VISION 20006/2008
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VISION-Leser haben das Wort

Artikel drucken Ein Bukett von Zeugnissen , Ausdruck einer frohen Gemeinschaft lebendigen Glaubens

Wir hatten Sie, liebe Leser, eingeladen, uns ein paar Zeilen zum 20. Geburtstag der Zeitschrift zu schreiben. Dank an alle, die der Einladung gefolgt sind. Im folgenden die Zeugnisse, die bei uns eingelangt sind.

Ermutigung im geistlichen Kampf

Mit großer Freude komme ich der Bitte nach, etwas über meine persönliche Erfahrung mit VISION 2000 zu berichten. Es ist leider wie mit allen Geschenken, die Dankbarkeit läßt mit der Zeit nach. Dabei habe ich der VISION 2000 in all den Jahren so unendlich viel zu verdanken. Die vielen geistlichen Anregungen, Zeugnisse und Portraits sind eine unglaubliche Bereicherung, eine Ermutigung für meinen geistlichen Kampf im Alltag. Meine Frau und ich kommen gerade von Exerzitien im Geiste der Foyers de Charité mit P. Strachwitz vom Sonntagberg zurück, die in der VISION angekündigt waren. Es war ein in jeder Hinsicht umwerfendes Erlebnis! Nach anfänglichen enormen Anfechtungen, habe ich durch eine neue persönliche Begegnung mit Jesus im Schweigen, durch die unglaublich tiefen Vorträge, aber vor allem in der Anbetung einen lange nicht gekannten, tiefen Frieden geschenkt bekommen.

Dr. Michael Nebehay, FA für Innere Medizin, Krankenhausstr. 3, A-4560 Kirchdorf


Damals starb mein Sohn Georg

Gerne nehme ich die Einladung wahr, ein paar Zeilen zum 20. Geburtstag von VISION zu schreiben. Nun, mit ein paar Zeilen ist es da nicht getan, da VISION für mich von Anfang an einen besonderen Bezug hatte und in diesen Jahren auch eine große Hilfe und Freude war: Vor 20 Jahren, am 25. Jänner 1988, starb mein Sohn Georg (auf sein Leben und Sterben und die wunderbare Begleitung, die uns zuteil wurde, möchte ich nicht näher eingehen, weil das nicht das Thema ist. Ich schicke Ihnen aber die Anrufungen zum Rosenkranz, die er zwei Tage vor seinem Heimgang “kreiert" hat).

Ich habe damals alles wahrgenommen, was mit ihm zu tun hatte und das war in erster Linie, Genaueres über seinen Verbleib und seine Möglichkeiten nun im Himmel zu erkunden. So hab ich auch gerne die Einladung zum Familienkongreß wahrgenommen, der im selben Jahr stattgefunden hat.

Ich erinnere mich noch an Mutter Teresa und an einen Vortrag von Christa Meves, von der ich damals zum ersten Mal gehört hatte. Es war eine so tolle Stimmung - so viele Menschen, die vom Heiligen Geist erfüllt waren! Beim Abschluß des Kongresses wurde die Zusage gegeben, eine Zeitschrift aufzulegen, die die Vorträge des Kongresses zusammenfaßt und diesen Geist weiterträgt...

Seit dieser Zeit erhalte ich die VISION 2000 und freue mich über jede neue Nummer. Ich benütze auch die Gelegenheit, wenn ich Menschen treffe, die sich negativ über unsere Kirche äußern (meistens, weil sie sich nicht wirklich mit ihr auseinandersetzen wollen und ihre Kraft und Schönheit nicht erkennen können), um auf die Zeitschrift hinzuweisen und natürlich auch manche Gläubige, um ihnen zu zeigen, daß sie nicht allein stehen mit ihren Ansichten über so manches Thema. In Wartezimmern, Ordinationen und Ambulanzen lege ich sie zu den dort aufliegenden Zeitungen. Ich staune, wie Sie es schaffen, immer wieder neue interessante, lebensbejahende und aktuelle Themen zu bringen, die einfach wichtig sind für die Stärkung des Glaubens und für die Freude daran. Ganz besonders freue ich mich über Ihre regelmäßigen Beiträge und die Portraits von Alexa Gaspari.

Martha Reinisch, martha.reinisch@gmx.net


Unterstützung für die Seelsorge

Seit dem Tag im Oktober 1988, an dem ich zum Abschluß des Internationalen Familienkongresses im Austria-Center Wien zum Abschied die erste Nummer von VISION 2000 in die Hand gedrückt bekam, hat mich das Blatt begleitet und unterstützt in der Seelsorge und bei der Mitarbeit an über 40 Brautleuteseminaren mit Christian Folie. Es freut mich, daß VISION 2000 im Lauf der Jahre an Qualität und Aktualität nicht abgenommen, sondern zugenommen hat. Für alles sei Gott, den Herausgebern und Mitarbeitern gedankt.

P. Matthias Strobl, Kloster Marienberg, Südtirol


Neun unvergeßliche Monate

Seit mehreren Jahren bekommen meine Eltern die VISION 2000 und ich habe sie auch öfter mit Interesse gelesen. Vor 5 Jahren - meine Vorbereitungen auf das Abitur liefen gerade auf Hochtouren und die Frage, wie es für mich nach der Schule weitergehen sollte, war alles andere als geklärt - stieß ich in der VISION “zufällig" auf den Artikel von Sophia Kuby, in dem sie über eine Evangelisationsschule der Gemeinschaft Emmanuel in Paray le Monial berichtete, die sie besucht hatte.

Ich las den Artikel mit großem Interesse und fing sofort Feuer. Der Gedanke, neun Monate lang mit gleichgesinnten Jugendlichen den Glauben an Gott zum einen selbst intensiv zu leben und zum andern diese Freude am Glauben dann auch auf unterschiedlichste Weise den Menschen zu verkünden, begeisterte mich. Dieser Artikel war der Anstoß dafür, daß ich mich per Internet weiter über die Evangelisationsschulen der Gemeinschaft informierte und nach dem Abitur die “Internationale Akademie für Musik und Evangelisation" der Gemeinschaft Emmanuel in Altötting besuchte.

Diesen Artikel haben Sie für mich also genau zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht. So war VISION 2000 Werkzeug in Gottes Händen dafür, daß ich neun unvergeßliche Monate meines Lebens dort verbringen durfte!

Ursula Frantzen, Akazienstr. 15, D-51580 Reichshof

Die Gemeinschaft Emmanuel unterhält mehrere Evangelisationsschulen in verschiedenen Ländern. Infos über die in Altötting: www.josefsburg.de


Seit Juni treffen wir uns zum Gebet

Zum 20jährigen Bestehen von VISION 2000 gratuliere ich aufs Herzlichste. Ich beziehe die Zeitschrift seit Jänner 2007 und freu' mich jedes Mal über die guten und liebevollen Artikel. Jede Zeile ist lesenswert! Das Portrait von Veronica Williams, der Gründerin von Mother's Prayers (1/08), hat mich sehr berührt und nicht mehr losgelassen. Bei einer Etappe des “Lebendigen Rosenkranzes" in Wien durfte ich Christof Gaspari kennenlernen. In einem interessanten Gespräch erwähnte er Veronicas Aufenthalt in Österreich. Bald darauf konnte ich sie und “Mütter-Gebete" in Graz kennenlernen. Seit Juni gibt es in Hartberg wöchentlich ein Mütter-Gebetstreffen. Wir beten aus dem Büchlein, das in 80 Ländern verwendet wird und halten uns genau an die Regeln von Mother's Prayers. Mit großer Freude im Herzen kann ich allen Müttern empfehlen, für ihre Kinder zu beten und sie ganz Jesus zu übergeben.

Gertraude Kriegsauer, Höhenweg 15, A-8230 Hartberg


Vor Jahren im Stephansdom

Ich bin vor vielen Jahren im Stephandsdom in Wien auf VISION 2000 gestoßen und seither ein eifriger Leser. Auch viele Bekannte in Deutschland lesen mein Exemplar mit Interesse, wenn sie auf Besuch sind. Einige haben es schon angefordert. Auch wenn man nicht immer mit den einzelnen Beiträgen einer Meinung sein muß, ist es doch eine abwechslungsreiche und manchmal auch geistig fordernde Lektüre.

Walter Lehner, Hauptplatz 8, 2860 Kirchschlag


Ausgewogen, hoffnungsfroh

VISION 2000 ist katholisch ohne Salbung, unverkürzt, ausgewogen, hoffnungsfroh,

bringt stets die Lebensbeschreibung eines Vorbildlichen, weil Beispiele mitreißen,

druckt auch abgeneigte Leserbriefe ab und rückt den Inhalt in ein paar fettgedruckten Zeilen zurecht,

regt das Fürbittgebet für konkrete Notfälle an,

ist dem Weg zu ihrem visionären Ziel treu geblieben, sodaß die Leser der ersten Stunde ihr treu blieben und ständig mehr wurden...

Wenn auch alle für die Zeitschrift so ausdauernd Tätigen aus dem massivem Idealismus arbeiten, so nehme ich doch ungemein gern den passenden Anlaß wahr, dieses Beispiel beeindruckt zu erwähnen und gebührend zu bedanken. Man atmet erfreut über dieses Beispiel auf, weil der Idealismus vor allem unter Christen noch nicht ausgestorben ist. Wie viel einer bewirkt, der in Zeiten des Kampfes die Fahne weit sichtbar hochhält, weiß jeder. Kurzum VISION 2000 müßte man erfinden, wenn es sie nicht gäbe, wobei ich die Zeitschrift meine und die von ihr angestrebte Vision. Da nach einem bekannten Kirchenlehrer “die Gnade auf der Natur aufbaut", wird sie auch im Weiteren nicht fehlen!

Martha Knett, Jacquinlgasse 6/3, 1030 Wien


Lege acht Stück in der Kirche auf

Großes kann ich nicht berichten, bin nur unendlich froh, daß es Euch gibt. Hier kann man so viel Kraft holen. Ich nütze die Zeitschrift auch, um im Gebetskreis Dinge zur Sprache zu bringen. Acht Stück lege ich in der Kirche auf, jeweils vier vorne und vier hinten. Ich weiß zwar nicht, wer sie nimmt, aber sie sind jedesmal weg. Ein Exemplar lege ich im Altersheim auf. Das bleibt meistens liegen und beim nächsten Mal trage ich es dann zu den Bewohnern.

Hermine Haunold, Buchengasse 2, A-3350 Haag


Seit dem Familienkongreß dabei

Gott sei Dank für eine Zeitung, die eine klare katholische Linie vertritt. Wir verfolgen Ihre Entwicklung seit dem Familienkongreß in Wien. Als Familienrichter in Pension (nicht im Ruhestand) ist mir die Familie seit jeher ein Anliegen und als Christ kann ich die gesetzliche Entwicklung in diesem Bereich nur bedauern. Glücklicherweise bin ich auch durch Ihre Zeitung auf das “International Theological Institute for Studies on Marriage and the Family" gestoßen, in dem die Theologie der Familie nicht nur in der Theorie studiert, sondern auch gelebt wird. Ich möchte dazu nur auf das Buch von Johannes Paul II. Liebe und Verantwortung aufmerksam machen. Ich bin überzeugt, daß so viele Ehen nur deshalb scheitern, weil in ihnen nicht die wahre Liebe gelebt wurde.

Dr. Heinz Lackner, Raterstreß 195, A-8054 Graz


Eine Freude

Ich gehöre zu den langjährigen Abonnenten und freue mich jedesmal auf die Zeitung! Sie ist für mich die beste katholische Zeitschrift. Ich finde hier Information, Richtlinien, Glaubenswahrheiten, Aufklärung, Berichte von Bekehrungen, Heilungen, Zeugnisse - immer eine schöne Botschaft des Papstes und von der Muttergottes von Medjugorje. Ich danke allen Mitarbeitern für den enormen Einsatz und das Gottvertrauen, daß das Geld doch immer wieder zusammenkommt.

Laura Maierhofer, Dandlweg 14, A-6410 Telfs


Zuschriften aus anderen Erdteilen

Ich erhielt ein Exemplar von einer Don Bosco-Schwester geschenkt - mit einem Zahlschein. Mit diesem überwies ich einen Betrag und erhielt seither Ihre Zeitschrift. In ihr haben Sie Leserbriefe von mir abgedruckt, auf die ich Zuschriften sogar aus anderen Erdteilen bekam. Ich bin erstaunt, wie weit VISION 2000 verbreitet ist. Bei dieser Gelegenheit bekam ich allerdings auch Zuschriften, mit denen ich nicht immer einverstanden war.

Viel Freude machen mir immer Berichte, die darstellen, wie Gegner der Kirche sich zu eifrigen Christen bekehrt haben. In der Apostelgeschichte ist ja schon von Saulus die Rede, einem Christenhasser, der sich nach einer Erscheinung des Herrn zum eifrigsten Apostel bekehrt hat. Gott sei Lob und Dank, daß solches auch heute immer wieder vorkommt. Im Himmel ist eine größere Freude über einen Sünder der Buße tut als über 100 Gerechte, die der Buße nicht zu bedürfen scheinen.

VISION 2000 ist eine der besten religiösen Zeitschriften. Machen Sie so weiter. Die Hefte werfe ich nie weg, sondern gebe sie weiter. Oder ich lege sie in den Schriftenstand einer Kirche in Innsbruck, damit sie möglichst viele zu lesen bekommen.

Josef Gächter, Wolkensteinstraße 6, A-6176 Völs


Vermittelt durch die Erzdiözese

Vor 20 Jahren hörte ich, daß der 12. Internationale Familienkongreß in Wien stattfindet. Mein Sohn war gerade 13, also würde das für mich passen. Außerdem wollte ich mir einige Vorträge anhören, weil mich die Themen ansprachen. Leider war der Eintrittspreis für mich unerschwinglich. Der Kongreß ging vorbei und ich überlegte, wie man doch noch zu Vortragstexten kommen könnte. Internet gab es zumindest bei mir noch nicht. Nun schrieb ich meine Frage an die Erzdiözese in Wien. Zu meiner großen Freude war zu erfahren, daß an einer Zeitschrift gearbeitet wird, die sich mit dem Thema befassen soll und Vorträge vom Familienkongreß behandelt. Außerdem konnte ich dann diese Zeitschrift bekommen. Nun bin ich seit 20 Jahren mit inzwischen leicht ergrautem Haar ein dankbarer Leser von VISION 2000.

Gottfried Fritsche, gottfriedfritsche@aon.at


Empfehle Sie immer weiter

Darf auch ich mich einreihen unter die Gratulanten für den 20jährigen Bestand Ihrer Zeitung? Bin sehr dankbar, daß es sie gibt und ich empfehle sie immer weiter, wenn Christen eine Glaubensvertiefung suchen. Meine Bitte an Sie und Gott, daß sie weiterbestehen bleibt und einen immer größeren Leserkreis bekommt. Gott segne Sie und Ihre Arbeit für das Reich Gottes!

Br. Gotthard Maria Thöny OFM, Gilmstraße 1, A-6130 Schwaz


Besonders die Portraits

VISION 2000 habe ich viele Stunden “Lesematerial" zu verdanken, das mir viel Freude geschenkt hat. Seit 1990 beziehe ich die Zeitschrift und gehöre damit sicher zu den ersten 100 Abonnenten aus Deutschland (bin katholisch verheiratet, 5 Kinder, 69 Jahre alt). Jedesmal, wenn die Post alle zwei Monate die 5 bestellten Exemplare bringt, freue ich mich und bis zum Abend sind die meisten Artikel gelesen. Durch das regelmäßige Verschenken und Verteilen von VISION 2000 konnte ich schon einige Bezieher gewinnen.

VISION 2000 ist für mich eine Zeitung, in der das Wirken des Heiligen Geistes spürbar ist. Mit besonderer Freude habe ich die vielen Portrait-Artikel gelesen. Daß die Zeitschrift bis heute die Botschaft der Gottesmutter aus Medjugorje veröffentlicht, hat ihr sicher viele Gnaden verschafft. Auch mir ist Medjugorje seit 1985 eine Quelle für Glaube, Hoffnung und Liebe.

Christoph Rädler, Chr. Crimmerweg 12, D-88239 Wangen


Haben Sie eine Vision?!

VISION 2000 kannte ich früher als die deutsche Sprache. Ich sah sie zu Hause unter anderen fremdsprachigen Zeitungen meiner Eltern. Sie waren 1988 beim Familienkongreß in Wien anwesend, bei dem die Zeitschrift gegründet wurde. Somit zählten meine Eltern zu den ersten Abonnenten.

Ich kam später zum Studium nach Wien. Sobald ich mit der deutschen Sprache einigermaßen vertraut geworden war, machte ich mich auf die Suche nach einem Exemplar von VISION 2000. Zuerst, völlig ratlos, kam ich zu Herder in die Wollzeile. Dort fragte ich gleich den Verkäufer, ob er eine Vision habe. Anstatt zu antworten, blickte er mich bloß erstaunt an. “Ich meine die Zeitschrift VISION 2000!" - worauf er sichtlich erleichtert sagte: “Ah, ich dachte, Sie meinen, daß ich wohl gerade eine Vision hätte."

Meine erste Expedition blieb zwar erfolglos, doch fand ich später in der Kapuzinerkirche einige Ausgaben der Zeitschrift zur freien Entnahme. Seitdem gehört VISION 2000 zu meiner regelmäßigen Lektüre, der ich viele erbauliche Gedanken, Anregungen und Sichtweisen der Frömmigkeit verdanke. Große Freude bereitet es mir, von Menschen zu lesen, die sich mutig und mit ansprechender Natürlichkeit zur Katholischen Kirche bekennen.

Vieles könnte man an dieser Stelle loben: die zeitgemäß gut koordinierten Schwerpunkte, die Portraits oder die Buchempfehlungen, durch die ich um etliche Bücher reicher geworden bin. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als ich in der U4 eine Rezension in VISION lesend die Entscheidung traf, ein Buch über den hl. Philipp Neri zu kaufen. Dies war mein erstes Buch, das ich in Wien gekauft habe - damals eine beträchtliche Investition für mich.

Die Leserbriefe schaue ich auch gerne durch, wo, der Apostelgeschichte ähnlich, das Wirken des Heiligen Geistes erahnt werden kann. Ebenso finde ich kritische Briefe sehr lehrreich und lese sie mit großem Interesse, - hin und wieder amüsiert, Gott vergebe mir -, weil diese von der Redaktion immer mit großer Klarheit und sehr treffend beantwortet werden.

MMag. Kinga Földényi


Mein Abschied von der Esoterik

Mein Leben war soweit in Ordnung. Eine intakte Familie, ein funktionierender Betrieb, keine unlösbaren Probleme. Die Esoterik war mein Rettungsanker bei schwierigen Situationen. Wenn ich eine Entscheidung zu treffen hatte, suchte ich Rat bei Hellsichtigen. Das Pendel war mein ständiger Begleiter. Auch die Astrologie mußte bei manchen wichtigen Entscheidungen herhalten. Das ging soweit, daß ich selbständig keine Entscheidungen mehr treffen wollte und konnte. Als gläubige Katholikin verwendete ich diese Hilfsmittel in der Annahme, daß sie mir von Jesus Christus zur Verfügung gestellt sind.

In einer ihrer Ausgaben war das Schwerpunktthema “Esoterik". Der Beitrag von P. Clemens Pilar öffnete mir die Augen. Jesus Christus ist der alleinige Ansprechpartner. Die ganze Esoterik, Astrologie, Bachblüten, Pendel oder Befragung von Hellsichtigen etc. ist sinnlos, da bloß eine inständige Bitte an Jesus Christus genügt, um die gewünschte Hilfe zu erhalten. Am folgenden Tag besuchte ich die Pfarrkirche meiner Heimatgemeinde. Dort begab ich mich zu einem Seitenaltar auf dem die Statue des barmherzigen Jesus zu finden ist. Ich befreite mich von meinem esoterischen Ballast und legte meine Zukunft vertrauensvoll in Seine Hände.

In der darauf folgenden Zeit kam ich mir dann ziemlich hilflos vor. Die gewohnt spontanen Antworten auf meine Fragen blieben aus. Aber nach einiger Zeit konnte ich feststellen, daß der Herr mich wie seinen verlorenen Sohn aufgenommen hatte, und mich im Übermaß mit seiner Weisheit und Fülle an Gnaden überhäufte. In dieser Zeit bemerkte ich die Weichenstellung, die mich auf unbekannten Geleisen in eine interessante Zukunft führen, welcher ich jetzt mit Vertrauen entgegensehen kann.

Helly Fritz-Kriegler, Felix Petyrek Gasse 3, A-2380 Perchtoldsdorf


Miteinander verbunden bleiben

Schon vor dem Wiener Kongreß verfolgte ich mit großem Interesse die Internationalen Familienkongresse. Deshalb war es für mich eine große Freude und Fügung, daß ich während meiner wenigen Studienjahre in Österreich gerade in der Nähe weilte. Durch Mitstudenten bekam ich auch von der Vorbereitung schon einiges mit. Und die Teilnahme in Wien war dann ein Erlebnis, an das ich auch heute noch gerne zurückdenke.

So war es auch eine Freude, als ich durch die “0-Nummer" von einer Möglichkeit erfuhr, auch nach dem Kongreß in dessen Sinne weiter zu machen und verbunden zu bleiben. Eine schöne Bestätigung, “gemeinsam auf dem rechten Weg zu sein" ist es immer wieder, wenn ich Autoren oder Leserbrief-Schreiber aus meiner persönlichen Bekanntschaft in fast jedem Heft entdecke.

Als ich früher Pilgerfahrten auf den Spuren des hl. Franziskus in Mittelitalien organisierte und diese auch in VISION 2000 ankündigte, war es eine Freude, daß dadurch gleich vier junge Pilgerinnen zu unserer Gruppe stießen. Auch wenn das nun schon 13 Jahre her ist, danke ich für dieses Entstehen einer “Community" durch die Zeitschrift.

Während so manche vormals profilierten religiösen Hefte und Magazine geistlich immer mehr “verdünnen", bietet Ihr Blatt nun schon seit 20 Jahren immer wieder gute geistliche Kost - sei es gelegen oder ungelegen. Gerade auch die bunte Mischung von Themenschwerpunkt, Portrait, Lesermeinungen, Buchvorstellungen usw. macht die kurzweilige Lektüre zu einem herzhaften Genuß. Sicher hat beim Kongreß noch kaum einer gedacht, daß nun eine Zeitschrift entstehen würde, die nach 20 Jahren immer noch wachsende Verbreitung erfährt. Möge das mit Gottes Segen weiter so gelingen.

Br. Michael Gebhard OSB, frami@kloster-weltenburg.de

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