VISION 20006/2018
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Ein Blick über den Tellerrand der Alltagsroutine hinaus

Artikel drucken (Von Christof Gaspari)

Gedenktage sind wichtig. Sie heben ins Bewusstsein, was in der Alltagsroutine – in einer so hektischen Zeit wie heute – nur allzu leicht aus dem Blick gerät: die vielen Gründe, dankbar zu sein.
Da ist zunächst die Erinnerung an den eigentlichen Anfang des Projekts: Wir schreiben 1983. Eines Morgens wache ich wie üblich auf – aber mit der untrüglichen Gewissheit: Gott will, dass ich eine Zeitschrift mache, eine im Dienst der Verkündigung. Sofort war mir auch das Grundkonzept klar. Allein: Wie sollte das gehen? Kein Geld, kein Projektträger, damals noch kein PC, also teure Auftragsvergabe an Druckereien... Menschlich gesehen unvorstellbar. Ich erzähle die Eingebung meiner Frau, erkläre ihr das Konzept. „Ja, das wäre natürlich schon etwas... Da würde ich mitmachen.“ Wir waren also schon zwei.
Ähnlich die Reaktion meiner Freunde, denen ich als nächste von der Idee erzähle. Wir beginnen also, Gespräche zu führen, Pläne zu schmieden, Kosten abzuschätzen, Entwürfe zu erarbeiten. Dann versiegt der Elan, das Projekt gerät in Vergessenheit – aber nicht beim Herrn. Es ist ja Sein Projekt. Und so setzt Er es im Rahmen des Familienkongresses auf Schiene. Wie dankbar dürfen wir für diese Treue sein!
Und Jesus, der Herr, ist uns in diesen 30 Jahren treu geblieben. Er hat uns eine Auflagensteigerung in einer Zeit beschert, in der viele kirchliche Medien Einbußen erlitten. Er hat uns in der Person von Helmut Hubeny einen Mann geschickt, der Ordnung in unseren Finanzen hält und sich im Wust gesetzlicher Bestimmungen zurechtfindet, sowie Beate Bernold- Scherzer, die unseren Bürobetrieb in Schuss hält. Und vor allem hat Er mir trotz meines Alters eine Gesundheit geschenkt, die es mir ermöglicht, alle zwei Monate die Zeitschrift fertigzustellen. Welch ein Segen!
Dank ist auch für die treue Begleitung so vieler Menschen zu sagen. Immer wieder begegnen uns Leute, die erzählen oder schreiben, sie seien von Anfang an dabei und sie hätten mit Freuden für Vision2000 geworben (siehe folgende Seiten). Faktum ist: Wir haben eine unvergleichlich engagierte und glaubensbewegte Leserschaft. Alle, die bei uns beilegen, sind sich diesbezüglich einig. So viel Echo wie bei Vision2000 gibt es sonst nirgends. Herzlichen Dank, liebe Leser.
Dank aber auch alle jenen, die unentgeltlich für uns schreiben. Besonders hervorheben muss ich da drei Personen, die ein einmaliges Engagement an den Tag gelegt haben: Christa Meves, Bischof Andreas Laun und Pfarrer Urs Keusch, der mittlerweile aus Gesundheitsgründen leider passen muss. Ihr gehört zu den Säulen der Zeitschrift, seid so wichtige Wegweiser in unserer verwirrten Zeit. Danke!
A propos verwirrte Zeit: Wie dankbar müssen wir alle gerade heute dem Herrn sein, dass Er uns den Glauben geschenkt hat, Seine Nähe, Seine Wegweisung und damit die Sicherheit, nicht in die Irre zu gehen.



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