VISION 20002/2015
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Was ich für 2015 erhoffe

Artikel drucken (P. Daniel Ange)

Was ich für 2015 erhoffe: Eigentlich nichts weniger als… die Wiederkunft in Herrlichkeit des Kindes von Bethlehem und das Gericht über die Nationen durch dieses königliche Kind. Ich erwarte es mit größter Ungeduld im selben Maß, wie heute den Kindern Gewalt angetan wird. Dem Kindersoldaten, den man zwingt zu töten, dem versklavten  Kind, das auf dem Sexmarkt verkauft wird, dem Kind als Objekt, das im Laboratorium wie im Einkaufswagen geshoppt wird, dem in der Schule verdorbenen Kind, dem kleinen Buben, den man zum Mädchen macht, dem programmierten Waisenkind, das gezwungen wird, zu einem bärtigen Mann Mama zu sagen. Dem Kind wird der gesunde Hausverstand pervertiert, das Gewissen vergewaltigt, der Verstand irregeleitet, das Vertrauen missbraucht, insgesamt das Leben verpfuscht.
Ja, ich will, dass Jesus in all Seiner himmlischen Herrlichkeit als Kind erscheine, um zu sagen: Du hast ein Kind verletzt – ich bin es, den du verletzt hast.
Sollte dieses Ereignis, dem die gesamte Geschichte des Kosmos zustrebt, nicht eintreten, so erhoffe ich die Bekehrung all dieser Kriminellen. All jener, die so brutal unsere getauften Brüder in 35 Ländern verfolgen. Ich erwarte eine große Rebellion des einfachen menschlichen Hausverstandes gegen all diese die Menschheit in ihrem Kern zerstörenden Verirrungen. Ich erhoffe, dass die gut gesinnten kleinen Leute aufstehen, sich erheben, wie dies in Frankreich so wunderbar schon ansatzweise geschehen ist.
Ich erhoffe, dass plötzlich junge Politiker auftreten als mutige Ritter, um das Leben zu retten, die Liebe zu schützen, die Familie zu verteidigen. Ich meine, erste Ansätze dazu zu erkennen.
Für die Kirche erhoffe ich ein neues Pfingsten, das eine Unzahl von prophetischen Hirten hervorbringt, bereit ihr Blut zu vergießen, um die ihren väterlichen Herzen anvertraute Herde den Wölfen zu entreißen.
Ich erwarte, dass eine Unzahl von Kindern und jungen Heiligen auftritt, um Zeugnis dafür abzulegen, dass Gott gegen die vielen Todesviren wirksame Antikörper hervorruft. Damit wird offenbar, dass je mehr der Widersacher wütet, umso mehr wirkt der Heilige Geist mitten in unseren erschreckenden Finsternissen, in dem Er leuchtende Sterne aufstrahlen lässt.

Auszug aus L’Homme Nouveau v. 3.1.15. Übersetzung CG

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