VISION 20005/2021
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Liebe Leser

Artikel drucken (Christof Gaspari)

Zum erstenmal seit Erscheinen der Zeitschrift melden wir uns diesmal erst nach einer Pause von vier Monaten mit der neuen Ausgabe von Vision2000. Wir haben einen – soweit es die diversen Corona-Einschränkungen zuließen – schönen, erholsamen Sommer verbracht, um uns dann in die Vorbereitung dieser Ausgabe zu stürzen. In dieser Zeit hat sich einmal sogar ein Leser gemeldet und angefragt, ob es uns noch gäbe, ihm sei die Zeitschrift abgegangen. Das ist klarerweise eine Meldung, die dem Herausgeber Freude macht. Wir konnten ihn beruhigen: Ja, es gibt uns noch. Und weil sie uns auch so großzügig finanziell unterstützen, haben wir diesbezüglich keine Probleme. Vielen Dank dafür!
Teil unserer Sommerfreuden war auch, dass wir das Heranwachsen unseres Urenkels miterleben durften. Er ist nun 9,5 Monate alt und die Freude der ganzen Familie. Wieder einmal darf ich sehen, welch großes Geschenk so ein kleines Menschenkind ist: interessiert, fröhlich, kontaktfreudig, lernbegierig, aus einem Guß… Man spürt es geradezu, dass so kleine Kinder, da sie ja Seine Geschöpfe sind, Gott näher sind als wir vom Leben strapazierte Erwachsene. Bei jeder Familienfeier ist der Kleine daher automatisch im Zentrum des Interesses, jeder bemüht sich, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken ihm ein Lächeln zu entlocken – und fast immer gelingt dies auch.
Fazit: Wir brauchen wieder mehr kleine Kinder unter uns. Keine Frage: Natürlich sind sie eine Herausforderung, zeigen bei der Betreuung und in unruhigen Nächten auch die Grenzen unserer Geduld und unserer Güte auf. Insgesamt aber hellen sie durch ihre Spontaneität, ihre Fähigkeit, Freude zu empfinden und auch zu zeigen, unser Leben auf.
In diesem Sinne haben wir auch den Schwerpunkt dieser Ausgabe konzipiert. Er will zeigen, in welche Richtung in diesen Krisenzeiten unsere Be­mü­hungen gehen sollten, damit das Reich Gottes wieder besser unter uns erfahrbar wird. Initiativen zum Lebensschutz gehören dabei ebenso dazu, wie das Bemühen um Vergebung und Versöhnung.
Da wir allerdings immer noch in Zeiten des Ausnahmezustands wegen der Corona-Maßnahmen leben, war es naheliegend, sich auch dieser besonderen Herausforderung zu stellen.
Ein wichtiges Anliegen liegt mir noch am Herzen: Ich lade Sie, liebe Leser, ein, einander in einer Art Gebetsgemeinschaft mitzutragen. Das wird immer wichtiger in unserer Zeit, in der ein zunehmend rauer, ideologisch geprägter Wind uns ins Gesicht bläst und die Corona-Maßnahmen zu Spaltungen verführen und die Vereinsamung fördern.  

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