VISION 20005/2021
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Gebetsaufruf

Artikel drucken (Günther Zoppelt)

Wir alle sitzen im selben „Boot“ im Hinblick auf die Coronaviruspandemie. Eine 4. Infektionswelle soll drohen, ein neuerlicher Lockdown rückt näher. Eine Spaltung der Bevölkerung in Geimpfte und Ungeimpfe wird immer konkreter. In der (Kirchen-)Geschichte hat es immer wieder verheerende Seuchen gegeben. Vor allem die Pest raffte Millionen Menschen dahin.
Zu aller Zeit nahm die Kirche die Waffen des Glaubens auf, um gegen tödliche Seuchen anzugehen. So Papst Gregor der Große, der sich sofort nach seiner Wahl mit einer Pestepedemie in Rom, deren erstes Opfer sein Vorgänger auf dem Stuhl Petri war, konfrontiert sah. Er und später andere Große der Kirche, wie der hl. Karl Borromäus riefen das Volk zu Gebets- und Bußprozessionen auf, und Tausende kamen. Man war sich zu allen Zeiten bewusst, dass solche Ereignisse einen Bezug zu Gott hatten, den man vergessen, verdrängt, beleidigt hatte. Gebet, Buße und Umkehr waren immer die Antwort der Kirche. Denken wir auch an P. Petrus Pavlicek, der zur Befreiung Österreichs von der Besatzungsmacht jahrelang Rosenkranzprozessionen über die Ringstraße abhielt, und hunderttausende folgten dem Aufruf zum Gebet, bis Österreich tatsächlich frei wurde.
Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, angesichts der aktuellen Pandemie ebenfalls zu Gebet, Buße und Umkehr zu rufen. Eine neue Initiative lädt ab Oktober 2021 ein, sich monatlich am ersten Sonntag einer Gebetsprozession zum Papstkreuz in den Donaupark anzuschließen.
Start ist am 3. Oktober um 14:15 Uhr in der Kirche am Mexikoplatz in Wien; Prozession in den Donaupark; 15:30 Rosenkranz und Gebet um Beendigung der Pandemie; 16 Uhr Heilige Messe.

Kontakt: Katholische Neuevangelisierung,
E-Mail: heute.glauben@gmail.com,
Tel. 0650/67 41 371

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