VISION 20002/2019
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Gemeinsam Jesus anbeten

Artikel drucken Rückblick auf den Weltjugendtag in Panama (Anna Selinger)

Zum 15. Mal fand heuer ein Internationaler Weltjugendtag statt: in Panama. Die Abschlussmesse feierte Papst Franziskus mit 700.000 Gläubigen. Diese von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufenen Treffen sind Ausdruck der Lebendigkeit der Kirche, ein Zeichen dafür, dass auch in unseren Tagen der Glaube an Jesus Christus die Jugend begeistern kann. Im Folgenden ein Zeugnis.
Ich bin 17 Jahre alt, wohne im Burgenland und durfte dieses Jahr vom 21. bis 30. Jänner eine wunderschöne, einmalige und gesegnete Zeit mit tollen Erfahrungen bei meinem ersten Weltjugendtag in Panama verbringen. Zusammen mit 13 anderen Schülerinnen und Schülern plus drei Lehrerinnen von meiner Schule „Theresianum Eisenstadt“ entschieden wir uns mit vier anderen katholischen Privatschulen aus Wien und Niederösterreich, den langen Weg nach Panama auf uns zu nehmen und uns mit Vorfreude in ein wunderbares einzigartiges und erlebnisreiches Abenteuer zu stürzen.
Neben ganz vielen tollen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnissen ist mir schon am ersten Tag in Panama besonders aufgefallen, dass dort alle Leute, egal ob Kinder oder Erwachsene, gläubig oder nicht, sich so sehr gefreut haben, dass so viele Menschen und sogar der Papst in ihr Land kommen, und ich finde diese Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft hat man bei jedem einzelnen und über­all gespürt. Sogar als wir aus dem Flughafen herausgekommen sind, wurden wir von jubelnden und singenden Menschen empfangen.
Ein besonderes Highlight für mich war, als wir an einem Vormittag für ein soziales Projekt in ein Altersheim gingen, um die alten und kranken Menschen zu besuchen. Diese Menschen haben sich so sehr gefreut und einige von uns hat diese Freude einfach so berührt, weil diese Freude wirklich echt war. Diesen Besuch werden wir alle sicher nicht so schnell vergessen.
Zwei weitere Highlights waren für mich der Papstempfang und die große Papstmesse am Sonntag mit Tausenden von Menschen mit der Gebetsvigil am Abend. Das Besondere war einfach die Begeisterung der vielen, vielen Menschen und dieses wunderbare Gefühl zu haben, dass alle aus dem gleichen Grund hier sind und gemeinsam Jesus anbeten und feiern wollen.
Dieses Gefühl am Abend auf einem riesigen Feld mit so vielen Leuten zu sitzen, Lobpreislieder zu singen und mit dem Papst und noch vielen mehr den Rosenkranz zu beten und einfach in Gottes Gegenwart zu sein, war wirklich unbeschreiblich.
Am vorletzten Tag durften wir bei dem Stamm der Emberá im Regenwald zu Gast sein und lernten eine ganz andere und für uns neue Kultur kennen. Bei den sonstigen Ausflügen beim Panamakanal im Pazifik, Portobelo am Karibischen Meer bewunderte ich wieder einmal Gottes wunderbare Schöpfung.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr, sehr dankbar bin für die Möglichkeit, bei so eine wunderbare und einzigartigen Reise dabei gewesen zu sein und ich denke immer wieder an diese besondere und gesegnete Zeit in Panama. Ich kann nur sagen:
Danke, Jesus!!


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