VISION 20006/2021
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Leserbriefe

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Auf dem Weg der Heiligkeit
Immer wieder hören wir,
dass die Kirche
sich ändern muss.

Aber Jesus bietet uns
kein Wunschprogramm an,
bei dem sich jeder aussucht,
was ihm in den Kram passt.

Ich bin katholisch
und ich glaube,
dass wir uns ändern müssen.

Du und ich und wir alle,
die wir unterwegs sind
auf dem Weg zur Heiligkeit.

 Alfred Zoppelt, E-Mail

Gott hat uns das Immunsystem geschenkt
Wir Christen, Nachfolger Jesu Christi oder Jünger Jesu, sollten eine tiefe innige Beziehung mit dem Lamm Gottes haben, der die Sünden der ganzen Welt aufs Kreuz getragen hat.  Denn Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater, als denn durch mich, sagt er in Joh 14.6-7. Und somit ist Er auch das Wort, das niedergeschrieben wurde, inspiriert durch den Heiligen Geist, die frohe Botschaft vom Reich Got­tes, die Bibel. „Im Anfang war das Wort…
Wir haben nur einen einzigen Fürsprecher beim Vater, der für uns eintritt im Gebet und uns auch in dieser P(l)andemie in Seinem Wort sagt, was wir tun sollen, gerade jetzt in der  Endzeit.  Maria, die Mutter Jesu, hat immer auf ihren Sohn hingewiesen, „was Er euch sagt, das tut.“ (Joh 2.5)
Die Impfung ist nur eine Notzulassung (…) und die Maßnahmen sind widernatürlich: Mundschutz, Abstand, Kontakte einschränken. Gott schenkte uns Sauersoff zum Atmen und ein Immunsystem, das widerstandsfähig genug ist, diesen Virus abzuwehren…
Hildegard Hans, E-Mail

Wie realitätsfremd muss man sein?
Als ich gestern im französischdeutschen TV Sender Arte das Ergebnis der unabhängigen Untersuchungsorganisation hören musste, brach für mich der letzte Teil des gelehrten bzw. verbreiteten katholischen Kartenhauses zusammen: ca. 330.000 Kinder, davon 80% Buben zwischen 10 und 14 Jahren, wurden allein in Frankreich in den letzten Jahrzehnten von katholischen Kirchenangehörigen sexuell miss­braucht. Wieder stellen sich die Fragen nach dem Warum und Wie, eine so straff durchorganisierte Katholische Kirche angeblich nichts wusste. Wie realitätsfremd muss man sein, um jetzt noch zu glauben, dass es in Italien oder Spanien oder bei uns oder irgendwo auf dieser Welt anders war bzw. heute noch sein kann?
Ing. Günther Kruder, E-Mail
Siehe dazu auch die Meldung und den Kommentar Seite 30.

Unhaltbare Ansichten
Vision 2000 ist nach eigenen Angaben ein Medium, das Mut machen will. Doch in der gerade schwierigen Zeit der Pandemie verbreiten Herr Gaspari und andere nur ihre völlig unhaltbaren Ansichten. Statt Orientierung zu geben, befeuern sie die obskuren Verschwörungstheorien der Impfgegner. Statt zu ermutigen verunsichern sie, indem sie alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Errungenschaften (Impfung) ignorieren und sie in Widerspruch zum Glauben stellen. Damit befeuern sie die ohnehin schon besorgniserregende Spaltung der Gesellschaft.
Als gläubige und praktizierende Christin danke ich Gott jeden Tag für Seine Fürsorge, so rasch eine Impfung ermöglicht zu haben, die mich, meine Familie und hunderttausende Menschen schützt! In eurer Familie bin ich nicht mehr beheimatet.
Edith Masetti, E-Mail

Was für eine Anmaßung!
Heute kam Ihre Zeitung Vision2000 5/2021. Sie maßen sich an, das Ringen der Wissenschaftler negativ darzustellen, die Mühen der Regierung(en) zu übersehen. Sicher wissen Sie auch, dass der Impfstoff nicht in so kurzer Zeit als Impfstoff gegen Corona entwickelt wurde, sondern eine lange wissenschaftliche Vorlaufzeit hatte. Dem kreativen Denken (vielleicht doch auch vom Heiligen Geist inspiriert?) der Wissenschaftler ist dann die schnelle Verwendung als Corona-Impfstoff zu verdanken. Was würden Sie schreiben, wenn all das nicht gewesen wäre und die Pandemie richtig gewütet hätte? Auch bei uns so wie in Bergamo als Beispiel? Ich könnte Ihnen auch von einer alten Dame schreiben, die sehr munter und zuversichtlich ohne schwere Vorerkrankungen ins Altenheim zog und nach vier Wochen an Corona starb. Können Sie das wegwischen?  
Helga Maigler,
D-82166 Gräfelfing

Ich erwarte einen Widerruf
In der morgigen Ausgabe der Diözesan-Sonntagszeitung Kirche bunt lese ich auf Seite 11 den Appell der Ordensspitäler: „Lassen Sie sich impfen!“ ... „Die Covid-Impfung ist die einzige Möglichkeit, um möglichst viele Menschen vor den massiven Folgen einer Corona-Infektion schützen zu können ... Nach den millionenfachen Verabreichungen der Covid-Impfung ist die Sicherheit und die hohe Wirksamkeit der Impfstoffe vielfach wissenschaftlich belegt,“ so Adolf Inzinger, der Vorsitzende der Arge Ordensspitäler. Sie können wohl nicht in Abrede stellen, dass die jüngste Ausgabe Ihrer Zeitschrift gegenteiligen Ansichten den Vorrang gegeben und somit innerkirchliche Opposition betrieben hat (ob die Impfungen auch im Stephansdom angeboten werden müssen, ist eine andere Frage – gibt es doch "Impforte" außerhalb von Kirchen mehr als genug). Ich erwarte daher von Ihnen im nächsten Heft von Vision2000 einen Widerruf und ein Einschwenken auf die allgemein von der katholischen Kirche vertretene Linie. Sollte ich eine ausdrückliche Umkehr von Vision2000 nicht feststellen können, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich deren Bezug für 2022 nicht mehr erneuern werde.  
Dr. Franz Rader, 1070 Wien
Wir haben in der kritisierten Ausgabe im wesentlichen Fakten über die Corona-Pandemie gebracht. Keiner der kritischen Leserbriefe setzt sich nur ansatzweise mit diesen auseinander. Sehr hart im Ton bemängelt wird im wesentlichen nur, dass wir es wagen, uns kritisch mit den massiven Eingriffen in unser Leben auseinanderzusetzen. Anfragen an die Corona-Politik zu richten, gilt heute offenbar als Tabubruch schlechthin, leider auch unter Christen.   

Damit Ehe gelingt
Gefreut habe ich mich über den Beitrag aus dem Buch meines Bruders Peter Blank, der am 26. März in  München gestorben ist. Er ist einer der ersten deutschen Mitglieder des Opus Dei und hatte mit 17 Jahren dem Herrn im Tabernakel einen Blankoscheck für sein Leben ausgestellt, den dieser überaus teuer eingelöst hat. Allein seine Krankenakten könnten eine ganze Bibliothek füllen. Aus diesem Grund bin ich mit solchen Versprechen sehr vorsichtig. Peter bleibt mein wichtigster Seelenführer, den ich im Gebet täglich in Anspruch nehme.                                                                                                                                          
Monika Hüssen E-Mail

Wohltuende Worte
Von Herzen danke für die so klaren und wohltuenden Worte in der neuen Vision2000 (besonders „Dein Reich komme“ und „Corona Zahlen“). Es ist die Sehnsucht nach der Wahrheit, die man hier ganz klar erkennen kann. Auch der Blick auf die zu bauenden Brücken und auf die Notwendigkeit der Versöhnung so gut, nach all der Spaltung, die sich überall ereignet. Weiter so!
Angelica Spießberger, E-Mail

Sehr wichtig
Ich finde die Zeitschrift unheimlich wertvoll und sehr authentisch! Es ist so wichtig, sie unter die Menschen zu bringen. Seit Jahresanfang arbeite ich als Mes­nerin in einer Pfarrei und dachte mir, hier fehlt noch die Vision 2000!
Petra König, E-Mail

Dammbruch, nun
auch in Österreich
Der schon lange vorhergesagte Dammbruch bei Euthanasie ist auch in Österreich nun Wirklichkeit geworden. Eine Leserbriefschreiberin, Evi Schmid, hat in Ihrer Zeitschrift daran erinnert. Vor Jahren habe ich selbst einmal ein Podiumsgespräch zu diesem Thema im Fernsehen gesehen. Ich kann mich dabei vor allem an zwei Aussagen erinnern. Eine altkatholische Pfarrerin sagte damals, dass sie auch Anhängerin des sogenannten „sanften Todes“ war, denn man solle die Menschen nicht unnötig leiden lassen, sondern durch eine Spritze „erlösen“. Als sie selbst in eine solche Situation kam, hatte sie große Angst davor, man könnte an ihr das tun, wofür sie sich in gesunden Tagen so eingesetzt hatte.
Ein Vertreter der Caritas Wien bemerkte dazu, dass ein Mensch, der selbst sterben möchte, immer noch in der Verantwortung denen gegenüber stehe, die selbst leben möchten. Mir selbst hat vor zehn Jahren ein Arzt auf meinen Leserbrief in den SN bestätigt, dass meine Ansichten zurecht bestehen. In all den Jahren, in denen er in der Arztpraxis in der Chirurgie tätig gewesen war, sei niemals von Kranken ein solcher Wunsch an ihn herangetragen worden, sondern nur von Gesunden, Pflegepersonen, Angehörigen und Beratern.
Von einem heiliggesprochenen Arzt unserer Zeit, dem heiligen Joseph Moscati, stammt die Aussage: Hinter uns steht der Herrgott. Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass wir alles vor einem allwissenden Gott verantworten müssen. Der Glaube an die unsterbliche Menschenseele, eine der sechs Grundwahrheiten, ist in unserer Zeit verloren gegangen. Ein weiteres Zeichen dafür, wie dringend notwendig die Neu-Evangelisierung ist.
P. Leopold Strobl, A-5152 Michaelbeuern

Bitte noch einige Hefte
Vielen Dank für die wertvolle Zeitschrift. Bitte, wäre es möglich, uns noch einige Hefte von 5/21 „Dein Reich komme“ zu senden. Sie enthält gut Beiträge und hilfreiche Infos zu den aktuellen Themen und ist eine wertvolle Orientierungshilfe.
Maria Sigl, A-6161 Natters

Unglaubliche
Bekehrung                                               
Zu Ihrem Artikel „Um 20:31 Uhr war ich gläubig“:
Es gibt auch in der jetzigen Zeit, wie zu Jesu Zeiten, noch wunderbare Bekehrungsgeschichten, die das Herz anrühren. Eine davon erfuhr ich heute: Ein junger Bauernsohn, der religiös gleichgültig in den Tag hineinlebte, erhielt von seinem Vater nach der Wende einen großen Bauernhof in der ehemaligen DDR geschenkt. Die Mutter hatte große Bedenken, dass er dort religiös ganz verwahrlosen würde. Doch das Gegenteil geschah. Er heiratete zwar eine ungetaufte junge Frau, doch als sie planten, ein neues Haus zu bauen, bauten Sie erstaunlicherweise zuerst eine Kapelle. Inzwischen hat er noch in seinem geschenkten Wald, den er unerwartet von Fremden erhielt, einen wunderbaren Kreuzweg errichtet. Seine Frau ist getauft und wurde tief gläubig. Eine große Kinderschar sitzt um seinen Tisch und am Nachmittag um 3 Uhr betet er mit seiner Familie in der Kapelle den Rosenkranz, und seine Angestelltenschar betet ganz selbstverständlich mit und missioniert gemeinsam mit dem Dienstherrn. Ja, Gottes Wege sind unergründlich! Lob sei dem Dreifaltigen Gott, der alles wunderbar fügt, wenn man sich von Ihm führen lässt.
Evi Schmid, D-852444 Röhrmoos
 

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