VISION 20004/1999
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Diese Zeilen sind stets die letzten, die bei jeder Nummer in den Computer getippt werden. Das Gros der Arbeit ist also getan. Jetzt müssen noch einige Bilder eingescannt und die Korrekturen durchgeführt werden. Hoffentlich haben wir diesmal nicht zu viele Fehler übersehen, denn meine Töchter sind diesmal als Korrektorinnen ausgefallen. Ja, man merkt eben, daß die Ferienzeit angebrochen ist.

A propos Ferien: Vor zwei Wochen bin ich von einer besonderen Urlaubsreise zurückgekommen. Mit meinem Freund Helmut Hubeny war ich 16 Tage unterwegs auf einer Fußwallfahrt nach Rom. Genaugenommen war es nur eine Etappe, denn wir sind nur bis Pomposa, nördlich von Ravenna, gekommen. Dort befindet sich eine der ältesten Benediktiner-Abteien. Im Herbst wird die Wallfahrt bis Rom fortgesetzt.

Diese zwei Wochen waren eine wunderbare Erfahrung, eine Periode der vollständigen Änderung des Lebensstils: Körperliche Betätigung, Schwitzen, Zeit zum Betrachten der Landschaft (wie schön und verschieden ist doch die Landschaft Kärntens, Friauls und Venetiens, die wir durchwandert haben!), Zeit zum Beten, die Freude des Ankommens und des Trinkens von köstlichem “aqua minerale" (abends “vino rosso"), das Bangen, ob man eine Unterkunft finden wird... Kein Computer, kein Übersiedeln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten, kein fortwährend läutendes Telephon, keine Termine... Wir haben die Zeit auch genutzt, für Sie, liebe Leser, zu beten.

Weil ich schon beim Thema Beten bin: Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die auf meine Bitte, für meine Frau zu beten, reagiert haben. Viele Leser haben uns das auch mitgeteilt, was uns sehr gefreut hat. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen! Was die Gesundheit meiner Frau anbelangt, ist zu sagen, daß sie dank Ihrer Gebete und des Cortisons wesentlich weniger Schmerzen hat.

Was gibt es sonst zu berichten? Wir sind mit der Sichtung unserer Adressen fast durch. Die Zahl der Rücksendungen hat sich daher deutlich reduziert. Dürfen wir Sie aber noch einmal bitten, Ihre Adresse genau zu kontrollieren, denn die Post schickt uns oft Exemplare zurück, bei denen nur eine Kleinigkeit nicht stimmt.

Froh sind wir auch darüber, daß die Posttarife in Österreich zunächst nicht - wie befürchtet - drastisch verteuert wurden. So müssen wir Sie auch nicht bitten, diesem Umstand beim Spenden Rechnung zu tragen. Da bleibt alles beim Alten: Wir verschicken die Zeitschrift überallhin, wo sie nachgefragt wird, und schauen nicht auf das, was die Versendung an Spenden einbringt. Daher kann jeder guten Gewissens VISION 2000 beziehen, ohne etwas dafür zu bezahlen.

Bleibt mir zum Schluß, Ihnen allen einen erholsamen Sommer zu wünschen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst.

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