen Fehler kann ich aus der Welt schaffen; die Fehler bei Mitmenschen zu suchen, ist daher kontraproduktiv und trägt nicht dazu bei, dass ein Weltfriede ausbrechen kann ...
Wenn ich mich noch dazu über die Fehler anderer ärgere, schade ich meiner Gesundheit, sagt die Wissenschaft. Dankbarkeit für Kritik fördert den Fortschritt; erfahrene Ignoranz stärkt das Gottvertrauen. Die hohe Kunst des Liebens ist es, den Nächsten von seinen Fehlern wegzulieben!
Gebhard Blesl, E-Mail

Ein verhängnisvolles Abkommen mit China
„Jeder Gottesbegriff ist eine unaussprechliche Niederträchtigkeit, eine abscheuliche Selbstbespeiung,“ so hat Lenin, der Gründer und erste Regierungschef der Sowjetunion an den Revolutionsschriftsteller Maxim Gorki geschrieben (Jozsef Kardinal Mindszenty, Erinnerungen, S.42).
Die Kirche hat mit Dekret des heiligen Offiziums 1949 den Kommunismus als materialistische atheistische Lehre verurteilt, 1959 die Zulassung zu den Sakramenten für Katholiken, die bewusst und freiwillig dem Kommunismus Vorschub leisten, verboten. Aus der giftigen Wurzel der Gottfeindlichkeit, ja des Gotteshasses können nur üble Früchte kommen. Im Gefolge kommunistischer Indoktrination gibt es erfahrungsgemäß Gewalttaten wie Verhaftungen, Folterungen, Hinrichtungen und so weiter. Zur Zeit steht besonders China im Blick: Der Vatikan hat mit der atheistischen Regierung ein Abkommen geschlossen, wonach dieser erlaubt wird, ihren Einfluss bei der Auswahl von Bischöfen wahrzunehmen. Es ist ein verhängnisvolles Abkommen, denn der Staat wird nur solche genehmigen, die sich nach seinen Weisungen richten und nicht Bischöfe, die die Lehre der Kirche vertreten, wie es eigentlich ihre Pflicht wäre.
Die Wirklichkeit in China zeigt das brutale Vorgehen in einem kommunistisch regierten Land: Wie Die Tagespost vom 15.11.18 berichtet, wurden mehr als 20 Kirchen zerstört; wurde es Kindern verboten, in die Kirche zu gehen; wurden Hunderte von Christen verhaftet und Bibeln konfisziert; wurden Kirchen aufgefordert, die chinesische Flagge zu hissen, bei Gottesdiensten die Nationalhymne zu singen usw.. Gläubige Katholiken haben großes Entsetzen geäußert, in einer Zeit wachsender Unterdrückung in der so entscheidenden Bischofsfrage der atheistischen Regierung Einfluss zu gewähren. Auch ich finde es unbegreiflich, ja empörend, was hier geschieht.
Hilde Bayerl, D81241 München

Wertvoll für die
pastorale Arbeit
Dank eines großzügigen Spenders habe ich Ihre Publikation auch in diesem Jahr erhalten. Herzlichen Dank für die Zusendung. Für meine weitere Ausbildung wie auch für meine Pastoralpraxis ist Ihre geschätzte Zeitschrift sehr nützlich. Da die Unkosten aber meine Möglichkeiten übersteigen, bitte ich Sie um eine Gratisabonnement für die Zukunft.
Pfr. Don Gaspar Dodi´c
HR-23250 Pag
Wir freuen uns, wenn Leser uns weiterempfehlen und sich auf diese Weise unser Leserkreis erweitert. Wir senden die Zeitschrift dann gern auch unentgeltlich zu, ohne dass jemand die Zusendung sponsert.  Die Finanzierung von Vision2000 funktioniert seit 30 Jahren auf der Basis freiwilliger Spenden.

Seit Jahrzehnten geschieht nichts
Empört muss der die Kirche des Herrn Liebende sein, wenn er immer wieder von den schweren Vergehen an Kindern und Jugendlichen durch Kleriker aller Ränge hören muss. Die Beiträge in Nr. 6/18 bringen nichts Neues, denn all das hörte oder las ich schon vor vielen Jahrzehnten. Zu dem Thema: Reden, Schreiben, Reden… Und Taten? Was geschah? Wenig (Kardinal Ratzinger griff durch). Die Führung der katholischen Kirche vertuschte, wies ab, wiegelt ab, versetzte… – ohne Bedenken, obwohl dieses abwegige Vorgehen massenhaft Kirchenaustritte verursachte – verständlicherweise. Wir aber merk(t)en nicht, dass unser Schiff gefährlich mit Wasser volläuft, wir diskutieren, schreiben … , schöpfen aber nicht Wasser aus dem Schiff. Fahren wir nach Narragonien? Wo sind denn die katholischen Organisationen, die angeblich das gläubige Volk vertreten? Das einfache, gläubige Volk hat eine ungetrübte Meinung.
Es gibt nur einen Weg – das Gebet allein, das Wort allein sind nur mit Hoffnung verbunden: Keine verharmlosend anmutenden zahlenmäßigen Vergleiche mehr bei Kinderschändern zwischen Klerikern und Nichtklerikern.
– Kein verharmlosendes Verständnis für solche „Seelenmörder“.
– Jeder Anschein von Entschuldigung oder Milderung ist zu meiden.
– Keine Ausrede auf den dekadenten Zeitgeist.
– Kein Verstecken hinter dem Liebesgebot bei unverbesserlichen Päderasten.
Herbert Steiner, A-8911 Admont

Contra Islamunterricht
Zu „Allah ist nicht der Gott der Bibel“: Es ist ein Irrtum zu glauben, die Einrichtung islamischen Unterrichts an öffentlichen Schulen wäre für das Christentum in Deutschland und Europa gewinnbringend. Die antichristliche Religion – was über 100 gewaltbejahende Suren belegen – kann und darf sich nicht verändern.
Den extremen Islamismus wie die Zuwanderung müssen unsere Kontroll- und Sicherheitsbehörden überwachen, womit ich mich dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Di Fabrio anschließen möchte. Mit meines Wissens 300-400 Moscheen sowie zahlreichen Gebetsräumen in Deutschland, aufgrund der Religionsfreiheit durch unsere Baubehörden genehmigt, dürfen wir die Islamisierung Europas durch ein ordentliches Schulfach nicht weiter zulassen. Allah ist nicht Gott in Jesus Christus und von daher der Islam eine Irrlehre, welcher der Christ nach dem 1. Gebot nicht zustimmen kann. Sehr zu denken gibt auch, dass Polygamie und Kinderehe im Islam gängige Lebensweisen sind, die ebenfalls nicht von Christen unterstützt werden dürfen.
 Josefa Langwald, Stuttgart

Ugandas Märtyrer
als Vorbilder
Am Beispiel des tapferen Märtyrers Karl Lwanga und seinen Gefährten sieht man den Segen und die Kraft der Keuschheit. Leider wird dies heute selbst in der Kirche Jesu Christi den Menschen, vor allem aber der Jugend, viel zu wenig vor Augen geführt, geschweige denn ins Herz gesenkt. Umso notwendiger ist es, die Sorge um die jungen Leute durch das Unbefleckte Herz der Muttergottes im Gebet vor den Dreifaltigen Gott zu tragen.
Sofie Christoph, E-Mail

Die tröstlichste
Botschaft
Das Weihnachtsfest ist eine deutliche Aufforderung sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen: Wer ist Jesus? Diesem Thema widmete sich in Ihrer letzten Nummer Ihrer Zeitschrift Gertrud Wally in einem Artikel. Sie hat dabei die großen Unterschiede zwischen Jesus und Seinem Programm und Mohammed mit seiner Lehre aufgezeigt. Kardinal Ratzinger, der nach dem Tod Johannes Pauls II. zum Papst gewählt wurde, hat insbesondere auf den Relativismus und dessen Folgen hingewiesen. Als Jesus vor Pilatus stand, fragte in dieser: „Also bist du doch ein König?“ Und Jesus antwortete darauf: „Ja, ich bin ein König. Dazu bin ich geboren und in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ Worauf Pilatur fragte: „Was ist Wahrheit?“
Diese Frage wurde seitdem oft gestellt. Die Moslems berufen sich auf die Scharia, was mit „der Weg“ übersetzt wird (den es zu gehen gilt). Jesus nannte sich Weg, Wahrheit und Leben. Wer sich einigermaßen mit den Religionen der Welt auseinandersetzt (es gibt ungefähr 800) muss gestehen, dass das Christentum über die glaubwürdigste und tröstlichste Botschaft verfügt.

P. Leopold Strobl OSB, A-5152 Michaelbeuern






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