VISION 20003/2020
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Leserbriefe

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Denken wir auch an die Abtreibung
Vielleicht denken die Menschen in dieser Zeit auch einmal daran, wie sehr die Abreibung weltweit und deren Billigung Gott, unsern guten Vater, beleidigen?! Gebet: O Maria, Braut des Hl. Geistes! Deinem unbefleckten Herzen empfehlen wir die ganze Menschheit an. Zeige ihr den Weg zur Erkenntnis des einzigen und wahren Erlösers Jesus Christus! Bewahre sie vor allem Unheil, vor aller Sünde und ihren Folgen! Gib der ganzen Welt den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit, in der Freiheit und in der Liebe!
Katharina Schwarz, E-Mail

Die Strahlung und das Immunsystem
Seit Jahren ist bekannt und durch hunderte Studien belegt, dass Mobilfunk- und WLAN-Strahlung das Immunsystem schwächt und die Vitamin D-Produktion unterbindet. Auch führt die Strahlung zu Schäden und Veränderungen an der DNA lebender Organismen, was auch bei Viren möglich ist. Es ist kein Zufall, dass das mutierte Corona-Virus gerade in Wuhan in Fahrt kam: Wuhan ist eine Vorzeigestadt bezüglich 5G - Ende 2019 waren bereits 10.000 5G-Antennen installiert, in ganz China deren 130.000. Jede zusätzliche Belastung durch Hochfrequenzstrahlung schädigt nicht nur den Menschen, sondern den ganzen Planeten mit dem Klima, Tier- und Pflanzenreich.
Ulria Koren, A-4560 Kirchdorf

Einzahlen auf die Petrus-Bank
Es kann niemandem entgangen sein, dass unsere Erde, von Halbverrückten geleitet, durch das Weltall segelt. Die Leithammeln haben schon lange den Kurs ersonnen. Sie sind nicht zu beneiden. Denn einerseits können sie ja nicht das ganze ergaunerte Kapital verwenden, andererseits werden sie es eines Tages verwünschen, wenn ihren Ohren der Befehl gelten wird: „Gib Rechenschaft!“ Leid können einem die fleißigen Sparer tun, die vor dem wertlosen Geld stehen werden, von dem mein Vater einst sagte: „Sie können das Klo damit tapezieren!“ Am besten wird es jenen gehen, die ihren Überfluss auf der Petrusbank deponiert haben, wo es keine Inflation gibt und im Gegenteil seltsame Regeln herrschen, zum Beispiel, dass ein überreichtes Glas Wasser einen unglaublichen Wert besitzen wird. Im Evangelium ist dies und anderes nachzulesen.
Martha Knett, A-4115 Kleinzell

Christen im Abseits
Der Artikel „Christen im Abseits“ von Martin Kugler in Vision 1/20 ist treffend für die heutige Zeit, aber galt auch schon in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ich musste selbst feststellen, dass bei Besetzungen im öffentlichen Dienst genau darauf geachtet wurde, ob der Bewerber ja genug liberal war. War er ein praktizierender Christ, so wurde er bereits ausgeschieden. „Lehne dich höchstens an die Kirchtüre, aber gehe nicht hinein!“, so die Aussage eines Vorgesetzten. Viele Christen, die gegen die Abtreibung protestieren, sind bereits als staatsgefährlich registriert! Wo sind unsere Hirten, die dies auch bei uns aufzeigen müssten. Wo sind unsere „unabhängigen“ Medien, die davon berichten müssten? Alles dreht sich um Corona!
Florian Orthaber, E-Mail

Überdenken Sie, was Sie veröffentlichen
Ich möchte ihre Zeitschrift abbestellen. Besonders erschreckend finde ich den Beitrag von Bischof Pascal Roland 2/20 Seite 13. Ich finde es nicht richtig, die Maßnahmen der Bundesregierung bezüglich Coronavirus so zu unterlaufen und die Pandemie so zu verharmlosen. Ich denke an die vielen Mitarbeiter unseres Gesundheitssystems, die Tag und Nacht arbeiten, damit Menschenleben gerettet werden. Bitte überdenken Sie besser, was Sie veröffentlichen.
Margit Radauer, E-Mail


Hand- oder
Mundkommunion?
Als Kind kannten wir nur die Mundkommunion. In Marienfried und Wigratzbad, wo ich öfter zu Exerzitien gewesen bin, hatte ich kein Problem damit. Zu Hause, wo es keine Kommunionbänke mehr gibt, hab ich auch kein Problem mit der Handkommunion. Jesus gibt sich uns in die Hände. Er geht das Risiko ein mit allen, die Ihn gerade empfangen, und auch draußen. Ich glaube kaum, dass Jesus die Jünger beim Abendmahl gefüttert hat! Er sagt: Nehmt und esst, das ist mein Leib. Sorgen wir dafür, dass unser Herz rein ist. Weder die Hand noch die Zunge sind rein genug. Im Jakobusbrief (3,1-12) lesen wir über die Macht der Zunge. Beim heiligen Cyrill von Jerusalem im 4. Jahrhundert steht Folgendes: Wenn du vortrittst, lege die linke Hand unter die rechte, mach gleichsam einen Thron, um den König zu empfangen, nimm mit der hohlen Hand den Leib Christi und antworte: „Amen“. Heilige behutsam die Augen durch die Berührung mit dem heiligen Leib und gib acht, dass dir nichts verlorengeht (…) von dem, was viel kostbarer ist als Gold und Edelstein.
A. Treinen, B-4790 Oudler

Vergelts Gott!
Ein großes „Vergelts Gott“ für Ihre Mut machende Zeitschrift! In unserer Gesellschaft ist sie wahrhaft ein Instrument der Neuevangelisierung, ein Medium, das uns, ohne beliebig zu werden, den Weg zu Gott, zum Nächsten und zu uns selber weist.
Herlinde Grid, E-Mail

Umkehr ist gefragt
Vor drei Monaten haben wir Weihnachten gefeiert. Wer hätte gedacht, dass ein unscheinbares und unsichtbares Virus die heurige Fasten- und auch Osterzeit derart beeinträchtigen würde? An die sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Auswirkungen weltweit will ich gar nicht denken. Ist es ein Zufall, dass im letzten Jahr – ebenfalls in der Fastenzeit – ein Brand die Kathedrale von Notre Dame in Paris verwüstet hat? Gerade die Lesungen in der Fastenzeit sind wie ein Spiegel, der uns vor Augen gehalten wird. Ja, Umkehr ist gefragt, aber in unserer Spaß und Genussgesellschaft stoßen diese Weckrufe auf taube Ohren, denn im Wohlstandswesten haben Partys, Fernreisen, feines Essen, schön Wohnen oberste Priorität. Man sieht jetzt, wie brüchig diese Lebenseinstellung geworden ist. Nichts darf aus falsch verstandener Toleranz als Sünde beim Namen genannt werden. Sünde ist ein Unwort geworden – den Widersacher freut das! Wie viele Fingerzeige Gottes benötigen wir noch, die uns zur Umkehr bewegen?
Inge Kitzmüller, 1030 Wien

In allem die Liebe
In Vision2000 Nr.2/20 findet sich auf Seite 13 ein Auszug aus einem Hirtenbrief des französischen Bischofs Pascal Roland. ,,Lasst euch nicht von der Panik anstecken!“. Dieser Auszug vergleicht für Frankreich die Zahl der Corona-Todesfälle mit der jährlichen Zahl von 8.000 Toten durch Grippe, 41.000 Toten durch Alkohol und geschätzten 73.000 Toten durch Tabak.
Wie Bischof Roland schreibt, liegt es ihm fern, Kirchen zu schließen, Hl. Messen auszusetzen, den Friedensgruß während der Eucharistie auszulassen oder diese oder jene Art des Kommunionempfangs vorzuschreiben. Ich verzichte hier auf ein Urteil über diese komplexen Fragen, freue mich aber über den festen Glauben von Bischof Roland.
Jedoch befremdet mich, wie unversöhnlich er seinen Standpunkt gegenüber dem Hl. Vater und zahllosen Bischöfen vorträgt. So schreibt er beispielsweise: ,,Auf jeden Fall leben wir in einer Lüge.“ Handelt es sich wirklich nur um verlogene Panik von anders Denkenden?
Umgekehrt frage ich mich, wie ehrlich es Bischof Roland meint, wenn der genannte Auszug aus seinem Hirtenbrief in einem abschließenden Satz zusammengefasst ist: ,,Wie Papst Franziskus sagen würde: Lasst nicht zu, dass man Euch Eurer Hoffnung beraubt.“ Offenbar würde Papst Franziskus mit dieser Hoffnung aber nicht die Vorkehrungen gegen die Corona-Krise meinen.
Denn in Vatican News (26.3.20) ist zu lesen: ,,Das gab es noch nie: Kar- und Osterfeierlichkeiten im Vatikan ohne die Teilnahme von Gläubigen. Doch wegen der Corona-Krise muss Papst Franziskus dieses Jahr tatsächlich die wichtigsten Liturgien des Kirchenjahres hinter verschlossenen Türen feiern.“ Halten wir uns in solchen abwägenden Fragen an das Wort des hl. Augustinus: ,,lm Wesentlichen Einheit, im Zweifelhaften Freiheit, in allem Liebe.“
Prof. Dr. Karl Philberth,
D-82544 Egling

Bleiben wir katholisch
Danke für Ihren Artikel “Bleiben wir katholisch“. Gerade in der heutigen Zeit sind solche Zeilen eine Wohltat. Wenn die Kirche sich gemein mit der Welt macht, verliert sie ihre Wesensbestimmung. Die Worte des Evangeliums werden jedem verkündet werden, und es wird sich jeder entscheiden müssen. Jesus hat uns seinen Heiligen Geist geschenkt, allein Ihm dürfen wir vertrauen.
Melanie Eibel, E-Mail

Überglücklich
Gestern habe ich noch Vision 2000 2/20 bekommen, las sie sofort und war überglücklich, wie Sie und viele andere Autoren schön und weise darin über hoch aktuelle Fragen schreiben. Gott sei Dank für die Wahrheit.
Teresia Lenczova

Für mich wertvoll
Darf ich Ihnen mitteilen, dass in der letzten Ausgabe von Vision 2000 für mich sehr viel Wertvolles drin steht. Ihre Zeitschrift ist bei mir voller roter Eintragungen und Unterstreichungen, besonders, was Frauenordination und Zölibat betrifft. Ich denke, dass die Aussagen von Paul VI., Johannes Paul II. und von Benedikt XVI. alles abdecken, was darüber gesagt werden kann und allem entgegengehalten werden kann, was die Zeitgenossen so ununterbrochen erfinden und entweder dumm oder justament wiederholen. Ich bedanke mich wieder einmal für Ihre Mühe und Ihre pastorale Tätigkeit, die Sie im Namen des Herrn unters Volk bringen.
Bitte nicht müde werden und nicht nachlassen in Ihrer Vision!
Robert Freund, E-Mail

Geistige Werke der Barmherzigkeit
Gegen Ende seines öffentlichen Wirkens richtete Jesus die Aufmerksamkeit vor allem auf das Ende dieser Erdenzeit. Er sprach davon, dass falsche Messiasse und falsche Propheten auftreten werden um möglichst auch Auserwählte irre zu führen. (Mk.13,22) Wie sehr daher Aufklärung und Belehrung im Sinn des katholischen Glaubens wichtig ist, liegt auf der Hand. Man spürt dies besonders auf Seite 23 der letzten Nummer von Vision 2000. Die leiblichen Werke der Barmherzigkeit sind ja ziemlich bekannt. Weniger bekannt sind leider die geistlichen Werke der Barmherzigkeit. Aber auch diese findet man in der Hl. Schrift, wenn auch nicht so zusammenhängend wie die leiblichen Werke der Barmherzigkeit. lm Katechismus sind sie aber enthalten.
Sie seien hier angeführt: Unwissende belehren, Zweifelnden raten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Unrecht ertragen, Beleidigern verzeihen, für Lebende und Tote beten. So heißt es z.B. bei Ez 3,17: Menschensohn ich habe dich zum Wächter des Hauses Israel bestellt… Bei Jes 5,20 liest man: Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen. Bei Jes 56,9 werden die Wächter des Volkes als stumme Hunde bezeichnet, die nicht bellen können. Irgendwie gilt diese Mahnung sicher allen Christen. Je weiter ihre Einflußmöglichkeit reicht, umso höher wird auch die Verantwortung sein.
P. Leopold Strobl OSB,
A-5152 Michaelbeuern

Gottesdienste in Corona-Zeiten

Nach wochenlanger Pause sind bei uns seit 09.05.20 wieder öffentliche Gottesdienste mit zahlreichen Einschränkungen erlaubt.

Seit Monaten appelliert man mit Recht an unsere Vernunft und Solidarität, um HI. Messen, wenn sie dann wieder öffentlich gefeiert werden dürfen, so zu gestalten, dass v.a. immungeschwächte Menschen nicht gefährdet werden und nicht zur weiteren Verbreitung der Pandemie beigetragen wird. Und so habe auch ich bis dato ungewohnte Einschränkungen und Regelungen akzeptiert, die eben aus diesen Gründen für notwendig erachtet wurden, fast alle davon ohne größere Überwindung, das Verbot der Mundkommunion dagegen schweren Herzens, wobei sich bei letzterem angesichts des- radikalen Vorantreibens der Handkommunion durch entsprechende Kreise in der Vergangenheit die Frage aufdrängt, ob durch die Pandemie jetzt endlich das durchschlagende Argument gefunden ist, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Durch die Erfahrungen aus der ersten HI. Messe, die ich nach der langen Pause nach diesem neuen „Ritus" dann mitgefeiert habe, war meine anfängliche Freude über die Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste allerdings rasch verflogen und der Skepsis gewichen, ob ich an einer solchen unwürdigen „Veranstaltung" nochmals teilnehmen möchte. Bei allem Verständnis für sinnvolle Maßnahmen gibt es für mich eine Grenze, die ich nicht zu überschreiten gedenke: Sie ist dann erreicht, wenn Eucharistie und Kommunionspendung in unwürdiger Weise, ja in einer, wie ich finde, für den Herrn beleidigenden Form stattfinden.

Bsp: Als ob es nicht ausreichend wäre, wenn sich der Priester vor der HI. Messe desinfiziert (was fasst er denn dann noch während der Messe an kontaminierten, vorher nicht zu desinfizierenden Gegenständen an?), tut er dies vor der Spendung der Kommunion nochmals, so als ob es zu demonstrieren gilt, dass er gerade mit potenziell hochinfektiösem Material arbeitet. Reichlich überzogen und grotesk für mich auch die Streichung der insgesamt 4! Worte bei der Kommunionspendung und die Anweisung, die Arme dabei so weit wie nur möglich auszustrecken, damit das hohe Infektionsrisiko beim Empfang unseres Heilands und göttlichen Arztes nicht noch zusätzlich erhöht wird. All diese Maßnahmen immer auch zu sehen relativ zu den Maßnahmen angesichts der potenziellen Gefahren bei der alltäglichen Begegnung so vieler Menschen im öffentlichen Raum!

Es ist sicherlich derzeit nicht einfach, die richtige Balance zu finden zwischen gesunder Vernunft auf Grundlage medizinischer Erkenntnisse und einem mutigen Glauben und Vertrauen. Aber spätestens wenn die Vernunft getrieben ist von einer Angst und Hysterie, die jegliches Vertrauen in Gottes Macht (auch über ein Virus!) erstickt und uns zu solch groteskem und unwürdigem Umgang mit unserem Herrn in der Eucharistie veranlasst, sollte man sich schon mal überlegen, wer da am Werk ist und sich unserer „Vernunft" bedient. Wird die nächste Anweisung unserer Bischöfe das Bad der konsekrierten Hostien im Desinfektionsmittel sein? Wäre es nicht besser, wenn Menschen, die für sich (begründet oder unbegründet) eine besondere Gefahr sehen, Abstandsregeln u.a. sinnvolle Regeln während der Messen einhalten und die Kommunion unter besonderen Bedingungen z.B. außerhalb der Messen empfangen, wie das während des Gottesdienstverbots von Interessierten ja auch gehandhabt wurde statt eines solchen Spektakels vor lauter Maskierten?

Ein Leser aus Berlin














 

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