VISION 20003/2007
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„Dankbar für die Geborgenheit in der Kirche"

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Als ich gefragt wurde, zum Thema dieser Ausgabe etwas zu schreiben, war ich zunächst unsicher. Dankbarkeit? Mir fallen spontan ein: Gesundheit, drei Kinder, Leben in einer schönen Stadt, Freundschaften, harmonische Kindheit. Doch nach einigem Nachdenken stelle ich fest: Das ist sozusagen die äußere Hülle. Sicher auch wichtig!

Aber was wäre das alles ohne den tiefsten, eigentlichen Grund meiner Dankbarkeit: Der, der alles überstrahlt wie ein leuchtender Stern. Mein Glaube! Den hatte ich als junges Mädchen und Frau nur noch sehr oberflächlich - und durch einen Schicksalsschlag wieder gefunden anläßlich einer Reise nach Fatima.

Wie dankbar bin ich für diesen Sinn meines Lebens, für diese wunderbare “Heilung" meiner Seele. Nicht daß alle meine Probleme mit einem Schlag gelöst worden wären, aber mir ist die Gegenwart der Liebe Gottes und Seine Führung bewußt geworden. Nur im Vertrauen auf Ihn ist mir Verzeihen und innerer Friede möglich.

Diese Erkenntnis hilft mir, meine Mitmenschen anzunehmen - weil ich mich selbst angenommen weiß. Damit verbunden ist meine Dankbarkeit für die Geborgenheit in der Kirche, der ich, als Sünderin, angehören darf, für die Schönheit des Kirchenjahres und für alles, was ich von der Kirche erhalte: Die herrlichen Psalmen, die Gestalt des Papstes, die Sakramente - einfach alles, womit mich die Kirche bis zu meinem Lebensende beschenkt. Und da sollte ich nicht dankbar sein?

Assunta Breitbach

Ein Thema, über das man nur aus der Warte des Glaubens an den “Wahnsinn der Liebe Gottes" schreiben kann.

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