VISION 20002/2016
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Heute habe ich Ihnen viel „Technisches“ zu berichten. Da ist zunächst der Jahresabschluss 2015: Sehr erfreulich, denn wir hatten nur einen geringen Verlust zu verzeichnen. Spendeneinnahmen von 168.000 Euro (!) stehen Ausgaben von 172.900 Euro gegenüber. Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung! Sie ist umso höher einzuschätzen, als ich im ganzen Vorjahr nicht ein einziges Mal über die Finanzen schreiben musste. Denn wir hatten – Dank eines finanziellen Polsters aus dem Vorjahr, der auch den Verlust in Jahr 2015 abdeckt – immer genug auf dem Konto, um anfallende Rechnungen bezahlen zu können.
Zwei Drittel unserer Ausgaben entfallen auf Druck und Versand, 20% auf Personalkosten. Dass diese so niedrig sind, verdanken wir dem Umstand, dass fast alle Aktivitäten gratis geleistet werden. An dieser Stelle möchte ich mich daher herzlich bei unseren Autoren bedanken, die fast alle kein Honorar verlangen – erwähnt seien besonders Bischof Laun und Christa Meves, die regelmäßig für uns schreiben.
Nun eine weitere wichtige Information: Unser bisheriges Schweizer Konto bei der Raiffeisenbank Schötz wird mit 31. März geschlossen und wir eröffnen ein neues, dessen Daten Sie im Kasten nebenan finden. Ebenfalls aufgelöst wird das Konto in Deutschland bei der Commerzbank und durch unser Konto in Österreich ersetzt. Wir bitten daher alle Leser, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben, diesen entsprechend zu ändern. In Deutschland legen wir künftig deutsche Erlagscheine bei, die auf das österreichische Konto lauten.
Jetzt aber genug der nüchternen Infos. Liebe Leser, wir haben in dieser Ausgabe ein Thema aufgegriffen, das wir vor ziemlich genau 10 Jahren schon einmal behandelt haben: Der Islam – eine Herausforderung. Ich denke, im Zuge der Flüchtlingswelle, die innerhalb kurzer Zeit die Zahl der bereits in unseren Ländern wohnenden Muslime stark ansteigen lässt, ist es dringend notwendig, sich ernsthaft mit deren Glauben auseinanderzusetzen. Einen Beitrag dazu soll der Schwerpunkt der Nummer leisten.
Dabei sei auch an dieser Stelle festgehalten: Wir maßen uns nicht an, Lösungen für die Flüchtlingskrise anbieten zu können. Wohl aber wollen wir dazu beitragen, dass unter uns Christen wieder Klarheit darüber herrscht, dass sich Gott nur in Jesus Christus – und das unüberbietbar – offenbart hat. Sich nicht der absoluten Einmaligkeit dieser Offenbarung bewusst zu sein, ist Zeichen eines missverstandenen Glaubens und nicht Ausdruck von Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Ich kann jemanden als Menschen hochachten und schätzen, auch wenn ich seinen Glauben als irrig ansehe.
Wir hoffen, dass es gelungen ist, diese Botschaft ansprechend zu transportieren.


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